Esmeralda - ich liebe dich nicht mehr
Behinderte emanzipieren sich
Verstehen, warum wir diskriminiert werden, und Widerstand leisten.
Der Schauer der Beziehung zwischen Esmeralda und Quasimodo lebt von der Spannung zwischen Ideal und Gegenbild, zwischen begehrter Schönheit und verachteter Hässlichkeit. Die Tragik des Schicksals Quasimodos (und die Tragik des Schicksals Behinderter überhaupt) liegt in der absoluten kulturellen Orientierung an dem Ideal, für das Esmeralda steht.
Dieses Buch will davon freimachen - emanzipieren, soweit das geht. Wer es nicht nur lesen, sondern auch nutzen will, soll ermutigt werden zur Emanzipation von gesellschaftlicher und eigener Minderbewertung. Das Buch soll anregen, Ursachen zu verstehen, Lösungswege kennenzulernen und eigene "Entdeckungen" zu versuchen.
Analytischer Text und poetische Beschreibung ergänzen sich zu einem Gebrauchsbuch - zu einer Anregung zur Emanzipation.
Ersterscheinung im Verlag Haag und Herchen, Frankfurt am Main, 1993 - ISBN 3-89228-821-6
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About the Author
Lothar Sandfort, geboren 1951 in Westfalen, wurde durch einen Verkehrsunfall 1971 querschnittgelähmt. Er studierte in Köln Psychologie.
1994 gründete er im niedersächsischen Trebel das ISBB, das heutige "Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter". Das Institut ist im deutschsprachigen Raum führend, wenn es um die sexuelle Emanzipation Behinderter geht. Größere Aufmerksamkeit gewann das ISBB durch die Ausbildung und Zusammenarbeit mit Sexualbegleiterinnen und Sexualbegleitern durch Lothar Sandfort.
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