Die Grundthesen des "Discours de la méthode" von Réne Descartes

Die Grundthesen des "Discours de la méthode" von Réne Descartes

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Autor: U. Aupp
Umfang: 20 Seite(n)
Verfasst: Okt. 2011
Verkaufsrang: 165 XinXii Verkaufsrang
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Kategorie: Philosophie » Erkenntnistheorie  |  Publikationsart: Hausarbeit
Stichworte: Descartes, cogito ergo sum, ich denke also bin ich, discours de la méthode, Grundthesen, Zweifel, Erkenntnis, Methaphysik, Regeln, Moral

Hausarbeit / Seminararbeit Note 1,0 Descartes cogito ergo sum

Descartes „Discours de la méthode“ beginnt damit, den in allen Menschen in gleicher Weise vorhandenen gesunden Menschenverstand hochzuhalten. Es folgt jedoch die Feststellung, dass dieser ohne den Einsatz von methodischem Denken unausgeschöpft bleibt. Zudem enttäuscht über die traditionelle Wissenschaft, die sich seiner Ansicht nach mit Wahrscheinlichkeiten begnügt, betont Descartes daher die Notwendigkeit einer neuen Methode, mit deren Hilfe er zu einer klaren und sicheren Erkenntnis gelangen will. Die einzige Wissenschaft, die Gewissheit verschaffen kann, ist seiner Ansicht nach die Mathematik, und so entwickelt er seine Methode nach deren Modell. Daraufhin stellt er eine provisorische Moral vor, die solange gelten soll, wie noch nicht alle Probleme durch die neue Methode gelöst werden können. Die aus der neuen Denkmethode resultierende Metaphysik ergibt sich schlie?lich aus Descartes berühmter Erkenntnis „Je pense, donc je suis“, durch die er an die Grenze des Skeptizismus gelangt, der sich auf diese Weise selbst einen unerschütterlichen Ausgangspunkt für eine Wiedergewinnung der Gewissheit verschafft.

Angesichts der nicht lange zurückliegenden Verurteilung Galileis veröffentlichte Descartes die Abhandlung erstens anonym, zweitens nicht in lateinischer Sprache, sondern auf Französisch, um der Schrift nicht den Anschein eines wissenschaftlichen Werkes zu geben und drittens erweckte er den Eindruck, als handle es sich um einen ganz persönlichen Bericht über die Suche eines einzelnen nach Erkenntnis, um zu verbergen, dass seine Erkenntnisse die gesamte traditionelle Philosophie in Frage stellten.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Grundthesen des „Discours de la méthode“ darzustellen, indem zunächst die Motive skizziert werden, die Descartes zum Umdenken bewegten, um dann die daraus von ihm entwickelte Methode des richtigen Vernunftgebrauchs, die dazu notwendige provisorische Moral und schließlich die sich aus der neuen Methode ergebenden Konsequenzen für die Metaphysik zu erläutern.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.
 

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