Das Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus
Vergleich zwischen nationalsozialist. + reformpädag.Erziehungstheorien
Vergleich: Erziehung bei Nazis und Reformpädagogen
Diese Arbeit wurde am Institut für Pädagogik eingereicht und mit der Note 1,0 bewertet.
Sie stellt das Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus vor und vergleicht dieses mit den Theorien der Reformpädagogik.
Im Mittelpunkt des ersten Kapitels steht die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Ideologie, deren Kenntnis Voraussetzung für das Verständnis des Erziehungsprogramms ist, da dieses ein Teil der Ideologie ist. Als Schwerpunkt wird hier vor allem die Rassenlehre als Kernaussage der nationalsozialistischen Ideologie behandelt, in der die Begriffe „Volksgemeinschaft“, „Herren- und Sklavenvölker“ sowie die Natur eine wichtige Rolle spielen. Zudem wird die Theorie der unterschiedlichen Aufgaben der Geschlechter betrachtet.
Das zweite Kapitel befaßt sich mit dem nationalsozialistischen Erziehungsprogramm, wie es von führenden NS-Pädagogen propagiert wurde. Die Methoden der Erziehung sowie ihre Hauptintention, die Eingliederung des Einzelnen als funktionstüchtiges Mitglied in die Volksgemeinschaft als Folgerung aus dem nationalsozialistischen Grundsatz „Du bist nichts, Dein Volk ist alles“, sind die Schwerpunkte dieses Teiles der Arbeit. Die Bedeutung der Charakterbildung im nationalsozialistischen Deutschland und die Aufgabe der Schule im Erziehungssystem werden ebenfalls vorgestellt.
Zum Abschluß wird im Fazit ein Vergleich zwischen diesem Erziehungsprogramm und den Theorien der Reformpädagogik gezogen. Obwohl die nationalsozialistische Ideologie eine Sonderform der Pädagogik darstellt, sogar schon als „Un-Pädagogik“ beschimpft wurde, da sie nicht wissenschaftlich, sondern ideologisch-emotional begründet wurde, ist ein solcher Vergleich möglich. Es bestehen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Differenzen, die hier aufgezeigt und verglichen werden sollen.
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About the Author
Seit 5/2008: Fest angestellte Journalistin
Studium:
10/2005 – 09/2007 Masterstudium Europäische Kultur und Wirtschaft, Bochum
Schwerpunkt: Politik
Abschluss: Master of Arts in European Culture and Economy (1,0)
04/2004 – 05/2005 Bachelorstudium Geografie / Politikwissenschaft, Bochum
Abschluss: Bachelor of Arts (1,3)
10/2000 – 03/2004 Lehramtsstudium Geografie / Sozialwissenschaften, Bochum
Studienbegleitende Tätigkeiten
Freie Mitarbeit bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ):
Lokalredaktionen Hattingen, Witten, Dortmund
10/2005 – 05/2006 Kooperationsprojekt Conauto, Bochum
Inccas – Intercultural Consultancy and Studies; Lehrstuhl für
Organisationssoziologie und Mitbestimmungsforschung
Schwerpunkte: Pressearbeit; Übersetzungen deutsch-spanisch
Zahlreiche Praktika im journalistischen Bereich
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