Controlling - Restrukturierung mittelständischer Unternehmen

Controlling - Restrukturierung mittelständischer Unternehmen

Planungsprotokoll mit Bewertung der durchzuführenden Maßnahmen

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Author: Horst Schönhals
Length: 3 page(s)
Language: Deutsch
Written: 2010
Sales Rank: 84 XinXii Sales Rank
Views: 647

Category: Business & Politics » Controlling  |  Work: Guidebook
Keywords: KMU, Controlling, Restrukturierung, Sanierung, Krisenbewältigung, Kostenrechnung, Ergebnisplanung, Iteration, Mitarbeiterumsatz, Maschinenumsatz, Eigenleistung, Fremdleistung, Gesamtleistung, Maschinenstundensätze, Personalstundensätze, Personalzeiten, Maschinenlaufzeiten, direkte Kosten, indirekte Kosten

Abhängigkeiten und Zusammenhänge nachvollziehbar aufgezeigt

Eine mögliche Situation aus der Praxis:

"Die seitherige Ergebnisplanung muss aufgrund eines rückläufigen Marktes bzw. der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise dringendst überarbeitet werden. Die neuen Vorgaben der Geschäftsleitung sind zu berücksichtigen."

Prognosen der Geschäftsleitung:
1. 25% weniger Eigenleistung
2. maximaler Stundensatz 65 €
3. 40% weniger Fremdleistungs-Volumen
4. max. Zuschlag auf den Einkauf 30%
5. 2 Tage weniger Urlaub wurden bereits vereinbart
6. Von einer höheren Auslastung ist erst wieder in 15 Monaten auszugehen

Es dürfte eine Reduzierung des Personalbestandes anstehen. – Gibt es aber Möglichkeiten, diesen abzuschwächen, wenn erkennbar ist, dass man zunächst nur die Zeitdauer von etwa 15 Monaten überbrücken muss?

Wie könnte eine Vorgehensweise aussehen, die sowohl die erforderlichen Restrukturierungsmaßnahmen als auch deren erfolgswirksame Veränderungen aufzeigt? - Wird bei der Ermittlung wirklich an alles gedacht – können Fehler auftreten, mit denen zuvor niemand rechnet? – Oder, geht etwa der „Schuss nach hinten“ los ?

Die Planung von Veränderungen im größeren Stil muss sich reichlich überlegt werden – sie muss auch ausgewogen sein. Oder umgekehrt – welche Hebelwirkungen können auftreten, die im normalen Tagesgeschäft bei der Kalkulation überhaupt nicht beachtet werden?

Das hier gezeigte Beispiel ist Bestandteil einer ganzheitlichen Unternehmensplanung, in welcher Erlöse, Kosten, Personalkosten und Personzeiten sowie Maschinenkosten und Maschinenlauf-zeiten vor der Restrukturierung und danach ersichtlich sind.

Es ist möglich, in einer drei Seite umfassenden Arbeitsmappe eine Vielzahl von erfolgswirksamen Veränderungen in einem „Restrukturierungs-Protokoll“ mitzuführen, für deren Beschreibung man umfangreiche Texte verfassen müsste. Es wäre dagegen nicht möglich, in dieser kurzen Form ein Software-Tool zu veröffentlichen, welches dazu noch Platz für die vorzunehmenden Eingaben bieten würde. Die hier gezeigte Vorgehensweise stützt sich auf die praktische Arbeit in Betrieben. Bei diesem Beispiel wurde jedoch darauf verzichtet, auf Alter und Betriebszugehörigkeit von Mitarbeitern wegen Abfindungen einzugehen. Demzufolge werden Abfindungen außer Acht gelassen, dies würde den Rahmen einer solchen Darstellung sprengen.

Die Darstellung möge eine Anleitung für die praktische Arbeit bieten. Ebenso sollte auch bei der Expandierung eines Betriebes vorgegangen werden, um bereits rechtzeitig ermitteln zu können, wie sich die Veränderung der unmittelbaren Kosten, den Kosten für die „Infrastruktur“, und dieser für weitere Personalbereiche verhält.

Die Abstimmung bis zur letzten Planungsebene erfolgte aufgrund des Einsatzes eines Verfahrens aus der numerischen Mathematik. Per Iteration werden die Teilergebnisse ermittelt, welche man auf konventionelle Weise nicht erhalten kann.

Mein Wunsch wäre es, wenn sich viele Leser auf diesem Wege Anregungen holen könnten, wie sie evtl. ihre eigenen betrieblichen Planzahlen losgelöst von den buchhalterischen Ansätzen aufbereiten können. Ich möchte auf den wenigen Seiten nicht zeigen, wie man welche Berechnungen im Einzelnen vornehmen muss, vielmehr will ich anhand einer geschlossenen Präsentation verdeutlichen, welchen Nutzen die Darstellung ganzer Szenarien bieten kann.

Bei dieser Gelegenheit:
Nachfolgend sehen Sie Details zur "erweiterten Ergebnisplanung". Eine solche müsste nicht gesondert plausibilisiert werden - sie ist die Plausibilität selbst.

Ich hoffe, vielen Lesern hiermit einige Denkanstöße für neue Ideen liefern zu können.

Horst Schönhals
Simultaneous Planning
www.schoenhals.eu
hs@schoenhals.eu
06646/1738 und 0173/9893257


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Horst Schönhals | Author on XinXii.com

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So ganz zum Schluss soll der Autor noch etwas von sich selbst berichten. Also - ich hatte schon immer das Bedürfnis, vieles anders machen zu müssen. Irgendwann fragte ich mich "was kann man denn mit der zuneh- menden Rechnergeschwindigkeit noch alles erreichen?"
Die Antwort war für mich naheliegend. - Ich musste ein Planungssystem entwickeln können, welches dem Grundgedanken und dem Verprobungs-Mechanismus der Doppelten Buchführung gleichkam. Das ist nun auch der Grund dafür, weswegen ich keine gerundeten Zahlen verwende. Die Zusammensetzung eines jeden Wertes kann damit sehr leicht nachvoll-zogen und erklärt werden.

Seit 2001 bin ich selbständig tätig im Controlling für KMU-Betriebe, davon einige Jahre für den Bereich Venture Capital. Zuvor war ich 15 Jahre kaufmännischer Leiter in einem größeren Engineering-Unternehmen. Bereits zu Beginn der Wachstumsphase des Unternehmens entwickelte ich ein ganzheitliches Verfahren für Kostenrechnung, Kalkulation und Ergebnisplanung, welches sich auf die Methode der Iteration stützt. Als Bilanzbuchhalter kenne ich die Zusammenhänge im Rechnungswesen zur Genüge. Diese habe ich in Algorithmen festgehalten, um mit Hilfe der heutigen Rechnergeschwindigkeit Simulationen für Planungszwecke durchführen zu können.

Man sollte auch meinen, dem Controlling steht eine neue Ära erst noch bevor.

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