luigies arche noah! kurz excelkurs für anfänger
sinnlose kurse vom arbeitsamt!
Teil 1 20.11.2007
Manchen nennen es Excelkurs für Fortgeschrittene, aber nennen wir es Arche Luigi!
Wo beginnt man mit diesem Grotesk,
da fühlt man sich in der Lage und berufen einen Kurs zu belegen, welcher einem verspricht, BESSERE Chancen zu haben. Nun ist es leider so, das man sich in einer breiten Masse wiederfindet, welche unterschiedlicher kaum sein könnte. Da gibt es die, nennen wir es mal COMICfiguren!
Der Lehrer, eine Art Luigi von Susi und Strolch,
die Teilnehmer, eine Art unterschiedliche Zusammenkünfte verschiedener Menschen, siehe Arche Noah.
Die Arche Luigi –
Da gibt es z. b. die, welche meinen sie seien, die Arche an sich, das Zentrum, der Inhalt. In Comicfiguren ausgedrückt hätten wir da,
Almira von den looney tunes –sehr nervig, später mehr dazu.
Tingeltangel Bobs.
Fünf Clowns, welche sich nicht besonders von der Masse unterscheiden und einige nervige Nebendarsteller. Soviel also zu unseren Darstellern. Was geschieht also.
Ein wunderschöner Tag, grau in grau, ein leichter Schneesturm mit vereinzelten Sonnenstrahlen – Traumhaft. In der Arche Luigi sitzen die Chancenlosen und Herausforderungssuchenden, welche den morgen damit verbringen über Hochzeiten, Scheidungen, Männer, Dominas und ähnlichem zu reden. Luigi hält einen Vortrag über das erstellen von Ordnern, formatieren von Texten und Speichermedien. Ein Überblick dazu, ganz wichtig, Disketten, unsere Almira beobachtet,(sie ist das Zentrum, sie der Inhalt des Kurses, weiss auch gar nicht was sie hier soll, sie kann ja alles), interessiert ihre Banknachbarin beim einlegen der Diskette ins Laufwerk. Man sollte also meinen, man beobachtet und lernt oder aber man kann ja alles, wie ihre Kollegin das Medium ins Laufwerk presst, mit aller Macht, mit der Kraft meines Aufwandes, es wird sicher irgendwann passen, es muss, andere haben es auch geschafft, koste es was es wolle – Info von mir, drehen, drehen, noch mal wenden, jetzt einlegen. Almira am lachen, sehr laut, sehr nervig und nicht weniger bösartig, bekommt die Disk und beginnt sie auf genau die selbe Art und Weise einzulegen, ala learning by watching. Wir müssen uns also Ernsthaft Fragen, was sucht sie hier, ihres gleichen! Es geht weiter, unser little funny girl beginnt Kommunikation zu führen, mit wem, na! genau die Kollegin, diese Textet man zu mit den Vor – und Nachteilen der Hochzeit, sie habe auch schon das Kleid gesehen, (Banknachbarin war ein Tag vorher auf dem Scheidungsgericht, sehr sensibel, direkt die Richtige) es hängt an der Ecke sowieso in der Stadtmitte sowieso und ihre Meinung wäre ihr wirklich sehr wichtig, lach – sie kennt sich ja aus! das Gesicht ihrer Kollegin, einmalig, unbezahlbar. Almira brauchte auch gar nicht versuchen die Bomben zu umgehen, sie ist die Bombe, somit war die Kommunikation fürs erste gestorben, es lohnt sich wenig zu erwähnen, das eisige Kälte herrscht. So verging der Tag mit mehr oder weniger spannenden Ereignissen, man lernte Texte zu markieren, die für und wieder aufzulisten, warum wir Texte markieren, Ordner erstellen, umbenennen, und das endlose gefloskel über die do and dont`s bezüglich Bewerbungen. Folglich hatte der ganze Tag nichts mit Excel zu tun, aber das erwähnen wir nicht. Der nächste Tag hielt Steigerungen bereit, es gibt ja immer eine Steigerung von Scheisse. Also beschäftigten wir uns mit dem wiederholen der gelernten Daten vom Vortag, was dazu führte das Luigi fast schon blau anlief, da er der Einzige war, welcher diese Sachen wiederholte und vor allem noch wusste, Almira war der Meinung sie müsse sich nicht betätigen im auffrischen der gehörten Dinge vom Vortag, weil sie ja, wie wir uns alle erinnern, learning by watching fähig ist, also beschäftigte diese sich mit dem bearbeiten der Tastatur, ein jähes Hacken, Hämmern und Fluchen gefolgt von Erfolgsjauchzern. Ich sollte vielleicht kurz erwähnen, dass an diesem ereignisreichen Tag es nichts zu schreiben gab, aber nichts desto trotz war sie voll bei der Sache, das acht Stunden reichten, war ein Wunder, am Ende des Tages, fragte diese dann Luigi ob sie an den Drucker dürfe, da sie einige Sachen drucken müsse. Auf die Frage von Luigi, was sie den drucken müsse, ach nichts Besonderes. Man druckt also nichts erwähnenswertes, aber man druckt, wie eine irre, vier Seiten. Folge – alle Teilnehmer schauten sich, während Almira kurz das Zimmer verlies, diese vier Seiten an und was glauben sie, was man entdeckte, na!? sie kommen nie darauf. Almira nutze also den gesamten Tag um ihren Kleiderschrank aufzulisten. Vermutlich war das der verzweifelte Versuch die Mama und den Papa von dem unbedingten erhalt, einer neuen Jeans zu Überzeugen. Ist auch eine Möglichkeit, für sie gar kein Problem mit Word, sie kennt sich ja aus! Am folgenden Tag hatten alle die Aufgabe ihren Lebenslauf mitzubringen, natürlich brauche ich hier nicht erwähnen, das hier keiner in der Verfassung war, die Aufgabe zu erfüllen, also verbrachten wir den Vormittag damit, einen Lebenslauf „ himself “ zu erstellen. Mit außerordentlich anspruchsvollen Fragen bezüglich, was gehört da rein. Kinder, Grundschule, dann wäre da noch die Frage zu klären, schreibt man Familienstand verheiratet, wenn man gerade geschieden wurde oder geschieden, ledig oder kein Mann/ Frau? Hmm.. „schwierig“!
