Es sind Texte, die den Blick auf die Gefühlswelt eines leidenden Menschen ermöglichen. Oft verurteilen wir Menschen nur nach ihren Taten, ohne zu ahnen wieviel Leid dem Handeln vorausgegangen ist.
Ich möchte keine Tat entschuldigen oder den Opfern nahetreten, aber sind die "Amokläufer" unserer Gesellschaft nicht auch Opfer unserer Ignoranz und egoistischen Sichtweise?
Um zu verstehen oder zumindest eine Ahnung zu bekommen, was nicht nur in Opfern, sondern auch in Tätern vorgeht, müssen wir lernen die Perspektiven zu wechseln.
Um zu verhindern, dass das Leiden in Menschen so gross wird, dass sie zur Gewalt greifen, müssen wir begreifen und verstehen, dass diese Menschen leiden.
Ich möchte niemanden entschuldigen, schon gar keine Gewalttat. Niemals!
Aber wir müssen Wege der Toleranz und Kreativität eröffnen, wenn wir miteinander leben wollen.
Die Texte sollen ein Nachdenken und eine Auseinandersetzung mit dem Anderssein anregen.
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