nolens volens

nolens volens

Band I

no evaluado aún
Autor: Rudyard Kipling
La editorial: GD Publishing
N° de páginas: 200
Escrito: Junio 2015
Verkaufsrang: - XinXii Verkaufsrang
Views: 1477

Categoría: Literatura y Ficción » Novela y Narrativa  |  Tipo: Erzählung
Etiquetas: Rudyard Kipling, Die Brückenbauer, Das Grab seiner Ahnen, Klassische Erfolgsromane, Wilhelm die Eroberin, Kurzgeschichten, Indische Geschichten, Kommentierte Erzaehlungen

6 Kurzgeschichten von Rudyard Kipling

Klassische-Erfolgsromane.Com hat es sich zur Aufgabe gesetzt, von vergriffenen oder noch nie auf Deutsch erhältlichen Büchern, welche in den Jahren 1900 bis 1920 im anglosächsischen Raum Bestseller waren, Neu- bzw. Erstübersetzungen anzufertigen und diese kulturell wertvollen Titel einem interessierten zeitgenössischen Leserkreis anzubieten.

Dieser Band (Band I von II) enthält Kurzgeschichten von Rudyard Kipling, welche allesamt aus dem Werk „A Day’s Work“ stammen. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Geschichten:

1. Die Brückenbauer (The Bridge-Builders).
In dieser technisch sehr detaillierten Erzählung beschreibt Kipling den Bau einer Eisenbahnbrücke über den „heiligen Fluss“ Ganges. Als die Brücke kurz vor der Fertigstellung und Einweihung steht, gefährdet ein Hochwasser die Konstruktion. Der britische Chefingenieur setzt alles daran, um sein Lebenswerk zu retten, wird jedoch zusammen mit seinem indischen Vorabeiter auf eine kleine Flussinsel abgetrieben. Unter dem Einfluss von Opium hat er Visionen von den hinduistischen Gottheiten. Die Beiden werden gerettet, die Brücke übersteht die Flut.

2. Ein schreitender Abgesandter (A Walking Delegate)
Dies ist die einzige Geschichte in diesem Band, welche nicht übersetzt, sondern inhaltlich nur erklärt wurde. Der Grund ist, dass Kipling in dieser Erzählung großzügig verschiedene amerikanische Dialekte verwendet, welche nicht ohne weiteres auf europäische Verhältnisse übertragen werden können. Die Geschichte spielt auf einer Farm in Vermont, der Heimat von Kiplings amerikanischer Frau. Sie handelt von einem gelben Pferd, das die anderen Pferde aufzuwiegeln versucht.

3. Das Schiff, das sich selbst einschliff (The Ship That Found Herself)
Ein schottisches Frachtschiff unternimmt seine Jungfernfahrt von Liverpool bis New York. In dieser ebenfalls sehr technischen Geschichte sprechen die diversen Schiffsbauteile miteinander, um sich aufeinander einzuschleifen.

4. Das Grab seiner Ahnen (The Tomb Of His Ancestors)
Diese Erzählung spielt wieder im kolonialen Indien. Ein junger Offizier, der seinem verstorbenen Großvater äußerlich sehr ähnlich sieht, kehrt nach Indien zurück. Aufgrund der Ähnlichkeit halten ihn die Einheimischen für eine Wiedergeburt seines dort bestatteten Großvaters, der Enkel merkt davon jedoch ziemlich lange Zeit nichts. Als ein Unglück bevorsteht, weil sich die Angehörigen dieses Stammes nicht impfen lassen wollen und den Impfarzt in ihre Gewalt gebracht haben, nutzt er den Glauben dieses Stammes aus, um Ausschreitungen zu vermeiden.

5. Die Rache der Perlfischer (The Devil And The Deep Sea)
Die Besatzung eines Walfischdampfers hat seit Jahren illegal Perlen gefischt und wird in flagranti erwischt. Da in dieser Gegend (vermutlich Indonesien) ohnedies Krieg herrscht, entscheidet der Lokalgouverneur kurzerhand, die englische Crew in den Dschungel zu verbannen. Es kommt zu Spannungen zwischen England und diesem Land und der Gouverneur wird angewiesen, die Männer wieder freizulassen. Sie werden vorläufig wieder auf dem Schiff untergebracht und beschließen, den durch eine Granate angerichteten Schaden zu reparieren.

