Gartz an der Oder – Geschichtliches und Geschichten - Heft 2

Gartz an der Oder – Geschichtliches und Geschichten - Heft 2

Gartzer Schulen auf der Spur

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Autor: Günther Kühne
Umfang: 205 Seite(n)
Verfasst: Nov. 2012
Verkaufsrang: 154 XinXii Verkaufsrang
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Kategorie: Biografien & Erinnerungen » Erinnerungen  |  Publikationsart: Sonstiges
Stichworte: Schulgeschichte, Schule, Stadt Gartz an der Oder

Ein Beitrag zur Gartzer Schulgeschichte

Man könnte es fast eine Vermessenheit nennen, wenn die vorliegende Schrift als „Heft 2“ bezeichnet und so der Eindruck erzeugt wird, als existiere eine Schriftenreihe mit dem Titel „Gartz an der Oder – Geschichtliches und Geschichten“.
Gartz in der Vielfalt seiner Entwicklung zukünftig mit einer gewissen Zielstrebigkeit zu beschreiben, ist vorerst jedoch nur eine Idee. Was uns angeht, so glauben wir ziemlich fest an deren Realisierbarkeit, was schließlich ja durch diese Broschüre sowie durch die Schrift „Wie die Straßen in Gartz zu ihren Namen kamen“ (Heft 1) untermauert wird. (Eigentlich gehören in die so entstandene Reihe auch schon unsere Beiträge zum 750. Jahrestag der Stadtgründung aus dem Jahre 1996.) Wir dürfen nun gespannt sein, ob sich vielleicht weitere Autoren für die Bearbeitung geeigneter Themen finden und die Texte für die Hefte 3 ff. schreiben werden. Hier nun sollte nicht verhehlt werden, daß uns gegenüber vereinzelt die Meinung geäußert wurde, die Gartzer liebten keine längeren Texte, was den Sinn der Publizierung umfangreicherer Schriften über Gartz fraglich erscheinen lasse. Abgesehen davon, daß es sich unseres Erachtens dabei um eine unzulässige Verallgemeinerung handelt, sollte man – wenn es um den potentiellen Leser oder Nutznießer geht – nicht zuletzt an die Gartzer Schuljugend denken, die ein gediegenes Wissen über die Orts- und Regionalgeschichte braucht, auch an die zunehmende Zahl von Besuchern der Stadt, die den Ort und seine Umgebung wieder- beziehungsweise neuentdecken möchten. Wir wollen auch noch auf einen anderen an unsere Adresse gerichteten Einwand eingehen. Hier und da waren Stimmen laut geworden, daß Ortsfremde wie wir schwerlich Gartzer Begebenheiten ausreichend tief nachempfinden und wirklichkeitsecht beschreiben können.
Allein bei der Durchsicht unserer Quellen-, Literatur- und Abbildungsnachweise wird sich ein Skeptiker davon überzeugen können, wie sehr wir darauf bedacht waren, unsere Aussagen durch stichhaltige Belege unterschiedlicher Herkunft zu untermauern, so daß am Wahrheitsgehalt der Texte nicht gezweifelt werden muß. Im übrigen haben wir auch diesmal großen Wert auf das Urteil „richtiger“ Gartzer gelegt, und es ist uns an dieser Stelle ein aufrichtiges Bedürfnis, Frau Marlies M ö l l e r , geb. Kolbe, sowie den Herren Hermann N a s e und Günther P r ü t z zu danken, daß sie das Manuskript zu „Gartzer Schulen auf der Spur“ durchgesehen und uns manchen helfenden Hinweis gegeben haben. (An weiteren Hinweisen sind wir durchaus interessiert, weshalb nachstehend auch unsere Adresse angegeben wird.)
Abschließend kommen wir nicht umhin, den Umstand zu bedauern, daß unsere Schulgeschichte nicht über die zwanziger Jahre unseres Jahrhunderts (von den Ausführungen im „Prolog“ abgesehen) hinausreicht.
Von dieser Zeit an nämlich werden aussagehaltige Unterlagen über das Gartzer Schulwesen nicht nur selten, sondern fehlen beinahe überhaupt. Diese an sich unerfreuliche Situation hat freilich insofern doch auch eine positive Seite, als es für die aus der heutigen Sicht zurückliegenden Jahrzehnte noch lebende Zeitzeugen, ehemalige Lehrer und Schüler der Gartzer Stadtschule, gibt. Vielleicht könnten sie sich zur j ü n g e r e n Gartzer Schulgeschichte äußern?
Erfurt, den 30. Juni 1998, Dr. Günther Kühne


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor


registriert seit: Nov. 2012
Veröffentlichungen auf XinXii:  6
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