Privatdetektiv Gass kommt auf den ‚Hund‘. Der französische Schäferhund hört, wenn er denn hört, auf den Namen Hannibal und trägt nicht unmaßgeblich dazu bei, dass Neuherrchen Gass seine Fälle zu einem ‚guten‘ Ende bringen kann. Die Ermittlungen führen Gass in Potsdams Hausbesetzerszene, sie offenbaren, dass Thomas Mann ein literarisches Doppelleben führte und sie bescheren unserem Detektiv die gefährliche Bekanntschaft einer Schauspielerin, die für ihre Karriere auch schon mal über Leichen geht.
'Beeindruckend sarkastisch und easy-going dieser Privatdetektiv – mitten in einer gewaschenen Midlifecrisis, nahe dem finanziellen Ruin und dann auch noch Aufträge, die in den Himmel stinken. Also nicht gerade vom Glück verwöhnt und trotzdem zu cool for school und die Klappe so weit offen! Ungewöhnlich und unkonventionell. (Trifft besonders auf den Detektiv zu.)'
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Krimifans, die auch das Radio gerne einmal anschalten, werden bei den Namen Siegfried Gass und Hauptkommissar Proll aufhorchen, und tatsächlich ist Wolfgang Zander zuerst als Hörspielautor in Erscheinung getreten. So kann es nicht überraschen, dass man automatisch den lakonischen Ton des Gass-Sprechers im Ohr hat, wenn man das Buch zur Hand nimmt. Doch auch ohne dieses Vorwissen macht die sanfte Persiflage von Sam Spade und Co. Spaß.
Zander lehnt den Tonfall seines Helden bewusst an große Vorbilder an. Die Sprache hat den gewollt desillusionierten, abgebrühten Tonfall der guten alten schwarzen Serie, in der die Männer einsame Wölfe, die Frauen begehenswerte Biester waren. (www.literature.de)
| Customer Reviews (1 review) |
| Apr 3, 2011 |
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by anonym
Spannend, humorvoll und höchst unterhaltsam. Diesem Detektiv möchte man häufiger begegnen; in Buchform.
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