6. Wilhelm, die Eroberin (William The Conquerer)
„Wilhelm“ ist in dieser Geschichte der Spitzname für eine junge Dame, die ihrem Bruder im Pandschab (heute Pakistan) den Haushalt führt. In Südindien bricht eine Hungersnot aus und die Regierung schickt Fachkräfte zur Verteilung der Hilfsgüter in die Provinz Madras. Wilhelm gesellt sich wider den Willen ihres Bruders dazu und schließt sich ihrem Bruder, einem Polizeivorsteher, sowie Scott, einem Kanaloffizier, an. Wilhelm und Scott treffen im Lager nur einmal aufeinander, aber allen ist klar, dass der Keim für mehr gelegt wurde. Eine packende zweiteilige Liebesgeschichte.

Als Anhang befindet sich eine Version des bekannten Gedichtes „Wenn“.

Kiplings Geschichten zeigen Detailgenauigkeit und gewähren Einblick in die Eigenheiten des Koloniallebens; wenn er Maschinen „sprechen“ lässt, erfahren wir viel


El vendedor asume toda la responsabilidad de esta entrada.

Ficha de autor

Rudyard Kipling | Autor en XinXii.com

Usuario desde: Junio 2015
Publicaciones:  1
Joseph Rudyard Kipling wurde 1865 in Bombay geboren. Im damaligen Nordindien (heute Pakistan) erforschte er zusammen mit seiner Schwester Alice, unter der Aufsicht eines Kindermädchens, die örtlichen Märkte, lernte die Landessprache und schien sich inmitten des Völkergemisches aus Engländern, Muslimen, Buddhisten, Hindus und Juden wohl zu fühlen.

Wie üblich, wurde er als Fünfjähriger zur Erziehung nach England geschickt und kam in eine Pflegefamilie, wo ihm die Pflegemutter das Leben zur Hölle machte. Das wurde so schlimm, dass er als Elfjähriger einem Nervenzusammenbruch nahe war.

Für eine höhere Schulausbildung hatten seine Eltern kein Geld. Kipling wurde wieder nach Lahore zurückgebracht und fand eine Anstellung bei einer örtlichen Zeitung. Er lebte gleichsam in zwei Welten und wurde von seinen britischen Landsleuten ebenso akzeptiert wie von den Einheimischen.

Elf Jahre später kehrte er nochmals nach England zurück. Dort lernte er einen amerikanischen Verleger, Wolcott Balestier, kennen. Kipling wurde ein enger Freund der Familie und lernte auch Wolcotts Schwester Carrie kennen. Die beiden schienen nur freundschaftlich miteinander zu verkehren, aber während der Weihnachtsferien 1891 erhielt Kipling ein Telegramm von Carrie: Wolcott war plötzlich verstorben und Carrie brauchte Kiplings Gesellschaft.

Kipling reiste sofort nach England ab und heiratete Carrie acht Tage später.

Nach der Hochzeit verbrachten die Frischgetrauten ausgedehnte Flitterwochen in Kanada und Japan. In dieser Zeit ging seine Hausbank bankrott – und damit auch Kipling.

Das Paar entschloss sich deshalb, mit dem wenigen noch verbleibenden Geld auf eine Farm im US-Bundesstaat Vermont zu ziehen, der Heimat Carries. Dort wurde die erste Tochter, Josephine, geboren. Später die zweite Tochter Elsie und der einzige Sohn, John.

Mit seiner schriftstellerischen Tätigkeit ging es wieder aufwärts. In dieser Zeit entstanden die „Dschungelbücher“, welche ihn später weltberühmt machen sollten. Mit 32 Jahren war Kipling weltweit der höchstbezahlte Schriftsteller.

Dann kam es zu einem Zerwürfnis mit seinem Schwager Beatty. Vor allem in der amerikanischen Presse wurde diese Situation, sehr zu seinem Missfallen, breitgetreten.

Im Winter 1899 wollte Carrie ihre Mutter in New York besuchen. Sowohl Kipling selbst als auch seine Tochter Josephine kamen mit Lungenentzündung im eisig kalten in New York an. Kipling erholte sich wieder, seine Tochter erlag der Entzündung.

1902 erstanden die Kiplings in England ein Anwesen. Über den Tod Josephines kam er jedoch nie hinweg.

Dann kam der Erste Weltkrieg. Sohn John meldete sich freiwillig und galt bald in Frankreich als vermisst. Sein Leichnam wurde nie gefunden.

1907 erhielt Kipling als erster Engländer den Nobelpreis für Literatur. In seinen letzten Lebensjahren litt er an einem schmerzlichen Geschwür; er verstarb 1936.

Diese eBooks könnten Dir auch gefallen:


Es liegen noch keine Bewertungen vor.

zurück
  $ 10.39
IVA incluido
Compra y descarga inmediatamente
 ePub (eReader)
mobi-Format Kindle
Formato del fichero:
Aus dem Dokument
Mehr aus dieser Kategorie