Ein nackter, blutüberströmter Mann fällt vor Marias Füße. Er kann sich an nichts erinnern, nicht einmal an seinen Namen. Trotz Presserummel bleibt der Mann unerkannt. Niemand scheint den Namenlosen, wie der Mann fortan genannt wird, zu vermissen. Nach der ersten Aufruhr, die er verursacht hat, wird er dem Krankenhaus, in dem er wegen seiner Verletzungen behandelt wurde, lästig. Erleichtert stimmen alle zu, als Maria den Namenlosen bei sich aufnimmt. Während die beiden verletzten Seelen vorsichtig zueinander finden, bemerken sie nicht, dass sie beobachtet werden. Bis das Paar eines Tages entführt und in ein unterirdisches Gängelabyrinth gebracht wird, wo sich das furchtbare Geheimnis um die Identität des namenlosen Mannes entblättert.
Um die Wahrheit über seine Identität zu erfahren, taucht der Namenlose in seine eigenen dunklen Abgründe hinab und wird dabei erneut Zeuge der gnadenlosen und brutalen Experimente der Schatten, einem Geheimbund, der sich von der Angst und Verzweiflung der Menschen nährt, die sich die Schatten gefügig machen und auf schlimmste Art und Weise quälen und foltern - bis zum Tod!
Das Wissen, das der Namenlose erhält, hat einen hohen Preis: Wenn er weiter leben will, muss er in die totale Löschung seines Gedächtnisses einwilligen...
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