Yoga Stunde für lunare Atemtypen

Yoga Stunde für lunare Atemtypen

10 Hatha Yoga Grundstellungen mit Affirmationen

noch nicht bewertet
Autor: Gabriele Hiller
Länge: 1 Std. 20 Min.
Verfasst: Nov. 2011
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
Views: 4793

Kategorie: Esoterik » Yoga & Tai Chi  |  Publikationsart: Anleitung
Stichworte: lunarer Atemtyp, Yoga, Shivananda, Yoga-Stunde, Gabriele Hiller, Hatha-Yoga, Asanas, Sonnengruß, Satyaa und Pari,

Gesprochene Yoga-Stunde mit Hintergrundmusik von Satyaa und Pari lunarer Atemtyp

Diese Yoga-Stunde ist ausgelegt für die lunaren (einatembetonten) Atemtypen. Sie beinhaltet 10 Grundstellungen aus dem Hatha-Yoga mit der jeweiligen Affirmation und sehr detaillierten Anweisungen, die gleichermaßen für Anfänger wie auch für Geübtere geeignet sind.

Die Titel der unterlegten Musik stammen von Satyaa & Pari.

In der Box finden Sie ein 8-seitiges Booklet mit einer kurzen Einführung in das Konzept der lunaren und solaren Atemtypen, eine bebilderte Sonnengruß-Reihe für den solaren Atemtyp, sowie die in der Yoga-Stunde behandelten Stellungen in ihrer solaren Ausführung.

“Herrschen im Augenblick der Geburt in der Atmosphäre Dehnungsimpulse vor (Mond = lunar), verstärken diese die erste Einatembewegung (Dehnung) im Körper. Die nachfolgende Ausatmung erfährt keine Verstärkung, sondern wird eher verlangsamt. Herrschen jedoch verstärkt zentrierende Impulse (Sonne = solar) in der Atmosphäre vor, wird die erste zentral gesteuerte Ausatembewegung (Zentrierung) im Körper verstärkt. Hier wird die nachfolgende Einatmung eher verlangsamt.

Diese erste dynamische Prägung bleibt für den Rest des Lebens bestehen und bestimmt das Wachstum des Organismus, den Stoffwechsel und die Bewegungsdynamik des Menschen. Sie macht ihn also zum einatembetonten (lunaren) oder zum ausatembetonten (solaren) Atemtyp, zum Dehnungs- oder Zentrierungstyp.

Allerdings gibt es eine Ausnahme: Wenn die Kurven von Sonne und Mond sich zum Zeitpunkt der Geburt überschneiden, ist die Aussagekraft der graphischen Darstellung nicht ausreichend differenziert. Menschen, die in dieser Zeitspanne geboren sind, werden als „Wechseltyp“ oder „Fragezeichen-Typ“ bezeichnet. Ihnen wird empfohlen, über mehrere Wochen bzw. Monate beide Varianten in den Asanas (Haltungen) auszuprobieren, um eindeutige Erfahrungen damit machen zu können, bevor sie sich dann für eine der beiden entscheiden.”*

Es gibt dafür aussagekräftige Tabellen und wer mehr darüber wissen möchte, sollte sich das Buch „Yoga und Atemtypen“ von Anna Trökes und Margarete Seyd, erschienen im Aurum-Verlag 2008, zulegen.

Durch die Differenzierung nach einatembetonten und ausatembetonten Atemtypen kann der Schüler in den Haltungen wesentlich freier und tiefer atmen, d.h. er ist viel mehr in seiner Atemkraft. Dadurch werden die Asanas wohltuender empfunden und können effizienter wirken.

* Trökes/Seyd: Yoga und Atemtypen, 2008, S. 33.

Um festzustellen, ob ich eher ein- oder ausatembetont bin, sollte ich in der tiefen Yoga-Vollatmung bewußt die Atmung erst gezielt in den Bauch hinunter schicken und danach gezielt nach oben bis hoch zu den Schlüsselbeinen. Fällt es mir leichter, mühelos in den Brustkorb bis hoch zu den Schlüsselbeinen zu atmen, bin ich einatembetont (lunar), wenn ich das Gefühl habe, mich dafür anstrengen zu müssen, wird es mir leichter fallen, den Atem mühelos runter in den Bauch zu bekommen, dann bin ich ausatembetont (solar). Ein weiteres Indiz ist die natürliche Atempause - ist sie eher nach der Einatmung (lunar) oder eher nach der Ausatmung (solar)?

Lunare Atemtypen nutzen in den Haltungen (Asanas) immer den Widerstand des Bodens, um sich mit der Einatmung aktiv durchzustrecken (da ist ihr Fokus), während die Ausatmung passiv lösend ist. Der Körperschwerpunkt ist mehr hinten - am hinteren Raum angelehnt. Während solare Atemtypen ihr Gewicht immer mit der Ausatmung an den Boden abgeben, bei ihnen ist die Ausatmung aktiv dehnend (da ist ihr Fokus) und die Einatmung passiv lösend. Ihr Körperschwerpunkt ist eher vorne - am vorderen Raum angelehnt. Für sie ist es eher ungünstig in die Durchstreckung zu gehen, sie sollten in den Knie- und Ellbogen-gelenken lieber ein leichtes Spiel behalten.


Für diesen Eintrag ist der Autor verantwortlich.

Über den Autor

Gabriele Hiller | Autor auf XinXii.com

registriert seit: Nov. 2011
Veröffentlichungen auf XinXii:  1
Gabriele Yasoda Hiller ist seit 1996 dipl. Yoga-Lehrerin nach Sivananda und hat in diesem Beruf ihre Erfüllung gefunden. Sie unterrichtet nun seit 15 Jahren und möchte diese Erfahrung an ihre Schüler weitergeben und sie für Yoga begeistern.
Sie ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern (20 und 10 Jahre alt) und Yoga hat ihr auf ihrem persönlichen Lebensweg sehr gehol-fen. So ist es ihr ein wichtiges Anliegen, Yoga ihren Mitmenschen zu vermitteln, damit auch sie davon profitieren können.

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