Wirkfaktoren in Coachingtools unter der Lupe

Wirkfaktoren in Coachingtools unter der Lupe

Entwicklung und Anwendung eines Bewertungssystems

noch nicht bewertet
Autor: Theresa Wechsler
Umfang: 361 Seite(n)
Verfasst: März 2017
Verkaufsrang: 149 XinXii Verkaufsrang
Views: 4722

Kategorie: Wissenschaft & Forschung » Sozialwissenschaften  |  Publikationsart: Diplom- / Magisterarbeit
Stichworte: Coaching, Wirkfaktoren, Coaching-Tools, Coachingtools, Bewertungssystem, qualitative Inhaltsanalyse, sinnvoller Einsatz von Coachingtools, coachingtoolspezifisches Wirkfaktorenmodell

Diplomarbeit, Note 1,0, nominiert für den Deutschen Coaching-Preis 2012

In der Diplomarbeit werden die derzeit sehr populären Coachingtools der Toolsammlungen „Coaching-Tools“ und „Coaching-Tools II“ von Christopher Rauen in einem inhaltsanalytischen Vorgehen hinsichtlich der Umsetzung der coachingtoolspezifischen Wirkfaktoren ergebnisorientierte Selbstreflexion, ergebnisorientierte Problemreflexion, Zielklärung, Umsetzungsunterstützung, Ressourcenaktivierung und Erlebnisaktivierung analysiert. Des Weiteren wird ein in diesem Zusammenhang entwickeltes Bewertungssystem zur Einschätzung der Ausprägung von Wirkfaktoren in Coachingtools vorgestellt.
Im Rahmen der ersten Fragestellung wird zunächst überprüft, welche Wirkfaktoren der Modelle von Klaus Grawe, Mathis Wissemann und Siegfried Greif zur Bewertung von Coachingtools herangezogen werden können. Ausgehend von diesen Ergebnissen wird ein coachingtoolspezifisches Wirkfaktorenmodell abgeleitet, welches die sechs oben genannten Wirkfaktoren umfasst.
Im Rahmen der zweiten Fragestellung wird ein Bewertungssystem für Coachingtools entwickelt, mit dem die Ausprägung der sechs coachingtoolspezifischen Wirkfaktoren auf einer dreistufigen Skala eingeschätzt werden kann. Die dritte Fragestellung beschäftigt sich mit der Genauigkeit und Zuverlässigkeit damit getroffener Einschätzungen.
Im Rahmen der vierten Fragestellung werden mittels des entwickelten Bewertungssystems 71 Coachingtools der Sammlungen von Christopher Rauen hinsichtlich ihrer Wirkfaktorenausprägung eingeschätzt. Eine Häufigkeitsanalyse zeigt, dass die sechs eingeschätzten Wirkfaktoren grundsätzlich in allen Ausprägungen verwirklicht sind – wenn auch mit unterschiedlicher Häufigkeit. Der Wirkfaktor ergebnisorientierte Selbstreflexion ist über alle Coachingtools hinweg signifikant stärker ausgeprägt als die anderen auf ihre Ausprägung hin eingeschätzten Wirkfaktoren. Für jedes der bewerteten Coachingtools wird außerdem ein Wirkfaktorenprofil erstellt, welches jeweils die genaue Ausprägung der sechs coachingtoolspezifischen Wirkfaktoren angibt. Die Wirkfaktorenprofile zeigen, dass sowohl Coachingtools mit einer geringen als auch Coachingtools mit einer hohen Wirkfaktorenausprägung existieren. Abschließend werden Coachingtools präsentiert, welche hinsichtlich ihrer Wirkfaktorenausprägung für den Einsatz im Coaching besonders empfohlen werden können.
In der Diskussion geht es neben der Interpretation der Ergebnisse auch um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Fokus der Arbeit auf Coachingtools und coachingtoolspezifische Wirkfaktoren. Der Ausblick beschäftigt sich mit Implikationen für Wissenschaft und Praktiker. Für die Wissenschaft ergeben sich aus den Ergebnissen interessante Fragestellungen für zukünftige Forschungsarbeiten. Außerdem werden weiterführende Umsetzungen der Ergebnisse, u. a. in Coachingausbildungen oder Coachingtoolsammlungen, angeregt. Als Beitrag zur Theoriebildung wird ein Prozessmodell coachingtoolspezifischer Wirkfaktoren entwickelt. Für Praktiker stellen die Ergebnisse eine Hilfestellung bei der wirkfaktorengeleiteten Auswahl von Coachingtools dar. Neben diesen praktischen Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten wird auch beschrieben, inwiefern speziell erfahrene vs. unerfahrene Coachs von den Ergebnissen der Diplomarbeit profitieren können.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Theresa Wechsler | Autor auf XinXii.com

registriert seit: Mai 2012
Veröffentlichungen auf XinXii:  1
Berufliche Tätigkeiten
seit 2012: freie Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum für angewandte Personalpsychologie (KAP) der Universität Bamberg
seit 2011: wissenschaftliche Autorin im Coachingbereich
seit 2011: Psychotherapeutin (i.A.) am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
2009-2011 : Studentische Mitarbeiterstelle am Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie, Diagnostik und Intervention Prof. Laux, Universität Bamberg

Ausbildung
Seit 2011: Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin, Bayerische Akademie für Psychotherapie München
2011: Dipl. Psychologin Studium der Psychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Schwepunkte
- Persönlichkeitscoaching
- Analyse der Ausprägung von Wirkfaktoren in Coaching-Tools & Implikationen für einen wirksamen Einsatz

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