Begaben wagen

Begaben wagen

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Author: Marlies Bücher-Willkomm / Karl-J. Kluge
Length: 111 page(s)
Language: Deutsch
Written: Apr 2011
Sales Rank: 163 XinXii Sales Rank
Views: 3498

Category: Education & Teaching » Giftedness  |  Work: Textbook
Keywords: Schulalltag, Lernbegleiter, Begabungspotential, Kreativität, Disziplin-Training, HighPotential, Stressmanagement, Talentförderung

Eine Leitfaden-Collection für den Familien- und Schulalltag

Ihre hohe Selbstmotivation – d.h. die der Begabten/Talentierten - fußt auf der Bereitschaft, persönliche Zeit und Kraft zu investieren und auf einem hohen Maß an Leidenschaft und Faszination für ihren Interessen- oder Aufgabenbereich.

Deren Motivation beruht in der Regel auf:

• Ausdauer, Beharrlichkeit, „harter“ Arbeit und Hingabe
• Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten/Kompetenzen
• dem inneren Antrieb, der Neugier, der Entdeckungsfreude,
welche die Begabten „antreiben“, sich mit dem Erreichten nicht zufrieden zu geben, sondern sich neue, anspruchsvolle Ziele auszuwählen und anzugehen
• der Fähigkeit, sich intensiv und über einen längeren Zeitraum mit einer Aufgabe kognitiv und emotional konstruktiv auseinander zusetzen.

Außer den Kernkomponenten: Kreativität, Selbstmotivation und überdurchschnittliche Fähigkeiten wie kognitive, künstlerische, musikalische, soziale Kompetenzen, beeinflussen die Soziale Schicht, das Persönlichkeits- und Bildungsniveau der Eltern, die Geschwisterrolle, die Gesundheit eines Kindes und die Rolle des „Zufalles im Leben“ das Hochleistungsniveau von kognitiv-(hoch-)begabten Kindern.

„Spricht ein Themenbereich einen Schüler besonders an oder entwickelt ein Kind eine zündende Idee für ein selbstständiges Projekt, erhält es von seinen LernBEGLEITERN jegliche Unterstützung im Entwickeln der nötigen Kompetenzen, um seine Projektidee zu verwirklichen. Der Schüler darf den Unterricht für eine gewisse Zeit verlassen, um an seinem Projekt in Begleitung eines außerschulischen Mentors „sich-ab-zu-arbeiten“. Oft finden sich Teams zusammen, die gemeinsam an die Bearbeitung ihrer eigenverantwortlichen Aufgabe herangehen. „Wie helfe ich einem blinden Jungen, sich besser in der Schule zurechtzufinden“ oder „Wir entwickeln zu einem spezifischen Thema ein Brettspiel“, sind selbst ausgewählte Themen von Schülern.

Parallel zu ihrer Projektarbeit erhalten Schüler Lernangebote aus dem L.i.N.D.®-Begabungs-Modell, die ihnen vermitteln, wie sie verschiedene Lerntechniken, wie z.B Mind-Map-Methode bzw. Lesemethoden für anspruchsvolle Texte oder die Nutzung des Internets, gewinnbringend in ihrer Projektarbeit einsetzen. Zum Lernfeld der Schüler gehört ebenso: Das Einüben von sozial-emotionalen Kompetenzen wie Wertschätzung, Zuhören, empathisches Verstehen und konstruktive Konflikt- und Problemlösungsstrategien, die wichtig sind, um in einem Projektteam sein Bestes einzubringen.

Kinder wollen sich in ihrem Elternhaus Möglichkeiten schaffen, verschiedene Bereiche des Lebens kennen zulernen: durch Ausflüge, Theaterbesuche, Museenbesuche, Sport treiben, Bücher lesen, Medien sinnvoll nutzen, Einbeziehen in Alltagstätigkeiten wie z.B. Mithilfe im Haushalt, beim Kochen, in Gartenarbeit, und durch Zugang zu vielfältigen mind-gerechten Anreizen (z.B. Spielmaterialien, Bewegung, musische Angebote, sinnliche Wahrnehmung).

Eltern und Erwachsenen im Lebensumfeld der Talentierten kann „nichts Besseres passieren“, als ihre Kinder/Schüler/Jugendlichen als Mentoren zu begleiten.

Wenn Kinder und Jugendliche Interesse und Begeisterung für anspruchsvolle Themen zeigen, dann entwickeln sie eine erstaunliche Expertise. Bsp.: Ein 5-Jähriger, den die Welt der Dinosaurier fasziniert, kennt und benennt komplizierte Namen von Dinosauriern.

Eltern dürfen die Interessen ihrer Kinder talentgerecht ermutigen, fördern und fordern: Dem Interessengebiet der Kinder entsprechende Exkursionen widmen, ihnen die Möglichkeit eröffnen, Kurse zum selbsterwählten Thema außerhalb des Elternhauses zu besuchen sowie Zeit mit ihrem Kind rund um sein/e Interessengebiet/e verbringen.

