Digitale Diebe

Digitale Diebe

noch nicht bewertet
Autor: Harro Bode
Umfang: 365 Seite(n)
Verfasst: Jan. 2013
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
Views: 2955

Kategorie: Belletristik » Krimi  |  Publikationsart: Buchauszug
Stichworte: Diebe, digitale Diebe, Kriminalroman, Thriller, Internet, russische Mafia,

Der Trojaner war gut. Sehr gut. Es gelang ihnen, Millionen abzuzweigen

Berlin Deutschland gestern im Januar
Mein Name ist Helgar Bodmann, mit fünfunddreißig Jahren wurde ich Leiter der Abteilung purchase strength Control bei Aligogo, der Welt größten Suchmaschine. Sie entstand vor einiger Zeit durch den Zusammenschluss von Gogol und Alibada. Es war eine lange Übernahmeschlacht, die schließlich mit dem Einsatz von Milliarden Dollar, von Gogol gewonnen wurde.
Das Kartellamt hatte damit natürlich Probleme, aber letztendlich wurden aus deren Sicht kein marktbeherrschender Konzern geschaffen.
Jetzt kontrolliert dieses Unternehmen fast fünfzig Prozent aller Internet Zugänge, Server und Netzknoten weltweit. Durch den Aufkauf, des kurz vorm Konkurs stehenden, russischen Providers Russacom, war Aligogo in Russland sowie den ehemaligen GUS. Staaten mit annähernd sechzig Prozent Marktanteil der Marktführer im Sektor Cloud Computing, abgekürzt C.C. Viele, auch russische Firmen, ließen ihre gesamte oder zumindest Teile ihre Datenverarbeitung und Transporte über Aligogo laufen. Ich war zuständig für den Bereich „EU“ mit Sitz in Berlin. Alle Länder des geografischen Europas gehören zu dieser Abteilung. Also auch die Länder außerhalb des politischen Europas. Zum Beispiel der europäische Teil von Russland.
Die meistens meine Freunde und Bekannten waren Alis, wie wir uns selber nannten. Das heißt, Mitarbeiter bei Ali, wie wir die Firma intern titulierten.
Warum ich das schreibe? Weil es für die folgende Geschichte immanent wichtig ist und dadurch mein bisher, normales, Leben gravierend verändert wurde.
Was war das für ein Geräusch? Ich brauchte ein paar Sekunden, bis ich realisierte, dass mein Timer mich mit leisem, aber ansteigendem Summen daran erinnerte dass es 7:30 Uhr ist und damit allerhöchste Zeit zum Aufstehen. Ich sah mich im halbdunklen Zimmer um und mein Kopf erinnerte mich mit rasenden Kopfschmerzen an die letzte Nacht.
Ich war bei Katrin Surbeck, einer Bekannten aus der Personalabteilung, die ihren neununddreißigsten Geburtstag feierte. Einer ihrer anderen Freunde hatte, direkt aus der Tiefgarage, mehrere Kisten chilenischen Wein, verpackt in einem großen Reisekoffer nach oben gebracht und Katrin zum Geburtstag geschenkt. Wir durften natürlich alle davon, mehr als reichlich, probieren. Was nach kurzer Zeit schon seine Wirkung zeigte
Um drei Uhr, bat ich Katrin, ein Taxi zu rufen.
Das Taxi war in knapp fünf Minuten da. Der Fahrer ließ über den Portier ausrichten, dass es wartete. Ich bemühte mich so gut es ging, geraden Schrittes einzusteigen und nannte meine Adresse.
Das Taxi glitt leise durch die menschenleeren Straßen. In keinem der Häuser brannte noch Licht.
Nur im Osten war der Himmel leicht rötlich gefärbt. Wahrscheinlich machten irgendwelche Chaoten wieder einmal Randale und fackelten Mülleimer oder Autos ab. Nach wenigen Kilometern erreichten wir den Bezirk Tiergarten. Das Taxi hielt in der Bellevueallee und der Fahrer, der bisher kein Wort gesprochen hatte, nannte den Fahrpreis. Ich gab ihm acht Euro. Er dankte knapp. Ich stieg aus und er fuhr sofort davon.
Die Haustür schwenkt elektronisch gesteuert auf. Ich stieg in den Lift und drückte PH für Penthaus.
Oben angekommen öffnete die Wohnungstür mit einem leichten klacken, ich riss mir quasi die Kleider vom Leib wäre dabei fast gestürzt und taumelte ins Bett. Die Körperhygiene fiel heute komplett aus. Ich lag kaum, sah auf den Timer, es war kurz vor vier und schlief sofort ein.
Nach fünf Minuten quälte ich mich aus dem Bett. Auf dem Weg ins Bad schaltete ich den Kaffeeautomaten ein und lies die elektrischen Rollos etwas herauf. Draußen war es wie üblich im Januar, grau in grau und noch ziemlich schummerig. Fürchterliches Winterwetter. Scheinbar nieselte es auch noch leicht.
Beim Weg zum Bad passierte ich den Bewegungsmelder für die Entertainment Einheit. Sie schaltete sich sofort ein und eine Stimme aus den Boxen, bestätigt meine Vermutung, indem sie mir mitteilte, wir haben heute in Berlin zurzeit leichten Schneeregen bei drei Grad plus, a


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Harro Bode | Autor auf XinXii.com

registriert seit: Mai 2008
Veröffentlichungen auf XinXii:  2
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Der Autor lebt seit über 12 Jahren auf Mallorca. Durch seine Reisetätigkeit in andere spanische Region und weltweit kann er viele Reiseziele vergleichen und einordnen.In diesem Buch werden seine eigenen Erfahrungen und die anderer Mallorca Besucher wiedergegeben.
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