Die Träume unserer Frauen

Kann denn Liebe Sünde sein?

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Author: Kurt Krieger
Length: 300 page(s)
Language: Deutsch
Written: Feb 2008
Sales Rank: - XinXii Sales Rank
Views: 781

Category: Sex, Love & Erotic » Erotic Stories  |  Work: Story / Narration
Keywords: Liebe, Spaß, Frauen, Mädchen, Sex, Abenteuer, Aufklärung, erste Erfahrungen, Lehrzeit der Liebe, pubertärer Bub und reife Frauen, Nachkriegszeit auf dem Bauernhof.

als junger Bub unter reifen Frauen als reifer Mann in Thailand

1. Kapitel
Kinder-Spielchen

Es war 1938 - Vater hatte eine Arztpraxis in Oberfranken, aber politisch war er offenbar „kontraproduktiv“ – was bedeutet hat, man hätte ihm damals einfach die Kassen-Zulassung entzogen, wäre er nicht aus der damaligen Nazi-Stadt verschwunden.

Er hat dann im Allgäu wieder eine Existenz gefunden – aber nicht gleich eine Wohnung, sodass ich fast ein Jahr lang - zusammen mit meinem Bruder - bei unserem Kindermädchen, der Luis’, in der Nähe von Nördlingen lebte.

Mit 7 Jahren möchte ich Gynäkologe werden.

Luise’s Mutter war eine Witwe in allerärmsten Verhältnissen, aber die Zeit bei ihr, gehört zu den schönsten meiner Kindheit.

Ich besuchte damals die einklassige Dorfschule, zusammen mit vielleicht 20 Kindern zwischen 6 und 14 Jahren.

Unser Lieblings-Spielplatz war die Synagoge. Die Nazis hatten alle Juden damals schon verschleppt. Ihr, dem Mob freigegebenes, Gotteshaus war für uns Kinder ein Märchentempel, in dem wir tun und lassen konnten, was wir wollten. Ob wir die bunten Fenster mit Steinen einwarfen oder mit Flaschen Lüster von der Decke schossen, kein Mensch hat unserem kindlichen Vandalismus Einhalt geboten.
So etwas vergisst man nicht!

Aber vergessen hab’ ich auch nicht die jüngere Schwester von Luis’, die war schon wesentlich älter als ich – vielleicht so zwischen 10 und 12 - und mit der hab’ ich oft auf dem Speicher des großen Mietshauses gespielt.

Eines Tages kam sie, als Frau Doktor verkleidet, sie wolle mich untersuchen. Ich lag also da, auf einer alten, rot gestreiften, verschlissenen Matratze und sie tat genauso, wie ich schon einmal bei meinem Vater, dem Doktor, gesehen hab’. Sie drückte gegen den Bauch und so. Aber dann, dann musste ich die Hose ausziehen.

Mein Erinnerungsvermögen an die damalige Untersuchung hab’ ich mein Leben nicht vergessen, denn nun hat sie auch ganz genau mein Pipimännchen begutachtet und abgetastet.
Danach wollte sie auch untersucht werden und ich habe mich nicht lange am Bauch aufgehalten, weil sie Schmerzen zwischen den Beinen hatte. Aber ich, ich war allen Ernstes geradezu erschrocken, als ich gesehen hab’, dass die gar kein Pipimännchen hat - ja, wie sie denn dann Pipi machen kann? - Da hat sie’s mir gezeigt.

Über diese spektakuläre Tatsache, dass man den Unterschied von Buben und Mädchen zwischen den Beinen feststellt, habe ich mir vorher nie Gedanken gemacht. Aber jetzt war ich von Stund’ an „hellwach“. Auf einmal gab es keine Spiele mehr, weil wir permanent krank waren, und weil wir immer damit zu tun hatten, uns zu behandeln.

Auf Grund dieser für mich geradezu sensationellen Erkenntnis reifte mein Entschluss, wie mein Vater, Arzt zu werden. Ein Beruf, bei den man den ganzen Tag die Patientinnen zwischen den Beinen behandeln kann, der hätte mir gefallen.

Dass es dann doch nicht dazu kam, lag daran, dass man dazu im Gymnasium unregelmäßige lateinische Verben lernen muss, was ich bis heute noch nicht begreife, warum das so ist. Und weil ich einen unfähigen Griechischlehrer hatte, der nicht in der Lage war, mir zu erklären, warum ich Homer auswendig lernen sollte, um später einmal Schlitzchen zu untersuchen. Das waren die Stolpersteine auf meinem Weg zum Gynäkologen.

