Artgenossen im Sinkflug

Artgenossen im Sinkflug

noch nicht bewertet
Autor: D.S. Felix
Umfang: 60 Seite(n)
Verfasst: Aug. 2014
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
Views: 3553

Kategorie: Belletristik » Kurzgeschichten  |  Publikationsart: Roman
Stichworte: Kurzgeschichte, Spanien, Kultur, El Cid, Atlantis, Geschichte, Hirntod, Ladron, Denken, Leben, Sterben, Essay, verstörend, nachdenklich, Mauren, Sevilla, Andalusien

Hirntod, Ladron, Touristen und Atlantis sind aufwühlende Kurzgeschichten

In diesem Büchlein sind 4 Kurzgeschichten zusammengetragen worden. Sie alle sind aus der Perspektive und den Erfahrungen von einem in Spanien lebenden Ausländer verfasst worden. Seine kulturelle Andersartigkeit erlaubt es dem Autoren besonders kritisch hinzusehen und zu erkennen, wo es Konfliktpotential gibt. Dieses Konfliktpotential hat die Entstehungsgeschichte des Buches ursächlich verursacht. In den Geschichten geht es aber um weit mehr als um kulturelle Konflikte, es wird auch die Entstehung der kulturellen reflektiert.
In der ersten Kurzgeschichte „Hirntod“ geht es um einen Mann, der seit 1099 am Leben ist, mit diesem Geburtsdatum erinnert er an El Cid, einen spanischenHelden, der in der spanischen Reconquista erheblichen Anteil hatte und auf beiden Seiten gekämpft hat. Er repräsentiert einen Zeitpunkt in der spanischen Geschichte wie auch ein Identitätsproblem.Die zweite Kurzgeschichte „Ladrón“ geht auf Erfahrungen von Fremden mit dem Eigentumsbegriff in Spanien und auch Europa ein. Als ein gravierender Unterschied muss es angesehen werden, dass in Spanien der Bestohlene nicht das Opfer ist, sondern wie ein Täter behandelt wird. Wer ein Fenster oder eine Tür öffnet oder offen lässt, gilt als schuldig. Offene Fenster und Türen sind eine Einladungen an Dieb.
„Touristen“ ist die Geschichte eine Beobachters. Der einerseits den zwei vorausgehenden Geschichten einen Rahmen gibt, andererseits auch für sich selbst steht. Das Besondere dieser Geschichte ist die Verknüpfung der verschiedenen Perspektiven. Der unfreiwillige Urlauber steht dabei für einen nordeuropäischen Workaholic.
Die Geschichte „Es war einmal Atlantis“ könnte einerseits den Auftakt zu dieser Sammlung von Kurzgeschichten bilden oder aber andererseits als düstere Warnung an jeder beliebigen Stelle eingesetzt werden. Sie wurde ans Ende gestellt, weil sie zum Einen aus der Reihe tanzt und zum Anderen.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor


registriert seit: Dez. 2012
Veröffentlichungen auf XinXii:  11
Studiert habe ich Geschichts- und Geisteswissenschaften mit den Schwerpunkten Spanien- und Lateinamerikastudien, sowie Französische Romanistik. Menschen, ihre GeschichteN und Sprachen faszinieren mich nach wie vor. Die Unterschiede der Kulturen, in denen sie leben und die sie leben, vor allem erstaunen sie mich und wandeln sich durch Reflektion zu Ideen für Geschichten.
Im Rahmen meines Studiums habe ich verschiedene Reisen unternommen, wo ich die Möglichkeit fand, mich mit den Kulturunterschieden und dessen Auswirkungen auf das Leben der indigenen Bevölkerung zu beschäftigen. Bildung oder besser der Mangel an selbiger beschäftigt mich immer mehr, ich möchte nicht hinnehmen, dass heute noch so viele Menschen so ungebildet sind. Es scheint mir fast, dass es heute mehr ungebildete Mitmenschen existieren als in früheren Generationen. Das muss nicht sein und ist meiner Meinung nach eine große Gefahr für Deutschland und Europa.
Das Thema der kulturellen Identität und die Rückbesinnung auf die zentralen sprachlichen und bevölkerungsspezifischen Ausdrucksmittel, sind meine bevorzugten Forschungsanliegen.

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