Gedichte

Gedichte

Eine Auswahl - Russisch und Deutsch

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Author: Alexander T. Tvardovskij (Alexander Twardowski)
Length: 113 page(s)
Language: Deutsch
Written: Jan 2016
Sales Rank: 167 XinXii Sales Rank
Views: 6519

Category: Fiction & Literature » Poetry  |  Work: Poem
Keywords: Alexander, Alexandr, Aleksandr, Tvardovskij, Twardowski, Gedichte, Auswahl, Übersetzung, Deutsch, Russisch

Aus dem Russischen übersetzt von Irina Tvardovskaya und Matthias Freytag

Alexander T. Tvardovskij - geboren 1910 in Sagorje bei Smolensk, gestorben 1971 in Krasnaja Pachra bei Moskau - zählt in seiner Heimat Russland zu den berühmtesten Dichtern. Seine Poeme (Gedichterzählungen) gehören dort zum Kanon der Literatur. Auch mit seiner Lyrik nimmt er einen wichtigen Platz ein. Vieles davon ist über die Bücher und Bibliotheken hinaus mündlich verbreitet; man sieht ihn als Allgemeingut an.

Nicht weniger bedeutsam als seine schriftstellerische Arbeit war sein Wirken als Chefredakteur der Literatur- und Kultur-Zeitschrift „Novy Mir“ (Neue Welt), die sich als einziges Presseorgan in den 1950er und -60er Jahren der offiziellen Ideologie entgegenstellte. Tvardovskij brachte in dieser Zeitschrift unter anderem die ersten Publikationen Boris Pasternaks und entdeckte Alexander Solschenizyn, dessen Erzählung „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ in der Zeitschrift veröffentlicht werden konnte.

Im deutschen Sprachraum ist Alexander Tvardovskij nahezu unbekannt. Vielleicht gelingt es durch die Veröffentlichung einer Auswahl seiner Lyrik im Netz, Alexander Tvardovskij in deutscher Sprache etwas bekannter zu machen und ein gewisses Interesse an ihm zu erwecken – auch wenn hier nur ein ganz geringer Teil seines literarisches Werkes präsentiert werden kann, der seine Hauptarbeiten, nämlich die Poeme, nicht berührt.

„Die Urnatur der Kunst besteht in der Wahrhaftigkeit der Zeugenschaft vom Leben. Diese Wahrhaftigkeit ist unersetzbar und mit beliebig gewählten künstlerischen Methoden auszudrücken. […] Die Kunst ist rachsüchtig. Hart geht sie ins Gericht mit denjenigen Künstlern, die – ob sie nun wollen oder nicht – ihren Grundgesetzen untreu werden, den Gesetzen der Wahrhaftigkeit und der Menschlichkeit.“

Alexander Tvardovskij – 1965
(Übersetzung von Leonore Weist, in: Alexander Twardowski, Prosa / Über Literatur, Berlin 1985)


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