Schmerz und Freiheit

Schmerz und Freiheit

Band 2: Die Herrin

noch nicht bewertet
Autor: Sina&Jona Perry
Verlag: GD Publishing
Umfang: 280 Seite(n)
Verfasst: Juni 2018
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
Views: 76

Kategorie: Sexualität, Liebe & Erotik » Literatur / Geschichten  |  Publikationsart: Roman
Stichworte: erotisch, anspruchsvoll, Liebesgeschichte, Sex, explizit, BDSM, Domina, Sauna-Club, Bordell, Domina-Studio, Frau, Mann, Männlichkeit, Freiheit, Prostituierte, verlieben, Sex-Club, Zurückweisung, Verzweiflung, Schmerzen

Peter verfällt seiner neuen Herrin und leidet

Peter Jessen ist kein schlechter Mensch; aber er hat im Leben fast alles bekommen, was seine Augen aufleuchten ließ, und daran hat er sich gewöhnt. Und weil seine Augen nie heller aufleuchteten als beim Anblick einer verführerischen, schönen Frau, ist es besonders traurig, dass sein Glück ihn gerade bei den Frauen immer wieder verlässt, denn seine Gedanken drehen sich fast nur um das weibliche Geschlecht.

Glücklicherweise kann er es sich leisten, bei Bedarf in einem seiner Lieblings-Saunaclubs in der Nähe ein paar Stunden in den Armen einer lächelnden Schönheit zu verbringen und dort die böse Realität zu vergessen. Hier kann er sich der Illusion einer perfekten Beziehung ohne Verpflichtungen hingeben, seinem Ego mit dem gefühlten Glanz des Frauenhelden noch etwas Politur verleihen und den Schein der schönen Welt genießen, die ihm zu Füßen zu liegen scheint.

Aber Peters Bild einer heilen Welt bekommt Risse und lässt ihn am Sinn des Lebens zweifeln, als er erkennen muss, dass er eigentlich nur Gefangener in einem goldenen Käfig ist und im Spiel seines Lebens die wichtigen Fäden nicht selbst in den Händen hält.

Verzweifelt legt er sein Schicksal in die strengen Hände einer seltsamen Domina, bei der er unter Schmerzen lernen muss zu gehorchen statt zu befehlen, zu Frauen aufzuschauen und für jeden Ungehorsam zu büßen. Peter genießt seine Strafe in strammen Fesseln und die Schmerzen der Peitschen tun ihm gut, bis ihn das Gefühl beschleicht, doch nur einen Käfig gegen einen anderen getauscht zu haben …


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor


registriert seit: Mai 2018
Veröffentlichungen auf XinXii:  3
Kürzlich haben wir - seit sechs Jahren glücklich verheiratet - im Fernsehen einen Film gesehen, in dem die Hauptperson seinem vollkommen gelähmten, gefesselten, sich aber bei vollem Bewusstsein befindlichen, Opfer im Detail erklärt, wie er es während der kommenden Tage langsam zerstückeln und dann töten wird. Als er damit beginnt, dem Opfer mit der Säge einen Fuß abzutrennen, haben wir den Film ausgeschaltet.

In Film und Fernsehen sind dem Grauen heute keine Grenzen mehr gesetzt; Mord und Gewalt-Exzesse sind in unserer medialen Umgebung viel normaler geworden, als sie tatsächlich sind.

In der Realität ist solches Grauen glücklicher weise die Ausnahme: in unserer Umgebung haben wir – Gott sei Dank – noch keinen Mord erleben müssen, auch kein Zerstückeln oder Ausbluten-lassen menschlicher Körper, keine durchtrennten Kehlen und keine aufgeschlitzten Bäuche. Aber wir ficken oft und dabei geht es uns gut. Und wenn wir uns in unserer Umgebung umschauen, entdecken wir auch dort viel Freude an Sex – Sex, der in unserer medialen Umgebung erstaunlich selten vorkommt und sich dann meist hinter geschlossenen Türen abspielt. Und wenn der Produzent mutig war, sieht man sogar etwas nackte Haut und Körper in Bewegung. Aber was da dann genau passiert, bleibt regelmäßig ausgespart, obwohl es doch so üblich ist wie Essen und Trinken.

Was ein Mann denkt, wenn er eine attraktive Frau sieht, was er schmeckt, wenn er mit seiner Zunge durch ihre Spalte fährt und was er sieht, wenn er dabei seine Augen öffnet, das wird immer noch in einen schmuddel-Bereich verbannt, in den es nicht gehört. Sex ist nicht schmutzig, Sex ist natürlich, allgegenwärtig und schön, wenn er in gegenseitigem Einvernehmen geschieht.

Und weil wir so eine zugleich respektvolle und doch genaue und explizite Darstellung von gelebter Sexualität bisher in keinem Buch finden konnten, haben wir begonnen, unser eigenes, anderes Buch zu schreiben - und dabei ein mal durch die Augen eines Mannes geschaut.

In unserem ersten Buch spielt Sex also die Rolle, die ihm in Wirklichkeit gebührt: Sex „ist doch DIE eigentliche Antriebskraft des Lebens“ (Mika Rottenberg, Aspekte im ZDF, 25.05.2018). Ohne Sex gäbe es uns nicht, Sex ist treibende Kraft, ist die Trieb-Kraft, die Menschen anzieht und aneinander bindet – bei unserem Protagonisten Peter und bei 'seiner' Sabine genau so, wie bei uns.

Aber eine starke Kraft ohne Kontrolle führt in die Katastrophe. Und um die zu verhindern, muss es zu jeder Kraft eine Gegenkraft geben, die sie im Zaume hält - und die Gegenkraft zum Sexualtrieb ist der Respekt: wer den Anderen als Menschen respektiert, will ihm nicht schaden. So entsteht zwischen Trieb und Respekt ein Raum, in dem jede einvernehmliche Spielart von Sexualität ihren Platz finden kann, vom Blümchen-Sex bis zu BDSM.

In 'Schmerz und Freiheit' geht es aber primär gar nicht um Sex; zwar ist Sex für Peter die wesentliche Triebkraft, die ihn auf der Suche nach seinem Glück, mal bewusst mal unbewusst, antreibt und von einer heißen Nummer im Sex-Club zur nächsten jagt, aber er beginnt die zunehmende Leere in seinem Leben zu spüren und ist irgendwann davon überzeugt, dass nur Sabine ihn retten kann.

Ein unsensibler Annäherungsversuch endet jedoch in einem Fiasko; verletzt durch ihre Zurückweisung und orientierungslos geworden in einer Welt, die er nicht mehr versteht, sucht Peter Erlösung in der Unterwerfung unter eine starke Herrin und in lustvollen Schmerzen und er macht einen Ausflug in ein Dominastudio.

Aber Unterwerfung und Reitgerte, die Anfangs wie seine Rettung aussehen, beginnen schon bald eine seltsame, bedrohliche Macht über sein Leben zu gewinnen.

An diesem Wendepunkt seines Lebens angekommen, beginnt Peter verzweifelt um Sabine zu kämpfen – ohne zu ahnen, dass ihre fast panische Angst vor Bindung und dem Verlust ihrer Freiheit einen tragischen Grund hat …

Schlechte Voraussetzungen für ein Happyend - gibt es für Peter und Sabine trotzdem eine Zukunft?


Ihre
Sina und Jona Perry

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