Leben im Schlaraffenland
Thailand - Geschichte, Geschichten - Fakten
Was Sie über das Leben in Thailand wissen sollten
Kurzform Leben im Schlaraffenland
Mich, den Autor hat also das Schicksal aus einem idyllischen Bergtal der Alpen nach Südostasien verschlagen. An der thailändischen Ostküste – in der Nähe von Pattaya - habe ich mich niedergelassen. Hier fand ich ein schönes Plätzchen an einem See. Es schien mir ein idealer Ort, meinen Lebensausklang im schönen, warmen Klima genießen zu können.
In der ersten Zeit des Alleine-Lebens fühlte ich mich wie im Schlaraffenland. Die Märchen-Kulisse war also stimmig – ideal.
Aber das „Theater“ spielt sich auf der Bühne des Lebens ab. Meinem Naturell nach hätte mir im „Land des Lächelns“ für meinen Lebensabend eigentlich eher eine Lebensform nach Art eines Lustspiels gefallen, letztendlich wurde daraus eine unglückliche dramatische Komödie.
In „Leben im Schlaraffenland“ versuche ich einen Bogen zwischen Geschichte und Gegenwart meiner neuen Heimat zu spannen. Im Mittelpunkt der authentischen Erzählung steht die Herkunft meiner Lebensgefährtin Sunida und unser Zusammenleben – einer Liaison zweier Menschen aus extrem unterschiedlichen Kulturen und extrem unterschiedlichen Lebensauffassungen.
Zum letztendlichen Debakel trug ich selbst einen wesentlichen Anteil dadurch bei, dass ich mit meinem abendländischen Gedankengut, Eckpunkte für einen Minimal-Standard unserer Haushaltführung vorgegeben habe. Mein – aus aller einfachsten Verhältnissen kommendes - „Dschungel-Mäuschen“ aber, wollte mit der ihr eigenen Pragmatik, solch’ „dummes Zeug“ einfach nicht akzeptieren.
Weil nun die vielen Ausländer, die hier ihren Lebensherbst verbringen, allesamt keine geschlechtslosen Wesen sind und alle nicht alleine leben wollen, bedarf es einer Kumulierung von vielen glücklichen Umständen, damit solche Beziehungen dauerhaft funktionieren.
Bei mir war das nicht der Fall...
Kurt Krieger
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About the Author
Aufgewachsen in einem so genannten "guten Haus", musste ich bei Kriegsende meine humanistische Grundausbildung abbrechen und landete auf einem niederbayerischen Bauernhof. Letztendlich habe ich meine Erfüllung in der Hotellerie gefunden.
In Zürich besuchte ich die schweizerische Gastgewerbe-Fachschule. Danach bedurfte es zweier Zwischenstationen, als Pächter eines Dorfgasthauses im oberbayerischen Schongau. und danach eines Speiserestaurants in meiner Heimatstadt Kaufbeuren, bis sich mein Lebenstraum im Hotel Sonnenberg im Kleinwalsertal erfüllte. Erst in Pacht, dann im eigenen Besitz, habe ich – dank der mir in die Wiege gelegten Kreativität - aus einem 500 Jahre alten Holzhaus ein einzigartiges Hotel-Kleinod, mit einem ganz außerordentlichen Flair, ungewöhnlichem Service und einer liebevollen Gourmetküche geschaffen.
Meinen Lebensabend verbringe ich heute in der Wärme – in Thailand.
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