Die gegenwärtige Bedeutung der Zweck-Mittel-Relation
Zu moralphilosophischen Anschauungen von Immanuel KANT
Category: Philosophy »
Metaphysics |
Work: Thesis
Keywords: Immanuel Kant,
Max Horkheimer,
Max Weber,
Theodor Adorno,
Erich Fromm,
Grundlegung der Metaphysik der Sitten,
Moralphilosophie,
Reich der Zwecke,
Willensautonomie,
Freiheit,
Selbstgesetzgebung,
Prinzipien der Vernunft,
Faktum der Vernunft,
Kategorischer Imperativ,
Zweck- Mittel- Relation,
Okzidentaler Rationalismus,
Kulturwirklichkeit,
Bürokratie,
Rationalität,
Entfremdung,
Industriegesellschaft,
Radikalisierung,
Zentralisierung,
Faschismus,
Dialektik der Aufklärung,
Denken nach Auschwitz,
Antizipation 21. Jhd.
Thesen zur Diplomverteidigung (Jena 1990) (Metaphysik)
In Immanuel KANTs Werk Grundlegung der Metaphysik der Sitten (1785), seiner ersten, ausschließlich moralphilosophischen Problemen gewidmeten Schrift, nimmt die Zweck- Mittel- Relation bei der Konstituierung der Idee von einem Reich der Zwecke aus zwei Gründen einen bedeutenden Platz ein.
Zum einen drängt KANT bezüglich des menschlichen Individuums auf die bedingungslose Anerkennung einer Souveränität des Einzelnen als Voraussetzung für einen durch Autonomie geprägten Willen, welcher sich zur Erlangung menschlicher Freiheit selbst bestimmt.
Auf der anderen Seite versucht KANT begreiflich zu machen, dass in der menschlichen Gesellschaft Willkür und Unfreiheit für alle Einzug halten werden, wenn nicht ein gemeinschaftlicher Wille eine sittliche Selbstgesetzgebung im Rahmen einer moralischen Gemeinschaft gebietet.
Ausgehend von dieser Problemstellung interessiert KANT die Möglichkeit, in praktischer Weise eine auf allgemeine Prinzipien der Vernunft gegründete menschliche Gattungsexistenz zu gestalten. Die Voraussetzung dazu sieht KANT in einem a priori im Menschen angelegten Vermögen, (entsprechend vorgefundener Bedingungen) vernünftig und zweckmäßig zu handeln.
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About the Author
Michael SCHRÖPFER (* 1963/Elgersburg) arbeitet nach Schule (Ilmenau), Abitur (Jena), Armeezeit (Erfurt) und Studium (Jena) (Philosophie/Psychologie/Pädagogik) seit 1993 als Lehrer für Kommunikationspsychologie und Lernmethodik in der Erwachsenenpädagogik sowie im Bereich der Lernförderung von benachteiligten jungen Erwachsenen ( Weimar/ Erfurt).
Seit 2000 ist SCHRÖPFER zudem als Tutor für Personalmanagement, Handelsmarketing und Mitarbeiterführung im Rahmen der bundeseinheitlichen Aufstiegsfortbildung zum IHK- geprüften HandelsfachwirtIn im E-Learning-Bereich in einer Bildungskooperation zwischen der Handelsakademie Hessen- Thüringen (Marburg/Erfurt) und dem zweitgrößten Lebensmittel-Handelskonzerns Deutschlands (Köln) tätig.
Der Autor lebt mit seiner Frau Konstanze (geb. Vogt / *1970 Arnstadt) in Erfurt und interessiert sich zudem für Thüringer Heimatforschung, Microblogging sowie für Alternative Heiltherapien.
SCHRÖPFER ist Mitglied der
Deutschen Gesellschaft für Harntherapie e. V.
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