Im Frühjahr 1939 hatten die Eltern dann im Allgäu ein großes Haus gefunden, in dem auch Vaters Praxis Platz hatte. Die Familie war wieder beisammen.

Aber diese Idylle dauerte nur ein paar Monate. Als im September 1939 der Krieg begann, wurde Vater vom ersten Tag an zum Militär eingezogen und kam sofort an die Front nach Polen.

Weil Vater der einzige Internist in der Stadt war, war es im Interesse der NSDAP (der nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter Partei), die Praxis nicht zu schließen. Da wurde uns ein jüdischer Arzt zugeteilt, dem damit das Konzentrationslager erspart blieb. Ich erinnere mich noch gut daran, Mutter musste ihm auf alle seine Kleider einen zugeteilten Judenstern und das Wort „Jude“ aufnähen. Jetzt lief der gute Mann nur noch in den weißen Arztkitteln meines Vaters herum, damit die Leute nicht sehen konnten, dass er nicht arischer Abstammung war. Weil niemand diesen „Makel“ wissen sollte, fuhr er sogar auf Außerhaus-Visiten im weißen Mantel.

Mutter war nun alleine für ihre beiden Sprösslinge zuständig und ließ uns mehr und mehr an der „langen Leine“. Ich war damals noch ein problemloses Kind und ein guter Schüler, der schnell mit den Hausaufgaben fertig war. Meine Freizeit verbrachte ich mit dem Studium der Werke von Karl May, und war in meinen Kreisen als Häuptling der Sioux Indianer ein angesehener junger Mann. Insbesondere dann, wenn wir erbärmlichen Rothäuten anderer Stämme ihre Squaw’s abgeluchst haben.

Zu unserem Haus gehörte ein großer Garten, der in einen angrenzenden „Urwald“ überging, um den sich niemand gekümmert hat. Der war ein traumhaftes Gelände für uns Indianer. Alle freie Zeit verbrachten wir in diesem undurchdringlichen Gestrüpp – das schon deshalb ideal war, weil Mutter da nie hingekommen ist.

Dort haben wir uns aus Ästen und Laub ein Wigwam gebaut, in die wir unsere Beute-Weib’chen gebracht haben. Mit denen haben wir dann Pipi-Weitspritz-Wettbewerbe veranstaltet. Wenn wir Buben „mussten“, haben die gefangen genommenen Indianer-Bräute uns das Männchen halten müssen und es wurde markiert, wie weit wir Buben spritzen konnten. Und die Squaw’s mussten sich ebenfalls der Reihe nach aufstellen und zeigen, wie weit sie kommen. Die Rekorde wurden dann festgehalten.

Aus dieser Zeit rührt auch die erste „Affäre“ meines Lebens – schließlich war ich jetzt schon 9 Jahre alt. Ich ging in die 3. Klasse einer evangelischen Schule, in der wir ungefähr 25 Schüler – Buben und Mädchen – waren. Eines der Mädchen, war die Strunk Hilde. Es war beim Schulausflug zur Mooshütte. Ich ging neben ihr und ganz zaghaft legte ich meine Hand in ihre Hand – und sie lies mich gewähren.

Niemand kann je das Gefühl nachempfinden... jajajaja sie liebt mich. Nächteweise hab’ ich nicht geschlafen. Und später wurde ich sogar von ihrer Mutter zu ihr nach Hause eingeladen. Weil ich dazumal Klassenbester war, durfte ich ihr bei den Schulaufgaben helfen – und hab’ nicht versäumt, dabei heimlich mit ihr Händchen zu halten.

An einem Nachmittag, wir hatten zusammen unsere Schulaufgaben gemacht, wollte sie mit mir „ins Grüne“ fahren. Mit den Fahrrädern fuhren wir zu einem Bach und plantschten im Wasser. Dann hat sie erzählt, ihre Schwester habe ihr erzählt, dass es ein wunderschönes Gefühl sei, ohne Hös’chen durchs hohe Gras zu laufen, wenn einem dann die Gräser zwischen den Beinen streicheln - laß’ und das auch probieren. Wir zogen also beide unser Unterwäsche aus, hielten unsere Hemden hoch, strichen durchs hohe Gras und konnten Beide gar nicht genug kriegen. Und nach manch einer Hausaufgabe sind wir wieder zu unserer Wiese gefahren - aber bald darauf war’s vorbei mit den Streicheleinheiten - der Bauer hat das Gras gemäht - wir waren arg enttäuscht.

Schon damals hatte ich intuitiv getrennt: mit den gefangenen Indianer-Weib’chen in der Hütte hatten wir einfach Spaß. Aber Hilde war meine Geliebte. In einem meiner Karl May-Bücher habe ich einmal etwas gelesen, dass es zwischen einer Squaw und einem jungen Indianer „gekribbelt“ hat – genauso war das bei mir mit der Hilde!

