Die Träume unserer Frauen.
Das Schicksal hat mir viele weibliche Wesen in den Arm gelegt. So dass es mir vergönnt war, mich in viele Frauen-Seelen hineinzudenken. Nein, nicht dass ich behaupten wollte, ich hätte je weibliche Psyche ergründen können. Aber, fragen Sie einmal einen Imker, Frauen sind ein bisserl wie Bienen, behutsam kannst Du mit der bloßen Hand in einen Bienenstock greifen, es wird Dir nichts passieren, aber beim geringsten Fehler, zücken sie sofort den Stachel.
Mich selbst hat das Kriegsende auf einen Bauernhof in Niederbayern verschlagen. Durch die schwere Arbeit hatte ich keine Zeit pubertär zu werden. Der Wildwuchs ohne irgendwelche Streicheleinheiten der Eltern hat mich schnell in die offenen Arme junger Mädchen und reifer Frauen fallen lassen. Eine Situation, die mich für mein ganzes Leben geprägt hat.
Mein Buch „Die Träume unserer Frauen“ sind nun eine Homage an diese Frauen. In den zitierten Erlebnissen mag sich so manche Frau – in ihren Träumen – wieder finden.
Hier schreibe ich also mein Leben – von der Zeit meiner anfänglichen Schüchternheit in den „Lehrjahren der Liebe“, meiner ersten Nacht mit einer vernachlässigten Ehefrau, die mir gelernt hat, dass Frauen gar nicht so anders sind, wie wir Mannsbilder, die einen mögen den feinsinnigen, zärtlichen Liebhaber und die anderen den zupackenden Rambo – und andere sowohl, als auch….
Weil ich offenbar damals ein stattlicher Bursch war, haben es mir die Mädchen und Frauen leicht gemacht mich fallen zu lassen. So habe ich mich im Laufe meines Lebens zu einem „lockeren, aber recht empfindsamen Vogel“ entwickelt. Wenn ich mich nun hie und da einer derben Sprache bediene, liegt es daran, dass auch die Situationen manchmal entsprechend waren.
Im letzten Teil erzähle ich von meinem Lebensabend in Thailand, einem Schlaraffenland für ältere Herren, denen die exotischen siamesischen Kätzchen nochmals auf die Sprünge helfen…
Alle Episoden haben ich selbst so erleben dürfen. Deshalb sollte also niemand diese Lebenserinnerungen als Pornographie abtun. Sex zwischen zwei Menschen, die sich mögen, ist die ganz natürliche Konsequenz. Nur die einzelnen Situationen, bis es so weit sind - die Präluminarien – das ist das besondere Kribbeln, das ich so ungemein genossen habe…
Es würde mich für sie freuen, wenn’s bei ihnen durch die Erzählung meiner Abenteuer auch ein bisserl kribbeln würde.
Ihr Autor
Toni Wilder
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