Seelen im Aufbruch

Seelen im Aufbruch

ein Psychothriller der anderen Art

Autor: Michael Kalters
Verlag: GD Publishing
Umfang: 408 Seite(n)
Verfasst: Feb. 2017
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
Views: 1208

Kategorie: Belletristik » Roman / Erzählungen  |  Publikationsart: Roman
Stichworte: Drama, Vietnam, Mord, Insel, Selbstfindung, Emotionen, Psychosen, Angst, Überwindung, Liebe, Freundschaft, Computer, Detektiv, Wein, Spanien, Lebensfragen, Seelen, Aufbrauch, Krimi, Psychothriller

Geheimnisse, dramatische Überwindungen- und ein Tanz auf dem Seil der Gefühle

Der Chef einer geheimen IT-Abteilung gerät unversehens in einen Strudel von Ereignissen, die er so nie geplant hatte. Dabei wird er immer wieder mit seinen tiefsitzenden Ängsten und psychischen Schranken konfrontiert. Die Frau, der er auf ungewöhnliche Weise kennen- und lieben lernt, scheint jedoch ein dunkles Kapitel in ihrer Seele zu verwahren.
Plötzlich treten weitere starke Frauen in das Leben des introvertierten IT-Spezialisten. Bald verbindet alle ein gemeinsames Ziel: ein Verbrechen muss aufgeklärt und ein weiteres verhindert werden!
Der Thriller an Gefühlen beschäftigt sich nicht nur einmal mit der Frage, wie weit Vertrauen geht und ob Mann und Frau -ohne erotische Gefühle zu wecken- einfach nur tief befreundet sein können.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Michael Kalters | Autor auf XinXii.com

registriert seit: Apr. 2016
Veröffentlichungen auf XinXii:  1
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Der Autor begann bereits in frühen Jahren mit dem Schreiben von Novellen, Gedichten und Kurzgeschichten. Im Mittelpunkt standen und stehen in erster Linie die Dinge, die nicht vordergründig ins Auge stechen. So werden die Reaktionen und Entscheidungen der Menschen nicht einfach erzählt, sondern tiefgründig hinterfragt. Dadurch kommt man den Akteuren sehr nah.
Der Autor bereiste über Jahre hinweg regelmäßig Vietnam, aber auch Hongkong oder Teile Spaniens, was sich in seinen Erzählungen durch detailgetreue Beschreibungen von Land und Leuten äußert.

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Leserbewertungen (1 Eintrag)  
Ein emotional tiefgründiger Debüt-Roman 24. Nov. 2016
von Martina Schmidt
Bewertung
Vorweg – Die Bewertung basiert auf persönlicher Einstellung und Meinungsäußerung und ist daher subjektiv

Cover und Klappentext

Das Cover und der Klappentext sind die erste Präsentation, die ein Leser sieht. Das Bild ist nicht aufdringlich sondern schlicht gehalten, besitzt dennoch eine starke Aussagekraft. Anhand der Darstellung sieht man sofort, dass es um eine mögliche Dreiecksbeziehung geht. Im Zusammenspiel mit dem Titel „Seelen im Aufbruch“ erhält das Fenster oder wie der Autor es in seinem Werk mit dem treffenderen Ausdruck Auge zur Welt beschrieb, eine tiefe und metaphorische Bedeutung.

Der Klappentext ist mir persönlich zu lang bzw. er gibt mir bereits zu viele Informationen preis, die mich auf Anhieb nicht so fesseln würden, wie der Inhalt es dann tatsächlich tat. Gerade die vielen Fragen, die der Autor hier bereits aufwirft und damit einen ersten Eindruck schafft, lassen erkennen, wie vielschichtig das Werk ist – wird. Es mag Geschmacksache den Klappentext so auszuformulieren, könnte jedoch in Richtung deuten, dass im Text genau die gleichen Fragen gestellt, aber nicht in „literatischer“ Form beantwortet werden.

Inhalt
Das Werk beginnt mit einem Vorwort und Prolog. Die Kapitel sind mit kurzen Überschriften versehen, sodass ich bereits einen kleinen Überblick erhalte. Obwohl ich den Klappentext zu lang halte, vermittelt er mir einen sehr guten Überblick. Und Spannung beinhaltet das Werk allemale – allzuviel und mit Blick Hinblick auf den Klappentext brauche ich hier kaum weitere Erläuterungen – außer das dem Autor die Umsetzung sehr gutgelungen ist.

Figuren (verbinde ich hier mit dem „Oberbegriff“ Schreibstil)
Die Hauptfigur Burghaus – Wo der Prolog noch in der Ich-Form steht, begeht der Autor ab Kapitel 1 einen stilistischen Bruch in dem er zwar perspektivisch bei der Hauptfigur bleibt, dies jedoch als Betrachter von außen. Er rundet es im Epilog durch gleichen Einschub der Ich-Perspektive ab.

Einfühlsam und tiefgründig lässt der Autor auf den ersten Seiten eine Figur entstehen, die neben einer tiefgehenden Verletzung auch die innere Zerrüttung offenlegt. Anschaulich und mit Eloquenz schafft der Autor ein Gefühl der psychischen Belastung für den Leser greifbar zu machen. Das erste Zusammentreffen bzw. das sich daraus entwickelnde „erste Date“ lässt die Figuren plastisch erscheinen und den Leser an deren Gefühlswelt teilhaben.
Kleine eingestreute und wohldosierte Hinweise wie zum Beispiel, dass er mit Computern zu tun hat, aber das eigentlich nicht hätte sagen dürfen, hinterlassen zusätzlich zu der greifbaren seelischen Anspannung und Anstrengung einen Beigeschmack des Gefährlichen, des Bedrohlichen und der Spannung.

Alle Figuren, die eine tragende Rolle spielen sind ausgefeilt dargestellt und deren innerer Antrieb wird glaubhaft in die Geschichte eingebunden.

Mir fiel auf, dass der Autor besonders eindrückliche Wahrnehmungen durch einen Nachsatz, der die vorherige Aussage verstärkt, einfügt. Dies stört zwar nicht den unmittelbaren Lesefluss und meiner Meinung nach hat der Stil des Autors diese nachdrückliche dramatische Wiederholung nicht nötig – eventuell/ vielleicht und möglicherweise könnte der Autor durch stärkere Synonyme Betonungen hervorheben und so sogar noch mehr Intensität herausholen.


Fazit:
Ein emotional tiefgründiger Debüt-Roman, der neben der Tragik, Dramatik und des Seelenstripteas bis hin zum Aufbruch, der ein mehr als nur einen Neuanfang darstellt, mich ganz vereinnahmt hat und angenehm zu lesen war. Daher vergebe ich volle 4*

angezeigte Meinungen: 1 bis 1 (von 1 insgesamt)

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