Die Frau im Truck

Die Frau im Truck

60 Kilo auf 40 Tonnen

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Author: Regina Lidlgruber
Publisher: GD Publishing
Length: 361 page(s)
Language: Deutsch
Written: Jan 2015
Sales Rank: 166 XinXii Sales Rank
Views: 1931

Category: Biographies & Memoirs » Woman biographies  |  Work: Story / Narration
Keywords: Regina Lidlgruber, Die Frau im Truck, Autobiografie, Fernfahrerin, Österreich, Deutschland, Autobahn, Länder, Beruf, Lkw-Fahrerin, Menschen, Abenteuer, Frauen, Sommer, Winter, Getriebe, Ziel, Anfänger, Überfall, Opfer

Autobiografie einer Fernfahrerin

Regina L. lebt in einer Kleinstadt in Österreich und aufgrund ihrer turbulenten Vergangenheit, beginnt sie mit dem größten Abenteuer ihres Lebens. Der Anfang ihrer Fernfahrerkarriere stellte sich schwieriger dar, als die junge Frau es sich gedacht hatte. Nachdem sie den Führerschein im Jahre 1994 für den 38 Tonner endlich in der Tasche hatte, begann sie Anfang Sommer mit der Arbeitssuche für eine Stelle als Lkw-Chauffeurin, die im tiefsten Winter endete. Da Frauen zu dieser Zeit vorwiegend zum Gebären von Kindern und für den Haushalt bestimmt waren, wurde sie von vielen Firmeninhabern nur verhöhnt. Von über 120 Firmen hatte sich nur ein Betrieb dazu bereit erklärt, ihr die Chance für den Neuanfang zu geben. Völlig unerfahren trat die junge Frau Montag abends ihren Dienst an. Schon alleine die Abfahrt bei der ersten Tour war ein Problem, da sie bis jetzt nur in der Fahrschule mit so einem großen Lastkraftwagen gefahren war und der Lehrer immer daneben saß. Doch heute war alles anders. Das Glücksgefühl beim Einräumen der Reisetaschen endete mit einem Schlag, als ihr bewusst wurde, dass sie nicht die leiseste Ahnung hatte, wie sie den riesigen Truck vom Platz bewegen sollte. Immer wieder startete sie einen Versuch, den Ganghebel in die richtige Position zu bringen, doch es gelang ihr trotz „Zwischenkuppeln“ und „Zwischengas“ geben nicht. Es war Regina nicht entgangen, dass ihr Chef sie aus einiger Entfernung kritisch beobachtete und voller Wut und Verzweiflung startete sie einen Versuch nach dem anderen, um den Lastwagen wenigstens aus dem Blickfeld ihres neuen Arbeitgebers wegbewegen zu können, um sich danach eingehend mit der Handhabung des Getriebes zu befassen. Kurz vorm Aufgeben ließ sich der spießige Ganghebel, wie durch ein Wunder, in die richtige Stellung bewegen und sie fuhr mit lautem Aufheulen des Motors Richtung Autobahn. Schon zu Beginn ihrer Fernfahrerkarriere lernte die Frau, wie hart und einsam so ein Fernfahrerleben sein konnte, doch sie dachte nicht im Traum daran, ihr hochgestecktes Ziel aufzugeben. Die ersten Wochen wurden für Regina zum Höllenritt in eine ihr unbekannte Domäne, die sie jedoch im Laufe der Zeit zu lieben lernte. Die Fernfahrerin musste auf brutalste Weise lernen, dass das Leben auf der Straße sehr gefährlich sein konnte, denn in den ersten Wochen wurde sie das Opfer eines Überfalls. Nur die Erinnerung an die Vergangenheit, wie tief sie damals gesunken war, als sich ihr Freund mit dem gesamten Geld aus dem Staub gemacht hatte, ließ sie weiter machen. Nie wieder wollte Regina von jemandem abhängig sein und trotz ihrer Ängste, fuhr sie weiterhin in die Ferne. Der Dienstgeber der ersten Firma wusste von ihren früheren Problemen und nutzte dies ohne jegliche Skrupel aus. Schon beim Lohn wurde sie benachteiligt, weil sie Anfängerin und vor allem eine Frau war. Als die Kraftfahrerin dann auch noch ein paar Wochen später auf der Autobahn in die Leitplanke knallte, wurde ihr Gehalt nochmals gekürzt. Niemals wollte sie, wie es vielen anderen Fahrern schon passiert war, einen Sekundenschlaf erleben. Und doch war es passiert. Es kam, wie es kommen musste. Regina konnte damals nicht einschätzen, wann sie stehen bleiben musste, um ein paar Stunden zu schlafen. Sie hatte großes Glück, denn beim Anprall wurde die Kraftfahrerin aus ihren Träumen gerissen und konnte so schlimmeres verhindern. Natürlich gab es nicht nur Schattenseiten in diesem großartigen Beruf, man konnte auch durchaus Schönes erleben. Sie bereiste Länder, die sie privat nie besuchen hätte können wenn sie nicht in diesem Job gearbeitet hätte und lernte großartige Menschen kennen, mit denen sie heute noch in Kontakt ist. Die Lkw-Fahrerin bekam außergewöhnliche Landschaftsschauspiele zu Gesicht, aus denen sie Kraft schöpfen konnte. Schiffsreisen, auch wenn sie beruflicher Natur waren, machten ihr Leben auf der Straße lebenswert. . Städte, die sie in der Ruhepause oder an den Wochenenden mit ihren Kollegen erkunden konnte.


