Die Auslandsanleihen des Deutschen Reichs und Preußens 1924-1930

Die Auslandsanleihen des Deutschen Reichs und Preußens 1924-1930

Finanzgeschichte und Katalog

noch nicht bewertet
Autor: Hans-Georg Glasemann
Umfang: 108 Seite(n)
Verfasst: Mai 2008
Verkaufsrang: 139 XinXii Verkaufsrang
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Kategorie: Hobby & Freizeit » Geschichte & Historisches  |  Publikationsart: Katalog
Stichworte: Historische Wertpapiere, Deutsche Auslandsanleihen, Reichsanleihen, Dawes-Anleihe, Young-Anleihe, Preußenanleihen, Kreuger-Anleihe, Londoner Schuldenabkommen, Auslandsbondsbereinigung, Reichsanleihen, Schattenquoten, Transfermoratorium, Konversionskasse, Reparationsanleihen, Verjährungsfragen, Werthaltigkeit, German Government International Loan

Finanzgeschichte und Katalog … aus der Reihe „Historische Wertpapiere“

Historische Wertpapiere sind Zeugnisse der Finanzgeschichte und begehrtes Sammelobjekt. Die zwischen 1924 und 1930 ausgegebenen Auslandsanleihen des Deutschen Reichs und des Freistaats Preußen sind bedeutsame Relikte der deutschen Finanzgeschichte. Die Anleihezertifikate dokumentieren

• den Wirtschaftsaufschwung in den „Goldenen Zwanziger Jahren“ der Weimarer Republik,
• die zunehmende Zahlungsunfähigkeit des Deutschen Reichs ab 1931 und
• die wiedererlangte internationale Kreditfähigkeit Deutschlands nach der Regelung der deutschen Auslandsschulden im Londoner Schuldenabkommen von 1953.

Das vorliegende Werk beschreibt finanzhistorisch die Ausgabe von Auslandsanleihen des ehemaligen Deutschen Reichs und des früheren Freistaats Preußen in den Jahren von 1924 bis 1930 sowie die ab 1953 erfolgten Regelungen dieser Auslandsschulden in der Bundesrepublik Deutschland, die sich noch heute auswirken. In einem Katalogteil werden die zu Zeiten der Weimarer Republik ausgegebenen Anleihezertifikate mit Abbildungen - soweit verfügbar - systematisch dargestellt und als Sammelgebiet erschlossen.

Dass diese Wertpapiere heute noch erhalten sind, verdanken wir dem Reichsbankschatz. Der Reichsbankschatz gelangte nach der deutschen Wiedervereinigung mit rund 28,5 Millionen „Historischen Wertpapiere“ aus der Zeit vor 1945 in den Besitz des Bundesfinanzministeriums. Die in der Reichsbank lagernden Wertpapiere überdauerten im Ostteil Berlins die Nachkriegszeit und die DDR. Heutiger Eigentümer ist, nach erfolgter Klärung aller offenen Ansprüche aus diesen Papieren, das BADV (Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen in Berlin). Das Bundesamt hat die Firma Dr. Busso Peus Nachfolger in Frankfurt/Main mit der öffentlichen Versteigerung dieses Wertpapierbestandes beauftragt. Bisher wurden von 2003 bis 2008 auf vier Auktionen die Wertpapiere des Reichsbankschatzes angeboten. Die Verkäufe stießen auf reges Interesse bei Medien und Sammlern. 2008 wurden erstmals deutsche Auslandsanleihen versteigert.

Auch die Hintergründe der seit einigen Jahren immer wieder aufflammenden amerikanischen Goldbond-Klagen gegen die Bundesrepublik Deutschland oder deutsche Landesbanken werden erläutert (Fragen der Werthaltigkeit und Verjährung deutscher Dollar-Anleihen).


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Hans-Georg Glasemann | Autor auf XinXii.com

registriert seit: Mai 2008
Veröffentlichungen auf XinXii:  3
Hans-Georg Glasemann ist Sachverständiger für „Historische Wertpapiere“. Er publiziert seit 1983 Bücher und Fachbeiträge auf diesem jungen Sammelgebiet, das in den letzten Jahrzehnten einen beispielslosen Aufschwung erlebt hat. Bekannt sind seine nach der Wiedervereinigung erschienenen Nachschlagewerke „Deutschlands Auslandsanleihen 1924-1945, Rückzahlungen nach der Wiedervereinigung von 1990“ und „Deutsche Wertpapiere aus der Reichsmarkzeit, Ablösung der Ostwerte nach der Wiedervereinigung“. Seit 2005 baut er ein historisches Archiv über „Deutsche Auslandsanleihen“ auf.

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