Symbolisches Kapital als Begriff bei Pierre Bourdieu

Symbolisches Kapital als Begriff bei Pierre Bourdieu

Feldtheorie und Habitus zwischen Soziologie und Ökonomie

noch nicht bewertet
Autor: Michael Schröpfer
Umfang: 8 Seite(n)
Verfasst: Dez. 2002
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Kategorie: Philosophie » Dialektik  |  Publikationsart: Fachartikel
Stichworte: Akkumulation ökonomischen Kapitals, Bildungskapital, Dialektik, Distinktion, Distinktionsvermögen, Feldtheorie, Habitus, Inkorporation, Kapital, Komplementarität von Habitus und Feld, Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, Kulturphilosophie, Kulturtheorie, Ökonomie der Felder, soziale Herkunft, Soziologie der Felder, Sport, Sprache, Symbolisches Kapital, Verteilungsstruktur des Kapitals, Wettkampf, Friedrich Nietzsche, Pierre Bourdieu

Pierre Bourdieus soziologische 'Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft'

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Begriff des symbolischen Kapitals in den kulturtheoretischen Auffassungen des französischen Soziologen und Kulturphilosophen Pierre BOURDIEU (1930- 2002).

Ihm wird gemeinhin zugeschrieben, er habe den Begriff des symbolischen Kapitals nicht nur erstmals explizit in seinen soziologisch- philosophischen Arbeiten verwendet, sondern das symbolische Kapital auch im Zusammenhang mit anderen Arten des in der menschlichen Gesellschaft existierenden und wirkenden Kapitals bevorzugt klassifiziert.
Den Begriff des Kapitals betreffend finden sich in der entsprechenden ökonomisch, soziologisch bzw. philosophisch orientierten Fachliteratur hinsichtlich seiner Nuancierung die Begriffe Kapitalarten, Kapitalformen bzw. auch Kapitalsorten.

Darum beschäftigt sich der erste Abschnitt der vorliegenden Arbeit exkursiv mit dem Begriff des Kapitals unter pragmatischer Berücksichtigung einer Fokussierung auf den Begriff des symbolischen Kapitals selbst. Der begrifflichen Übersichtlichkeit wegen verwendet der Verfasser im Fortgang der Arbeit wohl wissend um seine synonyme Bedeutung den Begriff der Kapitalart, zumal dieser schon seiner unbewussten Wortassoziation wegen die Problematik der Art und Weise der Entstehung und Wirkungsweise des jeweiligen Kapitals gedanklich impliziert.

Im zweiten Abschnitt ist exkursiv zu zeigen, wie sich das symbolische Kapital als kulturtheoretisches Phänomen praktisch aus den es bedingenden Kapitalarten konstituiert und zudem im Rahmen seiner kulturellen Wirkungsweise innerhalb der Gesellschaft menschlicher Akteure in der Interpretation von BOURDIEU eine gewisse Eigendynamik entwickelt.

Coverbild: (C) FAZ.


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Über den Autor

Michael Schröpfer | Autor auf XinXii.com

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Nach Abitur (1982 Jena) und Artilleriedienst (1983- 1985 Erfurt) studierte Michael Schröpfer ab 1986 Philosophie und Pädagogik. Der Absolvent überarbeitete 1991 seine 1990 erfolgreich an der Universität Jena verteidigte Diplomarbeit über das Reich der Zwecke bei Immanuel Kant und begann mit deren Publikation als wissenschaftlichen Aufsatz 1992 seine Autorentätigkeit.
Seit 1993 unterrichtet Schröpfer als Lehrer in Erfurt und Weimar. Zu Michael Schröpfers Interessengebieten zählen neben Bildungsmethodik, Erwachsenenpädagogik, Fremdsprachendidaktik und Handelsbetriebslehre auch Kultursoziologie, Lernpsychologie, Philosophiegeschichte und Religionswissenschaft sowie Sportrehabilitation. Das belegen u. a. seine aktuell 22 ePublikationen beim Xinxii Verlag Berlin.

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