Stephanie, ein wohlhabendes Mädchen aus gutem Hause, bricht mit der Gesellschaft. Sie glaubt ihren Vater demütigen zu müssen und wird Mitglied einer halbkriminellen Rockerbande (geschildert wird die weltweit bekannte Hippie- und Flower-Power-Bewegung, die politisch mit dem amerikanischen Vietnamkrieg um 1968 zusammenfällt), arbeitet als Zeitungs- Kolporteurin und findet nach weiteren Enttäuschungen in einem Asylantenheim Unterkunft.
Das gelebte Logo des Heimes: „.... Jederzeit Hilfe zu gewähren, und Gott die Frage nach Schuld oder Unschuld der einzelnen Person zu überlassen ...“ sowie ihr treuer Freundeskreis bewahren sie vor weiteren Schäden. Stephanie verliebt sich in Paul, einen Arzt und Journalisten. Die Liebe wird von beiden als kostbares Geschenk, als „Donnerschlag der Gefühle“ empfunden und erlebt. Sie verändert grundlegend beider Welten und stürzt Stephanie doch zeitweise in den Abgrund...
Zentrales Thema: Kann das Geschenk einer wunderschönen Liebesbeziehung zerstört oder gar verloren gehen? – Der Autor wird eine überzeugende Antwort geben. „ ... nur das Leben selbst könnte trennen, niemals aber der Tod! ...“
Obwohl der Autor aktuelle Zeitthemen (Integration, Resozialisierung, Einbürgerung, Schlepperwesen) virtuos dem Hauptthema, der unzerstörbaren Liebe, unterordnet, im Interesse der Verdeutlichung überzeichnet oder auch abschwächt, zwingt er den Leser zur inneren Nachfrage und Stellungnahme. - Dabei benützt er eigene Erfahrungen, stützt sich auf fundiertes Wissen und auf Fragmente gesicherter Tatsachen

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