Mit dem angegebenen Titel beginnt das Unternehmen "SINNphilosophie-Zenka" die Veröffentlichung eigener Schriften. Alle bis jetzt geschriebenen Texte werden zusammmen quasi wie ein einziger Text, dazu in einem einzigen und aktuell geführten Gedankengang gebracht. Das methodologische Vorgehen heißt "SINNphilosophische Untersuchung". Die Formulierung "Das Über-das-Sein-hinaus" wurde als Titel des Eröffnungsgedankengangs gewählt, weil sie für die SINNphilosophie zu den repräsentativsten gehört.
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SINNphilosophie – Zenka
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AKTUELL – Ü B E R S I C H T (Stand: 14. Mai 2012)
I. ENTWÜRFE
II. SINN-NOTIZEN
- SINNleben-Eintragungen
- Thematisch zugeordnete Notizen
- Nicht zugeordnete Notizen
III. SENTENZEN
IV. SINNphilosophische Terminologie
V. Das Selbstverständnis der SINNphilosophie
VI. À propos ..., Stellungnahmen
VII. Section française
VIII. Sekcja polska
IX. Plattform
1. Fragen der Besucher
2. Kommentare zur SINNphilosophie
3. Diskussionen
E-Mail: plattform@sinnphilosophie-zenka.de
X. POSITIONEN: Bibliographie von SINNphilosophie – Zenka
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I. E N T W Ü R F E
A: Die bei XinXii bereits veröffentlichten Einzelentwürfe
1.
Abteilung IV: Die "Sinn-Sichsagen"-Entwurf-Miniaturen
(Miniatur 1)
Das Geschehen des Sinn-Sichsagens
in der
zweiten Phase der SINNphilosophie
2.
Abteilung IV: Die "Sinn-Sichsagen"-Entwurf-Miniaturen
(Miniatur 2)
Das Sinn-Sichsagen des Schönen
3.
Abteilung IV: Die "Sinn-Sichsagen"-Entwurf-Miniaturen
(Miniatur 3)
Das tägliche Aufgehen des Sinn-Sichsagens
4.
Abteilung IV: Die "Sinn-Sichsagen"-Entwurf-Miniaturen
(Miniatur 4)
Das Sinn-Sichsagen des Schlechthin-Ganzen
5.
Abteilung IV: Die "Sinn-Sichsagen"-Entwurf-Miniaturen
(Miniatur 5)
Das "Diese-Welt"-Sinn-Sichsagen
6.
Abteilung IV: Die "Sinn-Sichsagen"-Entwurf-Miniaturen
(Miniatur 6)
Das Sinn-Sichsagen des Nationalen und das "genuin Menschliche"
7.
Abteilung IV: Die "Sinn-Sichsagen"-Entwurf-Miniaturen
(Miniatur 7)
Das Sinn-Sichsagen im Aufbruch zur Voll-Menschlichkeit
8.
Abteilung IV: Die "Sinn-Sichsagen"-Entwurf-Miniaturen
(Miniatur 8)
Die Ent-subjektivierung des Sinn-Sichsagens
B: Die zur Veröffentlichung anstehenden Einzelentwürfe
1.
Die Anfangsproblematik
der
zweiten Phase der SINNphilosophie
2..
Die konstitutive „Ur-Gegebenheit“-Struktur
3..
Das WIR!-Sinn-Tun
und
das WIR!-Sich-sich-Sinnsagen
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VI. Á P R O P O S ..., S T E L L U N G N A H M E N
À propos … (17):
„Alle auf Sinnsuche – hat die Kirche noch Antworten?“
(ARD – „Anne Will“, 4. April 2012)
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Wonach wird in der Sinnsuche gesucht?
(Eine kleine Bestandsaufnahme)
(1) Nach einem Mehr-als-Geld.
Eine junge Frau arbeitet erfolgreich in einem Geldinstitut. Die leitende Maxime ist hier: Profitmaximierung. Sie realisiert nach ein paar Jahren Arbeit: Nicht so ein Leben suche ich für mich.
Jetzt ist sie Nonne.
(2) Nach einem Über-das-eigene-Selbst-hinaus.
Ein bekannter Historiker konstatiert im fortgeschrittenen Alter: Es muss doch etwas geben, was über die Grenzen meines kleinen Selbst hinausgeht – und mich gleichzeitig irgendwie mit ausmacht.
Obwohl evangelischen Glaubens besucht er immer wieder katholische Klöster – um dieser inneren Erfahrung nachzugehen.
(3) Nach einer Nicht-Herrschaft.
Eine Psychotherapeutin nimmt zur alttestamentarischen Gott-Gestalt Stellung: Das ist ein grausamer Herrscher. Dann lieber Atheist sein!
Man darf vermuten: Eine solche Wahl wurde im Namen des Sinnes beziehungsweise der Sinnsuche getroffen.
(4) Nach einem Gegenteil von „meinem Scheißleben“.
Das Buch, aus dessen Titel die obige Bezeichnung stammt, ist zu einem Bestseller geworden. Was uns die menschliche Existenz so bieten kann, verdient keine bessere Bezeichnung.
Der sechzigjährige Autor verbrachte neun Monate in einem buddhistischen Kloster – um zum Eigentlichen seines Selbst zu finden.
Jetzt ist er fähig, eine klare Stellung zur Geschichte seines Lebens zu beziehen.
(5) Nach einer „contemplatio in actione“.
So heißt eine der jesuitischen Grundmaximen. Sie spiegelt ein von diesem Orden gefordertes Verhältnis des einzelnen Ordensmannes zu Gott und zu anderen Menschen wieder.
Der Sinn ist danach in der praktischen „Aktion“ für die Anderen zu suchen und dort „beschaulich zu betrachten“.
(6) Nach den Nicht-Dogmen.
Die „contemplatio in actione“ kümmert sich nicht viel um die offiziellen kirchlichen Dogmen.
Das Dogmatische, die dogmatische Haltung, stellt ein Paradebeispiel des Gegenteils zur „Suche“ dar – insbesondere der Sinnsuche.
(7) Nach einer Art Gebets-Geborgenheit.
Ein Junge spielt zuhause mit seinem Bruder Ministranten. Er ist nämlich noch zu jung, um bei der wirklichen Messe zu dienen. Schon seit so einer zarten Kindheit kennt der heute um fünfzig Jahre alte Mann dieses religiös-mysteriöse und die menschliche Seele beglückende Etwas.
Er muss nicht, und wahrscheinlich nie musste, nach so etwas wie Sinn suchen – dieser wurde ihm, wie es scheint, von Gott buchstäblich in die Wiege gelegt.
Donnerstag, 5. April 2012
Tadeusz Zenka