Das kleinste Teilchen ist ein Universum

Das kleinste Teilchen ist ein Universum

Ein an Dürrenmatts “Die Physiker” erinnernder, aktueller Roman

noch nicht bewertet
Autor: Bodo Zeidler / gelesen von Philip Bösand
Verlag: GD Publishing
Umfang: 172 Seite(n)
Verfasst: Nov. 2015
Verkaufsrang: 144 XinXii Verkaufsrang
Views: 587

Kategorie: Philosophie » Erkenntnistheorie  |  Publikationsart: Roman
Stichworte: Bodo Zeidler, Universum, Quanten, Quantentheorie, Philosophie, Higgs, Teilchen, Relativitätstheorie, Bob Sonic, Matthew Widget, Gottesteilchen, Gott

Getragen von der Liebe gelangt die Matthew Widget zu dramatischen Erkenntnissen.

Autor: Bodo Zeidler
Gelesen von: Philip Bösand

Die Wissenschaft prescht in Windeseile voran und widmet sich Themen, die oft ins Große bzw. ins Kleine gehen (Paralleluniversen, Gottesteilchen).
Aber haben wir uns genügend die bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse beschaut?
Vielleicht müssen wir das Wissen nur in einen neuen Kontext setzen, um unser Dasein und das Universum besser zu verstehen.
Bodo Zeidler setzt für solche Gedankengänge die Romanfigur “Matthew Widget” in Szene, einen skurrilen Menschen, der im Taumel der Liebe zu besonderen Erkenntnissen gelangt, die entweder unter ferner liefen abzustempeln sind, oder doch die Gelehrten zu neuer Inspiration verleiten mögen.
Im seinem Roman “Das kleinste Teilchen ist ein Universum” beschaut sich der Autor Bodo Zeidler Weltbilder, ,Raum und Zeit, und lässt die Romanfigur durch eine gefühlvolle Story laufen, in der viele Fragen beantwortet, oder auch als entscheidende Fragen formuliert werden.

Inhalte der Gedanken Matthew Widgets
Matthew Widget geht davon aus, dass der Mensch zu keinem Zeitpunkt ein richtiges Bild von Welt und Universum hatte. Sowohl das Antike, als auch das Geo- und Heliozentrische Weltbild seien mindestens in einem wesentlichen Punkt falsch gewesen. Er leitet daraus die Annahme ab, dass auch die aktuellen Bilder von Welt und Universum wesentlich falsch seien, nicht zuletzt deswegen, weil es heutzutage sehr viele unterschiedliche Deutungen gibt.

Er schreibt davon, dass innerhalb des sichtbaren Universums genug Dinge zu erforschen sind. Im Falle dessen, dass man vergleichbares Leben auf einem anderen Planeten fände, so hätte das extreme Auswirkungen auf die Hochrechnung, wie viel Leben im Universum zu erwarten sei. Fände man nur ein weiteres, vergleichbares Leben in unserer Milchstraße, so müsse die erwartete Menge von belebten Planeten in der Größenordnung von 200.000.000.000 liegen. Und im Falle dessen wäre eine Erörterung sinnvoll, was es mit diesem Leben auf anderen Planeten auf sich hat.
Matthew Widget geht dafür auf das Verständnis von 3D-Raum und Masse ein. Er verweist auf den Umstand, dass innerhalb von Felsblöcken und anderen soliden Körper alle möglichen 3D-Skulpturen bereits vorhanden seien, und es für körperliche Erfindungen ausschließlich der Freilegung derselben – z.B. durch Hammer und Meißel – bedürfe. Er beschreibt den Urknall als Möglichmachen von körperlichen Erfindungen. Zeitlich genau mit Entstehen von Masse und 3D-Raum habe es bereits die Abbildung aller Möglichkeiten und Erkenntnisse gegeben, so auch von „e=mc2“ oder „Im Anfang war das Wort“. Deswegen ist für Matthew Widget die stupide Masse ein Träger allen Wissens und aller Erkenntnis. Und da es diese stupide, statische Masse auf allen Planeten des Universums gibt, so stünde auch dort das Leben vor dem Finden von Dingen wie Rad, Patronenhülse oder anderen gegenständlichen Körpern. Er verweist auf die Kette von Erfindungen, dass z. B. ein Rad die Erfindung eines Fahrzeugs nach sich zieht, und auf Phänomene wie Pyramiden, die trotz räumlicher und kultureller Trennung auf verschiedenen Kontinenten recht gleichzeitig erschaffen wurden. Er geht davon aus, dass auf den möglichen anderen 200.000.000.000 belebten Planeten die Kette von Erfindungen stets sehr ähnlich verläuft, und bei der Erkenntnis um die Allgemeine Relativitätstheorie, der Nutzung von Kernenergie und der Möglichkeit, Schwarze Löcher zu erzeugen, endet. Gewissheit, dass andere Zivilisationen auf gleiche Erfindungen und Erkenntnisse stoßen, sieht Matthew Widget darin bewiesen, dass Erkenntnis aufgrund von massenhaften Berechnungen auf Computern erzeugt werden könnte. Schon bei der heutigen Leistung von Computern ließen sich Ergebnisse wie „e=mc2“ aus stupiden, massenhaften Berechnungen erzeugen.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Bodo Zeidler / gelesen von Philip Bösand | Autor auf XinXii.com

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In der Wirtschaftsinformatik zuhause, als Erfinder der SUNLEAKS-Technologie, ist Innovation und Avantgarde ein Lebensschema des Autors. Als Autor und Co-Autor für die ZDF WISO Buchreihe und Publikationen für RTL und VOX begibt sich Bodo Zeidler in das Genre der Romane und Sachbücher, die sich stets an philosopisch wissenschaftlichen Themen orientieren.

Mit Philip Bösand hat er für seine Hörbuch-Publikationen seinen Traumsprecher gefunden.

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