Uwe Prinks Debütroman ›Leben ist ein Nebenjob‹ beschreibt die Schwierigkeiten, die der Protagonist mit einigen »übrig gebliebenen« Pädagogen aus der Nazizeit, mit seiner Lehrzeit als Schriftsetzer, mit der Bundeswehr und mit dem »Ernst des Lebens« hat.
Udo leidet unter der Wahrnehmungsschwäche seiner Mitmenschen und versteht nicht, warum sie alles so ernst und wichtig nehmen. Seine Kommunikationsfähigkeit und sein Humor, mit dem er die Menschen oft zum Lachen bringt, stehen im krassen Gegensatz zur inneren Tragik und Einsamkeit, die er empfindet, weil er sich in Gruppen schlecht integrieren kann und das ganze äußere Leben nicht ernst nehmen kann. Udo hat das Gefühl, nie richtig dabei und nie richtig drin zu sein. Er empfindet das Leben als Nebenjob, als eine Arbeit, die man nur vorübergehend verrichtet.
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