KHALIL GIBRAN - ÜBER DAS GEBEN und NEHMEN

KHALIL GIBRAN - ÜBER DAS GEBEN und NEHMEN

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Autor: LilyDeSilva
Länge: 6:15 Min.
Verfasst: Juni 2012
Verkaufsrang: 152 XinXii Verkaufsrang
Views: 4855

Kategorie: Ratgeber » Sonstiges  |  Publikationsart: Anleitung
Stichworte: Ratgeber, Lebensweisheit, Kinder, Ehe, Liebe, Freundschaft, Freiheit, Freude und Sorgen, Arbeit, Essen und Trinken, Selbstfindung, Meditation, Selbstverwirklichung, Krise, Stress, Beziehung, Erziehung, Esssucht, Alkoholsucht, Zukunft

Geben und Nehmen als eine neu definierte emphatische Gesellschafts-Norm

KHALIL GIBRAN (1883-1931) war ein libanesischer Schriftsteller, der in der Emigration in den USA zahlreiche spirituelle Bücher in englischer Sprache veröffentlichte. Sein in Europa bekanntestes Buch ist „Der Prophet“ (1923), in dem er in sehr tiefsinnigen Essays den Umgang mit Lebenssituationen beschreibt, die heute noch lehrreich, vorbildlich und teilweise tatsächlich geradezu „prophetisch“ sind. Es ist einfach ganz wunderbar, wie präzise Khalil Gibran menschliche Verhaltensweisen beschrieb und Ratschläge gab, wie wir uns „besser“ verhalten könnten. Da mir die vorhandenen Übersetzungen ins Deutsche zu „flach“ waren, habe ich die Texte nochmals neu aus dem Englischen übersetzt, gesprochen und mit meditativer Musik hinterlegt, damit man sich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren kann.

Auch das „Geben“ ist ein sehr wichtiges Thema in unserer heutigen Zeit, da dies zumeist entweder mit Erwartungshaltungen verbunden ist, oder durch die Egozentrik schon im Ansatz erstickt wird. Wir nehmen ganz selbstverständlich vom Reichtum der Natur, wie Kinder, die ihre Weihnachtsgeschenke ganz selbstverständlich an sich reißen, manchmal sogar ohne sich dafür zu bedanken. Geschenke werden oft zur Besänftigung und Wiedergutmachung missbraucht, oder um Unachtsamkeit und mangelndes Einfühlungsvermögen zu kaschieren. Kinder spüren dieses Manko sehr genau und reagieren mit immer häufigeren und lauteren Forderungen nach materieller Befriedigung. Hieraus kann sich übrigens dann letztlich auch ein ADS-Problem entwickeln. In Familien, in denen sich die Kinder angenommen und wirklich geliebt fühlen, ist solch ein Verhalten kaum zu beobachten.

Eigentlich sollte „Geben“ sichtbar gewordene (altruistische) Liebe sein, ein Zeichen, dass wir die Wünsche und Bedürfnisse der Beschenkten erkennen und ihnen eine Freude machen möchten – aber merkwürdigerweise geht dies oft nur bei anonymen Hilfsbedürftigen oder Spendengaben, aber selten bei den eigenen Verwandten und Bekannten. Hier überwiegt zumeist das Pflichtgefühl, dass zu bestimmten Festivitäten (irgend) etwas geschenkt werden „muss“. So ist gerade Weihnachten als das „Fest der Liebe“ zum gefürchtetsten Familien-Stresstag im Jahr geworden.

„Geben und Nehmen“ sind emphatische Kommunikations-Formen, die wir in unseren westlichen Konsum-Gesellschaften alle wieder neu überdenken und transformieren müssen, um dieses ungeheuer weite Feld der Liebe wirklich zu verstehen und praktizieren zu lernen.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor


registriert seit: Apr. 2012
Veröffentlichungen auf XinXii:  6
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Lily de Silva hat als Komponistin, Texterin, Sprecherin und Sängerin viele Jahre erfolgreich in München und Berlin gearbeitet und unterrichtet. Ab Mitte der 70ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts begann sie eine neuartige Sicht von astrologischen Interpretations-Möglichkeiten zu entwickeln. Seit einigen Jahren lebt und lehrt sie auf den Kanarischen Inseln in Spanien.

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