Sollen wir die Uhren noch wecken

Sollen wir die Uhren noch wecken

Prosa und Gedichte von Juliana Modoi

Autor: LiteratPro
Tamanho: 62 página(s)
Língua: Deutsch
Escrito em: Jul. 2011
Sales Rank: 112 XinXii Sales Rank
Views: 1934

Categoria: Ficção e Literatura » Poesia  |  Tipo: Other
Palavras-chave: Gedichte, Prosa, Kurzprosa, Kurzgeschichten, Lyrik

Prosa und Lyrik der Dichterin Juliana Modoi

Das 1985 erstmals im M&N Boesche-Verlag erschienene Buch („Meinen Schutzengel suchend“) der außergewöhnlichen Dichterin und Tochter von Verona Bratesch – Juliana Modoi.

Mit einem Download erhalten Sie nicht nur ein Werk von außerordentlicher Qualität – Sie unterstützen gleichzeitig die Dichterin.
Der M&N Boesche-Verlag hat die Rechte in Absprache mit LiteratPro für einen nichtkommerziellen Zweck bereitgestellt, um auf eine einfache und unkomplizierte Art Unterstützung zu leisten.
Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bedanken.
Die Einnahmen aus dem E-Book-Verkauf sollen der studierten Dichterin in ihrem Heimatland Rumänien zugutekommen.

Nach der Veröffentlichung des Buches "Meinen Schutzengel suchend", welches Sie nun unter dem Titel "Sollen wir die Uhren noch wecken" als E-Book erwerben können, erreichten 1985 mehrere Buchbesprechungen den M&N Boesche-Verlag:

Rezension von Prof. Werner Manheim:

J.Modoi hat eine besondere Gabe, ihre Gefühle und allgemein menschliches Streben allegorisch auszudrücken, so in ihrem „heidnischen Tanz, einem der drei Prosa-Texte in dem Gedichtband. Hier ist der Begriff der Liebe im mysteriösen Erscheinen und Verschwinden der Gottesgestalt verkörpert. Sie spricht von heidnischer Liebe: denn diese ist allumfassend und soll mit der Erwähnung der Gottheit nicht religiös ausgelegt werden. So soll die Liebensinkarnation lehren, Mensch zu sein und den Weg zu zeigen, den sie als Frau gehen muss.

Die Dichterin überträgt ihre Gefühle der Wehmut auf die Natur und gibt gleichzeitig ein allgemein-gültiges Befinden beim Anblick der sterbenden Natur in ihrem ersten Gedicht „Unerfüllt“, wenn sie sagt:

„Es ist zu spät für den Wind,
die Bäume haben längst
ihre Seelen verloren“ (S. 13)

Tief empfindet sie die Schönheit der Natur:

„Im Rieseln der Föhren
erblühen die Glocken,
die Erde erhört das sumpfige Lied
und fängt den Flötenspieler ein“ (S. 26)

Doch meist wird die Natur als Herrscherin angesehen, die wir uns aneignen müssen:

„…mich liebt das Unkraut am Weg.“
„…nur zur Erde unter den Füßen
spreche ich durch meinen leisen Schritt.“ (S.22)

Manchmal verankert J. Modoi Naturereignisse ins menschliche Dasein oder auch umgekehrt:

„Die Blume in unserem Gewissen
geht langsam ein;
wer weint um ein pflanzliches Leben,
wem fehlt ein Tropfen unter unzähligen?!“ (S.30)

Andererseits:
„Jetzt kenne ich den Schatten,
fassbare Fäden binden meine Schritte
an den verschneiten Boden“ (S. 33)

und:

„Felder kämmen ihre Saat.
Die Bäume werfen Erbarmen
auf die Kreide meiner Schläfen.“ (S.42)

Der Liebesbegriff Juliana Modois geht vom Sinnlichen zum Beschaulichen, allgemein Menschlichen und auch in das Kosmische, und dabei meistens mit einem wehmütigen, auch zuweilen bitteren Seitenblick. Es scheint ihr manchmal mehr am Liebesleid als an einem Überschwang zu liegen. Das Liebeserlebnis ist einmalig, unabhängig von Zeit und Raum. Die Dichterin will um ihr Leben wissen, um ihre Bezogenheit zum Weltall; doch weiß sie von unserem Unverstand und von unserer Begrenztheit; irgendwie kann sie nicht fassen, dass wir keine Antwort finden können. Suche nach Einsamkeit und Losgelöstheit sind weitere Elemente, die diese begabte Dichterin von anderen Lyrikerinnen unterscheidet:

„Wie möchte ich fühlen,
dass es Götter gibt
und Sterne nur für mich.“ (S. 28)

Juliana Modoi ist vor allem dürstender, doch einfacher, ergebener Mensch, der einen bescheidenen Platz im übergroßen Weltall finden möchte und trotz Geschick und Hindernissen den Mut zum Dasein nicht aufgeben will. Sie sagt:

„Lern vom Weltall
stolz deine Vergänglichkeit ertragen,
denn alle Himmel kennen einen Tod
und alle Flüsse ein Versiegen.
Die Liebe ist ein Zeichen des Vergehens
und Wahrheit bedeutet Sternenschatten.“ (S 44)


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Sobre o autor

LiteratPro | Autor no XinXii

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Ein wirklich 8 de Jul. 2011
by Anonym
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