Die Anwendbarkeit viktimologischer Forschung auf den ländlichen Raum und die Chancen und Möglichkeiten regionaler Präventionsarbeit
Gegenstand dieser Arbeit ist die Anwendbarkeit der viktimologischen Forschung auf den ländlichen Raum sowie die daraus resultierenden Möglichkeiten einer opferbezogenen Kriminalprävention.
Um adäquate Kriminalprävention innerhalb einer Kommune, eines Stadtteils, eines Quartiers - namentlich einer regional eng begrenzten Fläche zu leisten, muss deren Individualität betrachtet und berücksichtigt werden. Allgemeine Erkenntnisse der Opferforschung (Viktimologie) spiegeln meist die Situation einer großflächigen geografischen Einheit wieder, welche zwar, in sich, sehr differenziert dargestellt sind, jedoch den einzelnen Elementen, z.B. eines Kontinents, Landes oder Bundeslandes meiner Meinung nach nicht gerecht werden (können).
Ziel meiner Arbeit ist die wissenschaftliche Erörterung dieser These um dann die gewonnenen Erkenntnisse als Grundlage opferbezogener Präventionsvorschläge im ländlichen Raum, in den Kontext kriminalpolitischer Praxis zu setzen. Um dieses „Vorhaben“ lebendig umzusetzen und den Inhalt auf den Umfang einer Diplomarbeit zuzuschneiden beziehen sich die Ausführungen in weiten Teilen auf den Landkreis bzw. die Kernstadt Holzminden, zudem soll durch diese regionale Begrenzung ein praktischer Bezug hergestellt werden.
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