Japan 2036. Am Vorabend des 3. Weltkriegs wird der chinesische Auftragskiller Yun Song auf Anweisung des halbkoreanischen Warlords Kwong aus Südchina nach Japan geschickt. Als Song sich in eine Japanerin verliebt, soll er nach China zurückkehren, um Kwongs Rivalen General Tsang zu töten. Doch erst als er den Verrat seiner Freundin entdeckt und diese tötet, und nachdem er mit Tsangs Männern in einen atemberaubenden Kampf in der Tokioter Kanalisation verwickelt wurde, ist er bereit, dies zu tun. Doch nach Kwongs plötzlichem Tod verwandelt sich seine Rückkehr nach China in einen Alptraum, die er nur unter extremen Anstrengungen meistern kann.
In Chinas äußeren Wüstenregionen stellt ein in Ungnade gefallener chinesischer Offizier seine Reputation wieder her und wird nach Peking geschickt, wo er Augenzeuge der Vorkriegsunruhen wird. Angeheuert von Tsang, soll er Yun Song stoppen. Doch der Killer entkommt in einer aberwitzigen Verfolgungsjagd durch die Slums und Straßen von Peking. Als der Killer gefaßt wird, stellt sich heraus, daß es eine Frau ist. Als Tsang ihre Folter anordnet, tötet der Offizier sie, um ihr unnötigen Schmerz zu ersparen. Tsang bestraft ihn, während der 3. Weltkrieg ausbricht und die Chinesen ihn gewinnen. Als der wirkliche Yun Song eintrifft um Tsang zu töten, gibt der Offizier sein Leben, denn er hütet ein Geheimnis, das ihn mit Yun Song verbindet.
Tsang stellt Yun Song in seine Dienste, um ihn zu testen, denn er hat noch große Pläne mit ihm. Währenddessen beginnen die Chinesen mit der Besiedlung Nordamerikas. Tsang läßt einige Nano-Roboter aus Geheimlaboratorien der US Army entkommen, um die amerikanische Widerstandsbewegung dafür verantwortlich zu machen und seine eigene Macht auszubauen. Er und Yun reisen auf den Mond. Dort soll Yun den chinesischen Führer töten, dessen Rolle Tsang nach dem Putsch übernehmen will. Doch er hat noch einen anderen Plan, der Yun mit einem Schicksal, daß schlimmer als der Tod ist, konfrontiert.
Auszug:
"Ich bin ich.
Das ist das letzte, was er weiß, bevor sie ihm auch dies nehmen. Sein Widerstand bricht zusammen und der Teil von ihm, der seinen eigenen Tod genießt, gewinnt.
Ich werde vollkommener sein als je zuvor.
Denn auf diese Weise kann er unmöglich verlieren. Sein Triumph über Tsang reicht über den Tod hinaus. Eine in ihrer Natur schizophrene Lösung dieses Dilemmas: das Leben fürchtend, den Tod hassend. Existent und nicht existent zugleich. Doch auch dieser Sieg ist nur eine Illusion. Oder etwa nicht?"
Kritiken:
"Sehr gut, interessant und sehr unterhaltsam." Thor Kunkel, Bestseller-Autor.
„Ein Meisterwerk am Puls der Zeit.“ Elias Buchwald, Diplom-Politologe.
„Konnte nicht aufhören, weiter zu lesen.“ Matthias Schramm, Diplom-Geoinformatiker.
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