Dualität des Subjekts in der Anschauung von Pierre Bourdieu

Dualität des Subjekts in der Anschauung von Pierre Bourdieu

Bourdieus Unterscheidung zwischen sozialem und körperlichen Subjekt

noch nicht bewertet
Autor: Michael Schröpfer
Umfang: 5 Seite(n)
Verfasst: Feb. 2002
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Kategorie: Wissenschaft & Forschung » Sozialwissenschaften  |  Publikationsart: Fachartikel
Stichworte: Abgesondertes Individuum, Analysis Situs, Bewertete Verhaltensweisen, Biologisches Individuum, Denken, Didaktik der Körperpraktiken, Dualismus von Seele und Körper, Eigentum, Gehirn, Habitus und Einverleibung, In der Welt sein, Meditationen, Musik, Intellekt, Kampfsportarten, Körperliche Erkenntnis, Kritik der scholastischen Vernunft, Leib als äußeres Ding, Logik in Actu, Prinzip der Vergesellschaftung, Verteilung unterschiedlicher Kapitalsorten, Raum, Sichtung und Ordnung, Soziale Akteure, Soziale Positionen, Sport, Subjekt als unersetzliches Wesen, Tätige Seite, Theater, Universum, Verwachsenheit des sozialisierten Körpers, Wahrgenommene Verhaltensweisen, Zuhandenes, Albert Einstein, Blaire Pascal, Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Hermann Hesse, Immanuel Kant, Karl Mannheim, Karl Marx, Ludwig Feuerbach, Martin Heidegger, Pierre Bourdieu, Phaidon, Platon, Rene Descartes,

Subjekt-Betrachtungen aus der "Kritik der scholastischen Vernunft" von Bourdieu

Eingangs seines vorliegenden Essays konstatiert Michael Schröpfer:

„In seinen einleitenden Sätzen des 4. Kapitels Körperliche Erkenntnis seines Werkes verweist BOURDIEU bereits explizit auf das Subjekt als Objekt im Sinne des Forschungsgegenstandes „durch die Existenz von Wissenschaften“ und spricht damit im Hinblick „auf Klatsch, Beleidigung, Verleumdung, Gerücht“ und die damit verbundenen „Alltagsurteile“ auch die „Einzigartigkeit“ des Subjekts „als unersetzliches Wesen“ an.
Dieses einzigartige Wesen steht augenscheinlich gerade durch seine Subjektivität in einer ebenso einzigartigen und daher auch einmaligen Wechselbeziehung zu seiner es umgebenden Umwelt, sodass BOURDIEU „einen paradoxen, von Pascal in einer sehr schönen Formel verdichteten Befund“ bemüht, um die ganze philosophisch- soziologisch empfundene Tragweite der empfundenen Subjektivität in einer sie umgebenden Objektivität überhaupt annährend ausdrücken zu können:
„Durch den Raum erfasst und verschlingt das Universum mich wie einen Punkt: Durch das Denken erfasse ich es.“
An dieser Stelle dokumentiert BOURDIEU mit PASCAL m. E. die Intention eines grundsätzlichen Erkenntnisoptimismus, welcher weder in der Soziologie und schon gar nicht in der Philosophie zu den selbstverständlichen Auffassungen hinsichtlich jeglicher Anschauungen über die Welt gehört und wie er außerdem weiter unten noch einmal exkursiv und gleichsam konkreter in einem Bezug zur MARXschen Anschauung der Ware als Tauschobjekt zu finden ist."

Coverbild: (C) Hypotheses.org


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Michael Schröpfer | Autor auf XinXii.com

registriert seit: Jan. 2008
Veröffentlichungen auf XinXii:  62
Michael Schröpfer (*Elgersburg) arbeitet nach Schule (Ilmenau), Abitur (Jena), Militärdienst/ Artillerie (Erfurt) und Studium: Philosophie/ Pädagogik (Jena) seit 1993 als Lehrer in der Aus- und Weiterbildung (Erfurt/ Weimar).

Seine Diplomarbeit zur Idee vom Reich der Zwecke in der Moralphilosophie Immanuel Kants (Grundlegung zur Metaphysik der Sitten) war Schröpfers erste Veröffentlichung von bisher 62 ePublikationen beim XinXii-Verlag Berlin.

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