Abwärts in den Tod

Abwärts in den Tod

Ein Hotel brennt, na und?

noch nicht bewertet
Autor: Uwe Kullnick
Umfang: 35 Seite(n)
Verfasst: Jan. 2012
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
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Kategorie: Belletristik » Roman / Erzählungen  |  Publikationsart: Erzählung
Stichworte: Brand, Eilat, Israel, Hotelbrand, Feuer, German, Groteske, 9/11, Rentner, Behinderte, Reisen, Eilat, Urlaub, Retten, Ekstase, Sex in Flammen, ersticken, überleben, Tragik, komisch, Edition EXOVO

Nachts in Eilat, Israel, ein Hotel brennt, keiner ahnt was noch kommen wird?

Was verbindet die vielen internationalen, jüdischen Reise-Rentner, ein wie unsinnig vögelndes Pärchen, die deutschen Touristen, den Modenschau-Manager und seine Modelle, die konkurrierenden Feuerwehren, die Hotelangestellten und den schlampigen Direktor, ein U-Boot, sterbende Meerschweinchen, Bruce Willis, Ausschwitz-Überlebende, eine Schar Behinderter einschließlich Bus und Betreuern und die Leiche in der Kühlkammer?
Nur das Feuer in der Nacht?
Und was haben "gestockte Eier" damit zu tun?

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Ein Rezensent schreibt:

"Titanic am Roten Meer: Es ist der 11. September 2001. Auf allen Kontinenten verfolgen Menschen atemlos an den Fernsehschirmen, wie zwei als Luft-Boden-Raketen missbrauchte vollbesetzte Passgierflugzeuge die Türme des New Yorker Welthandelszentrums in Schutt und Asche legen. Zur gleichen Zeit gerät einige tausend Kilometer weiter östlich im israelischen Urlauberparadies Eilat eine schlampig gemanagte Dreisterne-Touristenherberge aufgrund eines seit langem bekannten, aber nicht reparierten Defektes der Klimaanlage in Brand. ....

Dieser scharf konturierte Kontrast zwischen der terroristisch inszenierten Mordbrennerei am Hudson River und der Brandkatastrophe aus eher banalem Anlass im Urlauberparadies formt das Grundgerüst von Uwe Kullnicks Novelle 'Abwärts'.

In einer geschickten literarischen Kameraführung lässt der Autor dabei das 'Nine-eleven'-Jahrhundertverbrechen nur als Nachricht im Hintergrund durchscheinen. Sein Fokus konzentriert sich auf den Mikrokosmos der Flammen von Eilat, den er in viele mitreißend geschilderte Einzelschicksale aufgliedert.

Dabei dürfte sich der Leser oft an Szenen erinnert fühlen, wie sie von der Titanic kolportiert werden. So wie damals viele Erste-Klasse-Passagiere den Untergang des Schiffes einfach wegignorieren wollten, lässt sich auch das sexbesessene Paar in seinem Hotelzimmer von den Sirenen des Feueralarms nicht stören, ...

Den real existierenden Horror auf die Spitze treibt aber die inmitten des Feuers veranstaltete Modenschau, die den aus ihren Zimmern geholten Gästen die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungswagen verkürzen sollte. Ganz nach dem Motto: Die Bordkapelle spielt immer bis zum Ende!"


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.
 

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