Trainingskonzept Schnorcheltauchen,
eine Ergänzung zum Trainingskonzept Rettungsschwimmen
Category: Sports & Fitness »
Water Sports |
Work: Aid (Learning, Study, Working)
Keywords: DLRG,
Rettungsschwimmen,
Wasserrettung,
Schnorcheltauchen,
Schnorcheltaucher,
Schwimmausbildung,
Schwimmen,
Flossenschwimmen,
Wasserwacht,
Schnorcheltauchtraining
Schnorcheltauchtraining für Rettungsschwimmen und Hobbyschnorchler.
Trainingskonzept Rettungsschwimmen Teil II ( Der Schnorcheltaucher )
Viele Schwimmvereine oder Hilfsorganisationen haben Probleme mit schwindenden aktiven Mitgliedern, oder Mitgliedern, die nicht soviel Zeit in den Verein investieren wollen oder können um Übungsleiterscheine, Lehrscheine, Trainerscheine usw. zu machen.
Daher wird hier eine Lösung geboten, welche für viele junge Beckenrandhelfer oder jungen Ausbilder von Nutzen sein kann. Ein 13-stündiges Trainingskonzept, fertig, Stunde für Stunde vom Einschwimmen bis zum Ausschwimmen geplant. Das Trainingskonzept Rettungsschwimmen Teil II beschäftigt sich weitgehend mit dem Schnorcheltauchen und dem Umgang mit der Schnorchelausrüstung. Unter der Schnorchelausrüstung sind Taucherbrille, Schnorchel und Flossen zu verstehen. Das Konzept kann aber auch für viele Rettungsschwimmkurse benutzt oder umgewandelt werden. Des Weiteren wird das Konzept durch verschiedene Übungsbausteine ergänzt, welche in die Stunden eingepflegt werden können oder auch um die Stunden zu erweitern. Ausserdem werden Verhaltensweisen für den Helfer gegeben.
Nach dem ersten Skript, das speziell das Rettungsschwimmen berücksichtigte, haben wir hier das zweite Skript, das speziell für den Bereich des Schnorcheltauchabzeichens vorgesehen ist.
Hier fließen noch die Vorgaben des VDST in die Entwicklung mit ein.
Jedoch sollte der Ausbilder selber über ein gültiges Rettungsschwimmabzeichen verfügen.
Hier zwei Beispiele für Stunden aus dem Konzept:
1. Stunde:
Hilfsmittel: Flossen, Taucherbrille
- Einschwimmen (ohne Tauchergrundausrüstung)
o 100 m Kraulschwimmen
o 100 m Rückenschwimmen
o 150 m Kraul- und Rückenbeine (alle 25 m Wechseln der Schwimmart)
- Technik des Flossenschwimmens (nur mit Flossen ggf. mit Schwimm- oder besser
Taucherbrille)
o 50 m Bahnen Kraul- oder Rückenschwimmen
o 200 m Lagenwechsel (alle 25 m wird die Schwimmlage gewechselt [Bauch-,
Rücken-, Seitenlage])
- Kontrastprogramm
o 50 m Brust locker schwimmen
o 50 m Transportschwimmen (kleiner Ausblick zum Rettungsschwimmen
[Ziehen und Schieben] mit Brustbewegung)
- Ausschwimmen
o 50 m Rückengleichschlag
o 50 m Kraul- oder Rückenschwimmen
o 50 m Brustschwimmen
850 m = 34 Bahnen à 25 m
Anmerkung: Sollten gravierende Defizite bei einer Schwimmtechnik der Teilnehmer festgestellt werden, oder
keine Vorkenntnisse in Bezug auf Schwimmtechniken vorhanden sein, wird empfohlen weitere Stunden der
Technik zu widmen und erst etwas später mit den Übungen ab der zweiten Stunden weiter zu verfahren.
2. Stunde:
Hilfsmittel: Flossen, Taucherbrille
- Einschwimmen (ohne Tauchergrundausrüstung)
o 75 m Kraulschwimmen
o 75 m Rückenschwimmen
o 50 m Brustschwimmen
o 150 m Kraul- und Rückenbeine (alle 25 m Wechseln der Schwimmart)
- Technik des Flossenschwimmens (nur mit Flossen ggf. mit Schwimm- oder besser
Taucherbrille)
o 50 m Bahnen Kraul- oder Rückenschwimmen
o 200 m Lagenwechsel (alle 25 m wird die Schwimmlage gewechselt [Bauch-,
Rücken-, Seitenlage]) – soweit es geht mir Armbewegung
- Konditionstraining (Flossen, Schwimmbretter)
o 75 m Kraulbeine (Steigerung: Brett senkrecht ins Wasserhalten)
o 75 m Rückenbeine
o Partnerübung: Versuche den Partner mit Kraulbeinschlägen zurück zu drängen.
(Achtung: Bei ungeübten Schwimmern besteht hier eine Krampfgefahr!)
- Ausschwimmen
o 50 m Rückengleichschlag
o 50 m Brustschwimmen
o 50 m Kraul- oder Rückenschwimmen
o 50 m Brustschwimmen
950 m = 38 Bahnen à 25 m
Anmerkung: Sollten die Teilnehmer starke konditionelle Probleme mit dem Flossenschwimmen haben, müssen
hierfür weitere Stunden mit eingeplant werden. Die Übungen zur Konditionsverbesserung können in anderen
Übungsstunden mit eingebaut werden.
Inhaltsangabe:
Seite 4 – 5
Voraussetzungen
Seite 6 – 17
Trainingskonzept Rettungsschwimmen Theorie
Seite 18 – 20
Übungsbausteine zum Einbauen
Seite 21
Tipps zur Methodik und Didaktik
Seite 22
Verhaltensweisen für den Ausbilder
Seite 23
Das Führen einer Gruppe
Seite 24 - 25
Weitere Stunden zum ei
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About the Author
Seit 1992 Mitglied der DLRG
Seit 1997 Rettungsschwimmer
Seit 2004 Wasserretter
Seit 2006 Ausbildungsleiter einer DLRG Ortsgruppe
Seit 2007 Sportassistent der DLRG
Gerne stehe ich für Fragen oder unserem Projekt zur Verfügung:
Sebastian@beckenrandhelfer.de
www.beckenrandhelfer.de
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