Kleine Geschichte nebenbei (interessierte keinen) von Luigi bezüglich seiner Kinder, auf Berufung, das es keinen Unterschied macht, ob man als Abschluss, Haupt, Real oder Gymnasium hat.
Beispiel: Gymnasiasten Abschlussreise, Jungs und Mädels in einer Herberge mit eigen Kochmöglichkeiten auf der Suche nach essbaren, gefunden Pizza aus dem Aldi, Art der Backmöglichkeiten: 2, 1. Art des Hauses, ganz wie Packungsaufschrift verrät oder aber
2. Art der Gymnasiasten, Pizza aus der Packung raus, Folie nicht beachten und backen, 20 min, fertig. Kurz wundern, aber unbeeindruckt die Hälfte essen, anschließend Panik schieben, in einem Hyperanfall, gehetzt von der Angst das Leben zu verlieren, Mama und Papa anrufen mit der Aussage: Ruft das Giftdezernat an, ich glaube ich sterbe. Nach einer Dreiviertelstunde des geduldigen zu Hörens, Aufmunterns und Beruhigens war man dann der Meinung, aus reiner Vorsicht doch mal kurz anzurufen. Unnötig zu erwähnen, wie die Reaktion war. Darauf unsere gemeinsame Freundin Almira mit ihrer Kindheitsgeschichte,(ich, nenn es mal so, kann mich irren und es war erst vor einer Woche, wäre durchaus vorstellbar). Sie fing umständlich an zu erklären, das sie irgendwann in ihrem Dasein, Knicklichter, welche man zum Angeln nimmt, verschluckt hat. Und daraufhin ihre Mutter im Giftdezernat anrief und nach den Folgen fragte. Da ist doch der Beweis erbracht, Dummheit ist definitiv ein Erbproblem, dafür kann sie gar nichts!! Auf diese Geschichte hin fingen die übrigen Teilnehmer mit dem tuscheln bezüglich Almira an, mit der Aufforderung, das wir dieses Thema in der Mittagspause unbedingt erörtern müssten, weil sie die kleine Schwester von nett ist, geht gar nicht! Wie uns also bisher auffällt, hat das bisherige erörterte, angeblich unbedingt notwendig benötigte Kursangebot keinen nennenswerten Tieferen Sinn. Stellt sich also die Frage was mach ich hier! Anmerkung von mir – es ist eine Trainingsmaßnahme, was sagt uns das, wir trainieren, wir trainieren! Für was denn, für das finden der, selten doofen Bewohner dieses Planeten.
Teil 2 21.112007
Es geht weiter – wir diskutieren über Moslems, Ami`s, Religion und den aktuellen Fall des deutschen in türkischer Gefangenschaft. Wir installieren Drucker und bekommen eine ausführlich Anleitung bezüglich, wo suche ich Treiber, google oder aber direkt auf der Anbieter Seite. Es ist bereits Mittag, das Tagesziel ist Meilenweit weg und wir erwähnen gar nicht erst, das Kursende, ich fang an zu Zweifeln, an ein Ende zu glauben, so wie der stand momentan ist, wird hier wohl keiner mit Kenntnissen über Excel, Word oder Powerpoint aus der Maßnahme rausgehen. Bereit für die Welt und gestärkt, an der Arbeitssituation etwas zu ändern. Aber wir sind informiert über Religion, die Nachrichten, den aktuellen Ministern, die Gefangenenanzahl in türkischen Gefängnissen und wie viele Videoüberwachungskameras hat eigentlich London! Bemerkenswert für was so alles Geld ausgegeben wird.
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