Nach unseren Erfahrungen und Überzeugungen lohnt es sich, Anstrengungen im schulischen, freizeitpädagogischen und familiären Feld aufzunehmen und die Potentiale/Ressourcen der Kinder und Jugendlichen zu fördern bzw. herauszufordern, um ihnen zu ermöglichen, ihre Herausforderungen in Schule bzw. im Beruf, in der Freizeit und im Alltag kreativ und selbstmotiviert zu meistern“.


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About the Author


Member since: Apr 2011
Publications on XinXii:  1
„Ich glaube an Sie und Ihre Fähigkeiten, ich mag Sie so, wie Sie sind“, dieses Bekenntnis stand am Anfang meiner berufsbegleitenden Ausbildung zum Kinder- und Jugendtherapeuten. Diese in der „EG- Akademie“, Viersen, gelebte Überzeugung begleitete mich und ließ mich tiefgehend und begeistert in das Thema: „Förderung individueller Begabungen“ einsteigen.

Meine Erfahrungen mit Familien, Kindern und Jugendlichen ließen in mir die Überzeugung reifen, dass „LernBEGLEITER“ (Karl-J. Kluge) wie Eltern, Lehrer und Erzieher für Kinder und Jugendliche Bedingungen schaffen müssen, die ihnen ermöglichen, ihre individuellen Fähigkeiten zu entwickeln. Ich lebe in der Gewissheit, dass auch mich dieses Ziel tagtäglich neu herausfordert.

Die Förderung individueller Begabungen von Kindern und Jugendlichen liegt mir am Herzen:

Ich begleite seit drei Jahren Kinder und Jugendliche, die weder familiär noch sozial optimale Bedingungen auf ihrem Lernweg vorfinden -also erschwerte Lernbedingungen erleben- in einem personenförderlichen individuellen Ansatz. Meine konkrete Arbeit „vor Ort“ gewährleistet jetzt eine ganzheitliche und praxisbezogene Leitfaden-Collection zum täglichen Gebrauch für „LernBEGLEITER“ und für jene, die es werden wollen, zu nutzen.

Ich schätze mich glücklich, ein wertschätzender, empathischer, authentischer Lerncoach für Kinder und Jugendliche geworden zu sein, stets bin ich bereit, mich dieser, Berufs- & Lebensaufgabe neu zu stellen und mich anhand neuer Erkenntnisse weiterzuentwickeln.
Besonderen Dank gilt meinem „LernBEGLEITER“ und Co-Autor, Prof. Dr. Karl-J. Kluge, der mich beim Entwurf und allmählichen Entstehen dieser Leitfaden-Collection vertrauensvoll und optimistisch herausforderte und stets begleitete.

Dr. Karl-J. Kluge gilt als der erste Campus Initiator für die außerschulische Förderung sogenannter „kognitiv begabter“ Schüler (vormals hochbegabter). 1985 bot dieser Lernwissenschaftler und Sonderpädagoge ein Universitäres Sommerprogramm in Deutschland für hochmotivierte Schüler an. Jahre zuvor lehrte er schon in der Universität zu Köln zu den Themen: „Werden Hochbegabte verhaltensausfällig gemacht?“ „Methoden zum Selbstmanagement“ und „zum Lernen zu Lernen für Hochleister.“ Bis 2004 besuchten jährlich ca. 20 Schüler aus dem deutschsprachigen Ausland seinen Wissenschaftscampus. Schüler aus Israel, der Schweiz, Polen, Russland, Frankreich, Österreich, Ungarn, Italien, Niederlande, England und USA waren ständig Gäste dieses Enrichmentangebotes, so dass im Laufe von 25 Jahren ca. 1800 Schüler aktive Teilnehmer waren.

Seiner Forschung und Erprobungsfreude ist zu verdanken, dass mit und für die kognitiv-begabten Schüler eine Kompetenzpädagogik und eine BegabungsBEGLEITUNG (Enrichment-Coach) sich etablierte, die ihresgleichen suchten. Es wird noch Jahre dauern, bis die fremd- und weiterführenden Schulen diese Begabungskonzeption Tag für Tag vertreten, da ein Umdenken von Perspektiven ein ganzheitliches Menschenbild erwartet.

Seit 2009 stellt sich der Schulamtsbezirk Heinsberg auf die Einrichtung von Kompetenzschulen für die individuelle Begabung von Grundschülern ein. Dr. Karl-J. Kluge, Professor der Universität zu Köln und Eva Kluge, Familie Dr. Kluge-Stiftung der Universität zu Köln, begleiten diesen einmaligen Schulentwicklungsplan und trainieren das zukünftige Kompetenz-Schulpersonal.

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