Interkulturelle Pädagogik im Kontext von Migrationsfolgen

Interkulturelle Pädagogik im Kontext von Migrationsfolgen

Diskurs zwischen Defizit und Differenz

noch nicht bewertet
Autor: Michael Schröpfer
Umfang: 12 Seite(n)
Verfasst: Mai 2005
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Kategorie: Pädagogik & Lernen » Sozialisation  |  Publikationsart: Fachartikel
Stichworte: Arbeitsmigration, Assimilationspädagogik, Ausländerpädagogik, Aussiedlung, Auswanderung, Bildungseinrichtungen, Bildungssystem, Biografiearbeit, Bürgerkrieg, Cooperative Learning, Dekade der diskursiven Stille, Dekade des Defizitdiskurses, Dekade des Differenzdiskurses, Dekade des Dominanzdiskurses, Deutschland, Deutungswissen, Einwanderung, Flucht, fremdkulturelle Muster, Gastarbeit, Gastarbeiter, Globalisierung, globalpolitische Wirtschaftssituation, Herkunftsland, Identität, Interkulturelle Konflikte, Interkulturelle Pädagogik, kompensatorische Erziehung, Kriege, Kulturgebundenheit, Kulturschock, Kulturstandard, Migrant, Migration, Migrationsgeschichte, Nachkriegsgeschichte, Nationalspezifische Mentalitäten, Pädagogische Handlungsformen, Pädagogische Organisationformen, Pendelmigration, Schule, Sprachkompetenz, Transmigration, Universalität des Fremden, Umweltkatastrophen, Wanderungserfahrungen, Wanderungstypen, Zeitalter der Migration, Alfred Holzbrecher, Friedrich Schiller, Georg Auernheimer, Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Johann Gottfried Herder, Michel Foucault, Paul Mecherill, Wilhelm von Humboldt, Wolfgang Nieke

Einflüsse internationaler Wanderungsbewegungen auf eine Pädagogik im Umbruch

Michael Schröpfer geht im Rahmen des vorliegenden Fachartikels zunächst mit Paul MECHERIL konform, wenn dieser einführend zu seinen Anschauungen über Migrationspädagogik grundsätzlich bemerkt: „Wanderungen von Menschen und ihren Lebensweisen sind in vielerlei Hinsicht für gegenwärtige Gesellschaften von grundlegender Bedeutung“, weil sich hieraus auch die Frage ergibt, „...mit welchen Konsequenzen Phänomene der Migration für pädagogische Organisations – und Handlungsformen verknüpft sind.“

Ausgangspunkt migrationspädagogischer Betrachtungen im Zeitalter der Globalisierung muss demnach die aktuelle globalpolitische Wirtschaftssituation und deren Folgen sein. MECHERIL konstatiert: „Noch nie waren weltweit so viele Menschen bereit, aufgrund von Kriegen, Umweltkatastrophen, Bürgerkriegen und anderen Bedrohungen gezwungen und aufgrund der technologisch bedingten Veränderungen von Raum und Zeit in der Lage, ihren Arbeits – und Lebensmittelpunkt, sei es vorübergehend oder auf Dauer zu verändern: Wir leben im Zeitalter der Migration.“

Geografischer Ausgangspunkt seiner Betrachtungen zum Begriff der Migration ist für MECHERILL Deutschland, dessen Nachkriegsgeschichte er auch als „eine Migrationsgeschichte“ sieht und hierbei „drei Wanderungstypen“ unterscheidet: „Aussiedlung, Arbeitsmigration und Flucht.“ Seine zentrale Fragestellung : „Wer ist ein ‚Migrant’?“ lehnt MECHERILL ausdrücklich an den Diskurs – Begriff des Philosophen Michel FOUCAULT an, weil der Begriff des Migranten “im Schnittfeld des Verhältnisses von Wissen, Macht und Subjektkonstitution angesiedelt ist“

Coverbild: (C) Methodist Church Alvin.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Michael Schröpfer | Autor auf XinXii.com

registriert seit: Jan. 2008
Veröffentlichungen auf XinXii:  62
Michael Schröpfer (*Elgersburg) arbeitet nach Schule (Ilmenau), Abitur (Jena), Militärdienst/ Artillerie (Erfurt) und Studium: Philosophie/ Pädagogik (Jena) seit 1993 als Lehrer in der Aus- und Weiterbildung (Erfurt/ Weimar).

Seine Diplomarbeit zur Idee vom Reich der Zwecke in der Moralphilosophie Immanuel Kants (Grundlegung zur Metaphysik der Sitten) war Schröpfers erste Veröffentlichung von bisher 62 ePublikationen beim XinXii-Verlag Berlin.

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