Family Group Conference

Family Group Conference

noch nicht bewertet
Autor: Rosalie Helbig, Anna Lena Ruppel
Umfang: 88 Seite(n)
Verfasst: Okt. 2012
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
Views: 3759

Kategorie: Wissenschaft & Forschung » Sozialwissenschaften  |  Publikationsart: Diplom- / Magisterarbeit
Stichworte: Family Group Conference, Selbstverantwortung, Familie, Kinder, Jugendliche, Hilfe, Hilfplanung, Sozialarbeit

Beteiligung von Familien sowie Kindern und Jugendlichen an der Hilfeplanung

Der Band beinhaltet die eigenständigen Texte:

Rosalia Helbig: Family Group Conference. Ein Modell zur Stärkung der Selbstverantwortung
von Familien in der Hilfeplanung

Diese Diplomarbeit baut vor allem auf den Ergebnissen einer Literaturrecherche in Deutschland und den Niederlanden auf.4 Als ergänzende und zusätzliche Quellen dienen drei Interviews, die ich mit drei Beteiligten des Modells geführt habe. Mein methodisches Vorgehen wird in Kapitel 2 beschrieben.
Im Rahmen der Diplomarbeit werde ich das Modell Family Group Conference vorstellen. Das Modell wird insbesondere im Hinblick auf die Folgen der Selbstverantwortung der Familie, beschrieben. In einigen Kapiteln (3.2.3 und 3.3.1) wird auf Unterschiede hingewiesen, die es im Vergleich der Umsetzung im Rahmen des Modellprojekts der IGfH und der FH Münster in Deutschland und der niederländischen Praxis gibt. Da es in Deutschland allerdings auch Umsetzungsansätze gibt, die dem niederländischen Modell ähneln, sollen die Exkurse nicht allgemein für Deutschland gelten, sondern beziehen sich nur auf das Modellprojekt.
Die Umsetzung des Modells Family Group Conference in den Niederlanden wird in Kapitel 3.1 näher beleuchtet und anschließend werden in den Kapiteln 3.2 bis 3.3 die verschiedenen Phasen und die Beteiligten vorgestellt. In Kapitel 3.4 werden einige Ergebnisse des Jahresberichts 2006 über die Umsetzung des Modells in den Niederlanden dargestellt. Um einen vertieften Einblick zu ermöglichen, besteht das Kapitel 3.5 aus einem Fallbeispiel. In Kapitel 3.6 wird das dritte Kapitel noch einmal zusammengefasst.
Kapitel 4 dient der theoretischen Rahmung des Modells. Dabei werden Bezüge zu Empowerment (Kapitel 4.1, Ressourcenorientierung (Kapitel 4.2) und dem systemischen Ansatz (Kapitel 4.3) hergestellt. Diese theoretischen Ansätze eignen sich hier besonders, da auch sie von einer Stärkung der Autonomie und Selbstbestimmung der KlientInnen ausgehen.
In Kapitel 5 werden zunächst die Folgen des Modells für die Familie erörtert und anschließend für die SozialarbeiterInnen. In das fünfte Kapitel werden auch die theoretischen Ansätze aus Kapitel 4 einfließen.
Abschließen werde ich die Diplomarbeit mit einem Fazit und Ausblick auch auf die Umsetzung in Deutschland.


Anna Lena Ruppel: Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Hilfeplanung

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in allen Lebensbereichen ist ein wesentlicher Bestandteil deutscher Gesetzgebung. Angefangen von den Menschen und Bürgerrechten, welche eine grundsätzliche und weitest reichende Legitimation der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aussprechen, bis zu Gesetzestexten für spezifische Situationen in denen Kinder und Jugendliche beteiligt werden sollen (zum Beispiel das Sozialgesetzbuch VIII). Die einen haben einen universellen Geltungsbereich und machen deutlich, dass alle BürgerInnen, egal welchen Alters, in allen Fragen und Angelegenheiten der politischen Gemeinschaft, die sie selbst betreffen, zu beteiligen sind. Letztere beziehen sich auf genau definierte Momente der Beteiligung, wie zum Beispiel der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Erstellung des sogenannten Hilfeplans zu Implementierung und Fortschreibung von Erziehungshilfen (Sozialgesetzbuch VIII § 8).
Weiterhin wurden in der UN Konvention über die Rechte des Kindes (UN KRK, 1989) mit Hilfe der drei berühmten „P's“ („protection“ - Recht auf Schutz, „provision“ - Recht auf Grundversorgung und „participation“ - Recht auf Beteiligung) die sozialen und politischen Bürgerrechte von Kindern präzise herausgearbeitet (vgl. Olk/Roth 2007: 41).
Partizipation bedeutet hierbei, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichem Ausmaß. Angefangen von der „Anhörung und Artikulation von Interessen in Entscheidungsprozessen über die Mitentscheidung und Beteiligung an der Umsetzung bis zur Selbstorganisation und Selbstgestaltung“ (ebd)....


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor


registriert seit: Okt. 2012
Veröffentlichungen auf XinXii:  1
Holzmindener Schriften zur Sozialen Arbeit "Sozial Denken und Handeln"

Die Schriftenreihe der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der HAWK in Holzminden greift aktuelle Themen aus der Sozialen Arbeit auf, die eine enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis herstellen. Das Themenspektrum spiegelt das besondere sozialräumliche Profi l des Studienortes Holzminden wider. Schwerpunkte stellen zum einen der ländliche Raum und zum anderen internationale Bezüge dar.
In jedem Jahr werden die besten Diplom- bzw. Bachelorarbeiten der Fakultät in der Schriftenreihe veröffentlicht. Diese Publikationen werden durch eine Spende der Stadt Holzminden ermöglicht.
~

Es liegen noch keine Bewertungen vor.

zurück
  $ 13.51
Preis inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort als Download verfügbar
Adobe Reader
Dateiformat: