Kriegsvorbereitungen und Ökonomie im Dritten Reich

Kriegsvorbereitungen und Ökonomie im Dritten Reich

Nationalsozialistische Wirtschaftspolitik in Deutschland ab 1920

noch nicht bewertet
Autor: Michael Schröpfer
Umfang: 5 Seite(n)
Verfasst: Nov. 2005
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Kategorie: Wissenschaft & Forschung » Sozialwissenschaften  |  Publikationsart: Fachartikel
Stichworte: Apokalypse des ökonomischen Prinzips, Drittes Reich, Einsatzfähigkeit der deutschen Armee, Ökonomie, Nationalsozialismus, Nationaler Sozialismus, NSDAP, Krieg, Kriegsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, Reichsarbeitsdienst, RAD, Vierjahresplan, Uran, Vormilitärische Wirtschaftsstrukturen, Wismut AG Thüringen DDR, Zwangsreparationen, Adolf Hitler, 1920

Der Zusammenhang zwischen Krieg und Ökonomie vor dem II. Weltkrieg

Michael Schröpfer geht in seinem vorliegeneden Fachartikel von dem historischen Tatbestand aus, daß die damalige Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (NSDAP) bereits in ihrem 1920 veröffentlichten Parteiprogramm mit vehementen Forderungen hinsichtlich der Umgestaltung der bestehenden Wirtschaft im Rahmen eines „nationalen Sozialismus“ gearbeitet hat, um Ressourcen für eine künftige Kriegsvorbereitung bereitzustellen.

Hierzu zählten beispielsweise die „Abschaffung des arbeits – und mühelosen Einkommens…die Brechung der Zinsknechtschaft…die sofortige Kommunalisierung der Groß – Warenhäuser, …eine den nationalen Bedürfnissen angepasste Bodenreform,…die Schaffung eines Gesetzes zur unentgeltlichen Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke…“

Wie radikalisierend und selbstläuferisch sich dieser an sich schon fatale Ansatz 14 Jahre später ausweitete, zeigen die Forderungen Adolf Hitlers ein Jahr nach seiner Machtergreifung in seiner Denkschrift zum 1. Vierjahresplan, wo er kriegsweisend diktiert: „Ich stelle folgende Aufgaben: 1. Die deutsche Armee muss in vier Jahren einsatzfähig sein. 2. Die deutsche Wirtschaft muss in vier Jahren kriegsfähig sein.“

Coverbild: (C) Deutsches Historisches Museum Berlin, www.dhm.de


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Über den Autor

Michael Schröpfer | Autor auf XinXii.com

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Nach Abitur (1982 Jena) und Artilleriedienst (1983- 1985 Erfurt) studierte Michael Schröpfer ab 1986 Philosophie und Pädagogik.

Als Absolvent überarbeitete er 1991 seine 1990 erfolgreich an der Universität Jena verteidigte Diplomarbeit über das Reich der Zwecke bei Immanuel Kant und begann mit deren Publikation als wissenschaftlichen Aufsatz 1992 seine Autorentätigkeit.

Seit 1993 unterrichtet Schröpfer als Lehrer in Erfurt und Weimar.

Aktuell 30 ePublikationen:

- Erwachsenenpädagogik
- Fremdsprachendidaktik
- Handelsbetriebslehre
- Kultursoziologie
- Lernpsychologie
- Philosophiegeschichte
- Religionswissenschaft

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