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Standortbilanz Lesebogen 27


Author: Jörg Becker
eBook
Pages: 85
Series: Standortbilanz Lesebogen (vol. 27)
Language: German
Publication date: 07/08/2020
3.95 €
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Datenanalyse und Wirtschaftswissen in einer total vernetzten Welt
Im stetigen Strom der Daten werden diese analysiert, in Schlussfolgerungen verwandelt und zu Geld gemacht. Menschen werden lesbar gemacht. Beispiel Mitarbeiter: wie hoch ist der Grad der Zufriedenheit und Motivation? wer wird mit gewisser Wahrscheinlichkeit in nächster Zeit kündigen, und, und, und. Algorithmen fördern en passant Dinge zutage, nach denen man zunächst gar nicht gesucht hatte (Alkoholprobleme, sexuelle Vorlieben und vieles andere). Aus Datenfragmenten, die Menschen mehr und mehr (meist unbewusst) hinterlassen, formen Informatiker ein digitales Spiegelbild. Menschen durchschauen das Spiel nicht, das über ihr Schicksal entscheidet, in dem unsichtbare Dritte sich die Deutungshoheit über ihre Person zu eigen gemacht haben. Denn: welches Menschenbild wird da eigentlich für das Alltagsleben gezeichnet und verfestigt? Etwa der Mensch als beliebig steuerbares Betriebssystem? eine überschaubare Typologie der Menschen, die man als Produkt der von ihnen abgefassten Daten meint, total verstehen und steuern zu können? Denn Daten fallen laufend und überall an: im Shop als Kunde, bei der Bank, beim Arzt, bei Gericht, im Krankenhaus, in den Behörden und Netzwerken und so weiter und so weiter. Die Onlinewelt fließt zusammen mit der Offlinewelt und sich dieser bereits weitgehend bemächtigt. Komplexe, dynamische Systeme wollen immer noch mehr an Datenreihen verarbeiten und machen deren Erhebung zu einer unausgesprochenen Frage des Wissens. Der Wille zu solchem Wissen darf kein Gebiet des täglichen Lebens aussparen und keinen Haltepunkt des Interesses kennen. Das heißt auch: Nur wer über seine Standortfaktoren, -prozesse sowie für den Erfolg verantwortlichen Stell-Hebel umfassend und genauestes Bescheid weiß, sie nachvollziehbar bewerten, messen und in ihrer Relation einordnen kann, weiß wo er am besten eingreifen und verbessern kann und dabei Prioritäten besser steuern sowie Chancen und Risiken in ein günstiges, nachhaltig abgesichertes Verhältnis zueinander bringen kann. Die Bildungspolitik starrt gebannt auf Pisa und blendet alles andere aus: nur die Position in jener Rangtabelle zählt. Experten verweisen darauf, dass sich die OECD zum „globalen Schiedsrichter über Mittel und Ziele von Bildung“ aufschwinge und zwar ohne entsprechende Legitimation. An manchen Stellen reduziere sich Unterricht zur reinen Vorbereitung auf Pisa-Tests, die Klassenzimmer würden bildungsärmer. Das Wissen, nicht genau zu wissen, was wir wissen, das „Denken des Undenkbaren“ zwischen Realität und Fiktion, wird von digitalen Wissenskulturen gewissermaßen selbst produziert. Im Umbau des kulturellen und sozio-technischen Gefüges der Digitalisierung aller Lebensbereiche werden sogenannte Sachzwänge zu einem Sachverhalt, von dem keiner mehr so recht sagen kann, was eigentlich Sache ist.
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Jörg Becker hat leitende Funktionen in global arbeitenden Unternehmen bekleidet. In der Managementberatung hat er Erfahrung sowohl in verschiedenen Branchen als auch in Unternehmen unterschiedlicher Grösse. In diesem Rahmen hat Jörg Becker zahlreiche anspruchsvolle Projekte entwickelt und verantwortlich geleitet. Jörg Becker war Referent in Seminaren für Führungskräfte und ist Mitglied im DJV. Informationsquellen für Publikationen:
Projektdokumentationen aus langjähriger Tätigkeit in internationalen Unternehmensberatungen.
Erfahrungsberichte aus langjähriger Tätigkeit in unterschiedlichen Führungs- und Managementfunktionen,
Dokumentationen als Referent in Führungsseminaren
Dokumentationen und Recherchematerial aus langjähriger Tätigkeit als Fachautor,
Gemeinfreie Texte aus Tageszeitungen, als Belege im Kontext eigenständiger Werke für die Aktualität, Tagesrelevanz und Praxisnähe (-tauglichkeit) der selbst entwickelten Konzepte (Wissens-, Personal- und Standortbilanzen). Suche nach Motiven für wirtschaftliches Verhalten,
Eigenentwicklung Wissensbilanz-Konzepte,
Eigenentwicklung Personalbilanz-Konzepte,
Eigenentwicklung Standortbilanz-Konzepte,
Wiederverwendbare Manuskripte aus der selbst entwickelten Reihe Personalbilanz-Lesebogen (Vgl. Übersicht Dt. Nationalbibliothek)
Wiederverwendbare Manuskripte aus der selbst entwickelten Reihe Standortbilanz-Lesebogen (Vgl. Übersicht Dt. Nationalbibliothek),
Berichte und Analyse aus Ministerien und anderen öffentlichen Institutionen.
Insgesamt handelt es sich um ein über Jahrzehnte aufgebautes Wissensarchiv dem Alleinstellungsmerkmal einer selbst (ohne Mitwirkung Dritter) entwickelten Tool-Box für Personalbilanzen und Standortbilanzen.

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