http://elisa-groka.de.tl/
Ursprünglich als Malerin geplant, kam Elisa Groka 1969 als schreibender Mensch zur Welt. Ihre Ruhrgebietskindheit in Grau verbrachte sie mit der literarischen Phase der Imitation. Diese oftmals durch Enyd Blyton ( „Wir hatten ja damals nichts anderes!“ ) beeinflußten zahllosen Frühwerke sind heute Gott sei Dank nicht mal mehr fragmentarisch erhalten.
In den 90er Jahren Studium der Soziologie und Sozialarbeit. Mitglied des freien Theaters „Exit“ in der Weltstadt Oberhausen, verschiedene Stationen wie Tankwart, Aktmodell oder Kartenabreißerin. Jahrelange Tätigkeit als „gute Seele“ des Plattenlabels Lollipop-Shop, dann Gründung einer Band.
Die Karriere als Rockstar endet abrupt, als der Gitarrist bei einem legendären Solo das Multieffektgerät schrottet.
Von der Uni wendet sie sich enttäuscht ab, weil sie die Bibliothek schneller durchgelesen hat als erwartet.
Gezeichnet wird dieser Lebensabschnitt durch die literarische Phase der Inspiration. Es folgen tausende von handschriftlichen Seiten mit durch klassische Chaoten wie Dostojewski beeinflussten „Jugendwerken“, die die Autorin heute wohlweislich nicht mehr entziffern kann.
Ende der 90er dann Rückzug ins Private mit eifriger Brutphase. Als die Töchter mit Messer und Gabel essen können, kapituliert Elisa Groka vor der Doppelbegabung und wendet sich der Malerei zu. Viele Bilderzyklen über neu interpretierte Klassiker wie „Die gepiercte Venus“ oder echte Fälschungen wie die „Mogelianis“ folgen. Dabei verbindet sie immer durch Titel oder Begleittexte der Bilder Wort und Bild zu einer Einheit.
Ihre Originale hängen inzwischen von Berlin bis Portugal bei privaten Sammlern.
Als sie sich mit einer Portraitreihe über das alte Hollywood beschäftigt, findet sie endlich in Buster Keaton einen geistigen Vater, der sich weigerte, mit den Marx Brothers zu arbeiten, weil diese Komik nicht ernst nehmen. Das Schweigen des Stummfilmstars, der als Portrait über ihrem Arbeitsplatz hängt, löste dann endlich die Phase der literarischen Innovation ohne störende Einflüsse aus.
Elisa Groka lebt heute mit ihren Töchtern als freie Künstlerin in Wort und Bild in Essen.
Leserstimmen:
Eigentlich war es als Geschenk gedacht, hab jetzt aber selber Tränen gelacht. Danke!
Die Büchlein von Frau Groka sollten in keinem Bücherregal fehlen. Die Geschichten sind zum Lachen, sehr rührend und einfach schön zu lesen.
Seeeeeeeehr empfehlenswert!
Ich sage nur: Nachschub!
Einmal Groka, immer Groka!!
Immenser Suchtfaktor wegen Amüsement!
Seller assumes all responsibility for this listing.