Spionage in der NATO?

Eine kultuirelle Bewertung der NSA-Abhöraktion


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Pages: 12
Language: German
Publication date: 30/11/-0001
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Eine kulturelle Anaylse der internationalen Beziehungen
Diesseits des Atlantik und insbesondere hierzulande geriert man sich gekränkt und entrüstet ob der nun ans Tageslicht gekommenen Ausspähaktion europäischer und insbesondere deutscher Institutionen durch das Weiße Haus mithilfe der National Security Agency (NSA) oder des amerikanischen Geheimdienstes. Diese Reaktion eines wiedererstarkten nationalen Egos ist durchaus nachvollziehbar. Aber da es sich, wie der amerikanische Präsident 2 Wochen zuvor in Berlin versicherte, keine flächendeckende Überwachung, sondern lediglich eine streng eingegrenzte Überwachung zur Abwehr des Terrors und der Unterbindung des Handels mit Massenvernichtungswaffen gäbe und es sich infolge dessen nicht um eine Spionage für den illegitimen Erwerb von wirtschaftsstrategischen Vorteilen im Interesse der Wirtschaft oder von militärisch- und wissenschaftsstrategischen Vorteilen, wie im Kontext des Krieges oder Wirtschaftskrieges, handeln dürfte, sondern um Aktionen, die letztendlich auf einer Bedrohungsanalyse der Partner im globalen Terrorkriegs-Kontext gründen und somit letztendlich dem Schutz der Partner dienen, ist dieser vermeintliche Affront durch die legitime Intention des Schützens der geneinsamen strategischen Interessen legitimierbar, relativierungsbedürftig und vertretbar. Und obgleich derartig unilateral-eigenmächtig anmutendes Handeln ohne die entsprechende Würdigung der geopolitischen, globalen strategischen und informationstechnischen Gesamtzusammenhänge einzubeziehen als verwerflicher Usus zwischen Partnern und Freunden anmuten mag, mag es eventuell sogar die Pflicht des Senior Partners sein, sich um die Sicherheitsinteressen des Juniorpartner zu kümmern und die diesbezüglich erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, während der Juniorpartner dennoch, nach wie vor seine Loyalität unter Beweis stellt, weil er die Informationsüberwachung im Sinne der Senior-Junior Reziprozitätsverpflichtungen und somit letztendlich im ureigenen Interesse des Juniorpartners, also seiner selbst, interpretiert. Alles andere wäre ein falsches Statement des amerikanischen Präsidenten, während er die deutsch amerikanische Freundschaft vor welthistorischer Kulisse zelebriert.
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Gebhard Deißler/D.E.A. UNIV. PARIS I

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