Dogma und Wirklichkeit
Wissenschaftlicher Aberglaube und astrologischer Realismus
Category: Esoterism »
Astrology |
Work: Article
Keywords: Rationalismus,
Materialismus,
Aberglaube,
Richard Dawkins,
Bewusstsein,
Logik,
Astrologie,
Raumzeit,
Gravitation,
Feld,
Bewusstseinsfeld,
Gedächtnis,
Gehirn,
Wissenschaft,
Psychologie,
Physik,
Metaphysik
Wissenschaftlicher Aberglaube und astrologischer Realismus
„Dogma und Wirklichkeit“ besteht aus drei Teilen. Im ersten, der „Polemik gegen rationalistische Ignoranz“, erfolgt eine Auseinandersetzung mit Merkmalen der Astrologie, die Gegenstand der Kritik ihrer rationalistisch-materialistischen Gegner sind. Deren radikale Negierung der Wirkung von Himmelskörpern auf menschliches Verhalten wird auf eine Kombination von massiven Informationsdefiziten mit einem weitgehenden Versagen ihres Denkens zurückgeführt. Es scheint in der dramatischen Überschätzung ihres Wissensstandes und in erlernten wissenschaftlichen Dogmen untergegangen oder allenfalls nur noch rudimentär vorhanden zu sein.
Der zunächst ganz sachliche Stil der Darstellung ist zunehmend durchsetzt von polemischen Attacken gegen die Kritiker, die als Exponenten dümmlich-ignoranter Hybris und Inkarnationen intellektueller Unfähigkeit entlarvt werden. Der Stil der Angriffe entspricht dem der unsachlichen Angriffe der Kritiker. Er unterscheidet sich von diesem nur durch eine leicht satirische Einfärbung.
Im zweiten Teil, „Aggressive Rationalisten und ihre Horoskope“, werden eindeutige konstellative Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen in den Geburtshoroskopen von Astrologiegegnern und Korrelationen zwischen der astrologischen Bedeutung dieser Konstellationsmerkmale und dem Verhalten der Gegner nachgewiesen. Unter anderem wird an Mitgliedern der Skeptikervereinigung der „Brights“ beispielhaft deutlich, dass die schärfsten Kritiker der Astrologie selbst eindeutig astrologisch beeinflusst sind. Auch wird aus den astrologischen Merkmalen eine psychologische Erklärung ihres Verhaltens abgeleitet.
Im dritten Teil, „Von der Astrologie zur Bewusstseinsstruktur“, wird eine Verbindung zwischen der Astrologie und ihren möglichen physikalisch-kosmologischen Ursachen hergestellt. Es werden Grundelemente eines Modells beschrieben, das Eigenschaften von Raum und Zeit und deren Wechselwirkungen mit Materie zu Merkmalen astrologischer Effekte in Beziehung setzt. Dabei wird zum Beispiel ein epigenetischer Wirkungsansatz der Astrologie wie auch eine Beziehung zwischen Ich-Bewusstsein und astrologisch definierter Persönlichkeitsstruktur beschrieben.
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About the Author
Bernt Hunze, *1951, Arzt für Allgemeinmedizin, arbeitet seit 2003 an der Integration der Astrologie in unser naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild.
Viele Menschen wollen in ihrem Leben etwas nachhaltig verändern, nur wenigen aber gelingt es. Sehr oft ist dieses ungewollte Verharren in ihren Lebenssituationen nicht ausreichend psychologisch zu erklären. Das veranlasste den Autor zur Suche nach einer anderen Ursache für diesen Widerspruch zwischen Veränderungswunsch und der Behinderung seiner Realisierung. Er fand sie schließlich in der Astrologie.
Analysen und Teilanalysen von einigen Tausend Geburtshoroskopen prominenter Personen und die Herstellung von Beziehungen zwischen Geburtskonstellationen und Verhaltensmerkmalen ergaben: Das menschliche Verhalten wird nicht nur durch Gene und Umwelteinflüsse geprägt. Ganz offensichtlich tritt als dritter Faktor die Astrologie hinzu. Durch die astrologische Geburtskonstellation werden primäre Ausrichtungen der Wahrnehmungs- und Reaktionsbereitschaft definiert. Die Auswahl der Wahrnehmungen und die sich daraus ergebenden Auseinandersetzungen mit ihnen bedingen die Entwicklung der individuellen Verhaltensmerkmale. Die Astrologie beeinflusst also ganz wesentlich, in welcher Weise ein Mensch mit seinen gegebenen genetischen Voraussetzungen auf die von ihm nicht steuerbaren Umwelteinflüsse reagieren kann.
Das Ergebnis von Hunzes intensiver selbstständiger und unabhängiger Forschung ist eine Astrologieauffassung, die als „Konkrete Astrologie“ sowohl alle Relikte von Esoterik und Aberglauben überwindet als auch der entstandenen ausufernden Vielzahl von astrologischen Deutungselementen ihre Reduktion auf wenige relevante Faktoren entgegensetzt.
Weiterhin werden die astrologischen Effekte als physikalisch begründbar verstanden. Denn sie sind eine Realität. Jede reale Erscheinung aber ist physikalisch erklärbar. Also muss auch die Astrologie konkrete, definierbare physikalische Ursachen haben. So ist der Nachweis der Existenz astrologischer Wirkungen, der Korrelationen zwischen individuellem Ich-Bewusstsein und astrologisch definierter Persönlichkeitsstruktur, auch die Grundlage der Entwicklung eines physikalisch-physiologischen Funktionsmodells der Astrologie.
Seit August 2010 stellt der Autor auf dieser Website Ausschnitte aus seiner Arbeit in einzelnen E-Books unterschiedlichen Umfangs der Öffentlichkeit vor. Sie erscheinen in lockerer, unregelmäßiger Folge.
Für konstruktive Kritik ist er per E-Mail erreichbar: bernt.hunze@freenet.de
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