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Das Leben einer Fernfahrerin

Regina Lidlgruber war fast 20 Jahre im Fernverkehr tätig. In ihrer Zeit als Lkw-Fahrerin erlebte sie viele Abenteuer und lernte im Zuge dessen, immer wieder neue Menschen kennen, die im Laufe der Zeit zu Freunden fürs Leben wurden. Die Autobiografie "Die Frau im Truck 60 Kilo auf 40 Tonnen" entstand aus Tagebüchern, die ihr damals zur Problembewältigung unterwegs dienen sollten. 2012 entschloss sie sich, den ersten Teil ihrer Biografie zu verfassen, der 2014 erfolgreich veröffentlicht wurde. Im zweiten Teil ihrer Lebensgeschichte beschreibt sie nicht nur ihre Abenteuer unterwegs, sondern auch die zwischenmenschlichen Probleme mit ihren Partnern.

Es ist Regina wichtig, dass Branchenfremde den Job des Lkw-Fahrers kennenlernen.

Erst jetzt wurde Peter bewusst, welche Verantwortung ein Lkw-Fahrer hatte. Nicht nur auf sich aufzupassen, sondern immer wieder zu beobachten, was die anderen Verkehrsteilnehmer im Schilde führten.

Mein unwissender Freund hatte wirklich keine Ahnung, wie es in diesem Beruf ablief und wie hart das Leben auf der Straße sein konnte. Jeden Tag, oft auch die komplette Woche mindestens 15 Stunden zu arbeiten. Bei allen Wetterbedingungen und zu den unmöglichsten Uhrzeiten raus zu müssen. Im Sommer wie im Winter, um oder abzuladen. Wenn normal arbeitende Menschen in ihren Betten schliefen, trotzdem unterwegs zu sein, damit die Ware termingerecht geliefert werden konnte, um keinen Stillstand in den jeweiligen Firmen zu riskieren. Bis jetzt hatte sich der Mann keine Gedanken gemacht, wie die Lebensmittel in das Geschäft oder die Pkws ins Autohaus kamen. Er hatte es immer selbstverständlich hingenommen, dass die Ware, die er in seiner Firma bearbeitete, einfach hier war.

Doch den Luxus und die Arbeitsmaterialien brachten und bringen auch heute noch die Lkw-Fahrer.
.

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