Sprache und Sprachidentität in Ostdeutschland

Ostdeutscher Sprachgebrauch und westdeutsche Sprachverwendung


eBook
Pages: 25
Language: German
Publication date: 01/04/2007
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Deutsche Geschichtlichkeit in nicht nur grammatikalischen Phänomenen
Michael Schröpfer beschäftigt sich in der vorliegenden Arbeit mit der sprachlichen Identität in Ostdeutschland unter der Berücksichtigung des angenommenen sprachlichen Phänomens, dass sich das Ostdeutsche sprachlich vor allem hinsichtlich des verwendeten Wortschatzes und der Grammatik nach der politischen und sozioökonomischen Wende in der ehemaligen DDR (1989/1990) immer mehr an das Westdeutsche annähren würde.
Oftmals wird, und dies sicherlich auch mit dem Blick auf die nachwachsenden Generationen eines wiedervereinigten Deutschlands davon ausgegangen, dass zwischen der ostdeutschen und der westdeutschen Sprache kaum noch Unterschiede vorhanden seien.
Hierbei ist dem grundlegenden Gedanken nachzugehen, dass die Bevölkerung beider großen Regionen Deutschlands über einen traditionell gemeinsamen Sprachwortschatz und damit über eine gemeinsame Sprache verfügen, jedoch der jeweilige Sprachgebrauch bzw. die jeweilige Sprachverwendung durch z. T. signifikante Unterschiede geprägt ist.
Die beiden Begriffe Sprachgebrauch und Sprachverwendung werden im Fortgang der vorliegenden Arbeit synonym gefasst. Diese facettenreichen Unterscheidungen im Gebrauch der gemeinsamen Sprache drücken letztendlich auch eine unterschiedliche sprachliche Identität, deren begrifflicher Beschreibung im ersten Abschnitt der vorliegenden Arbeit als deren konstituierendes Element nachgegangen wird.
Im Hauptteil der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich Schröpfer im zweiten Abschnitt mit den grammatikalischen Mitteln, welche bis zum heutigen Tag in Ostdeutschland dem Versuch assistieren, sich vom Gebrauch der Sprache her bewusst von dem Westdeutschlands abzugrenzen. Hierzu erfolgt zunächst ein für das vorliegende Thema relevanter historischer Abriss der Situation zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, welchem sodann die Darstellung grammatikalischer Mittel im verwendeten ostdeutschen Sprachgebrauch zur Abgrenzung gegenüber der westdeutschen Sprachverwendung folgt.

Coverbild (C): 123RF..
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Michael Schröpfer (*1963 Elgersburg) arbeitet nach Schulzeit (Ilmenau/Jena), Militärdienst (Erfurt) und Studium der Philosophie und Pädagogik (Jena) seit 1993 als Lehrer in Weimar und Erfurt.

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