Im Übrigen habe ich diese kindliche Philosophie, da Liebe - dort Spaß, ein halbes Leben lang mit mir herum getragen und erst lange, lange Zeit später geradezu mit Gewalt aus mir verdrängen müssen, weil ich sie als unrichtig erkannt habe.





Kurz darauf verlor ich meine Hilde aus den Augen. Die Schulen wurden umstruktuiert. Die Mädels wurden in einer Mädchenschule zusammengefasst, wir Buben kamen in die „Knaben-Schule“. Alle jungen Pauker (unter 60) mussten in den Krieg. Die bereits pensionierten Lehrer wurden wieder aktiviert. Und so ein 70-jähriger Grufti sollte nun uns 70 Bengels in einer Klasse Unterricht geben! Das konnte nicht gut gehen - der Krieg hat unsere Klassenzimmer erreicht – und mir, mir hat er meine Hilde genommen!

Bis dahin war ich trotz meines indianischen Engagements ein ausgezeichneter Schüler, aber in der 4. Klasse mit so vielen Schülern und einem alten, völlig überforderten Lehrer-Opa, ging es mit meinen Leistungen rapid abwärts. Ich entwickelte mich immer mehr hin zu einem kreativen Querulanten.

Noch gut erinnere ich mich an den Lehrer Lindenmoser, der wusste sich gegen uns junge Kerle nicht anders zu helfen, als dass er uns „Hosenspanner“ verpasst hat. Hosenspanner hätte eigentlich geheißen, die Hose zu spannen und dann den Hintern zu versohlen. Aber beim alten Lindenmoser, kamen die Hosen herunter, weil er sich an unseren knackigen Popos aufgeilen wollte. Also Hose und Unterhose ausziehen und mit nacktem Hintern zur ganzen Klasse hin über das Lehrerpult legen - und dann gab’s Zunder.

Der Klassenprimus war sein Haselnussruten-Lieferant und bekam dafür die Hausaufgabe geschenkt, und natürlich nie Wichse. Einmal aber, da habe ich daheim Pfeffer auf meinen demolierten Hintern gestreut, das hätte ich besser nicht tun sollen, das war absoluter Schwachsinn. Ich hatte ungeheuerliche Schmerzen danach, und mein Po war total entzündet. Das war dann meiner Mutter doch zuviel.

Sie ging mit mir zum Schuldirektor, bei dem ich Wochen vorher - sicher auch unschuldig - schon einmal eine ganze Stunde auf einem Holzscheit gekniet habe. Da musste ich im Rektorat, vor der Sekretärin! meinen Hintern herzeigen. Ich bekam ein paar Tage schulfrei wegen Krankheit – und vom Lindenmoser nie mehr Prügel! Es hat mir fast etwas gefehlt!

Und trotzdem hat er sich an mir gerächt – mit meinem miesen Zeugnis wurde ich nicht zur Aufnahmeprüfung ins Gymnasium zugelassen. Vater, der mittlerweile im Kriegs-Einsatz in Frankreich war, verfügte empört, ich müsse privat das Pensum der 1. Klasse des Gymnasiums zusammen mit der 5. Klasse Volksschule pauken, um im Jahr darauf die Aufnahme-Prüfung in die 2. Klasse zu absolvieren. Ich kann selbst nicht erklären wie, aber ich habe diese tatsächlich bestanden.


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About the Author

Kurt Krieger | Author on XinXii.com

Member since: Jan 2008
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Aufgewachsen in einem so genannten "guten Haus", musste ich bei Kriegsende meine humanistische Grundausbildung abbrechen und landete auf einem niederbayerischen Bauernhof. Letztendlich habe ich meine Erfüllung in der Hotellerie gefunden.

In Zürich besuchte ich die schweizerische Gastgewerbe-Fachschule. Danach bedurfte es zweier Zwischenstationen, als Pächter eines Dorfgasthauses im oberbayerischen Schongau. und danach eines Speiserestaurants in meiner Heimatstadt Kaufbeuren, bis sich mein Lebenstraum im Hotel Sonnenberg im Kleinwalsertal erfüllte. Erst in Pacht, dann im eigenen Besitz, habe ich – dank der mir in die Wiege gelegten Kreativität - aus einem 500 Jahre alten Holzhaus ein einzigartiges Hotel-Kleinod, mit einem ganz außerordentlichen Flair, ungewöhnlichem Service und einer liebevollen Gourmetküche geschaffen.

Meinen Lebensabend verbringe ich heute in der Wärme – in Thailand.

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