Befürworter und Gegner der Hexenverfolgung


Author: Philip Pfaller
eBook
Pages: 17
Language: German
Publication date: 30/11/-0001
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Proseminararbeit mit der Note 'sehr gut' bewertet.
In dieser Arbeit wird die Argumentationsweise der Befürworter und Gegner der Hexenverfolgung untersucht und diese mit der Dämonologie, welche sich aus der Dämonentheorie Aurelius Augustinus’ entwickelte, in Beziehung gesetzt, da diese den Grundpfeiler des Hexenwahns bildet. Die allgemeine Vorstellung über die Zeit der Hexenprozesse zeichnet ein Bild des tiefsten Mittelalters. Doch der elaborierte Hexenbegriff mit seinen fünf Bestandteilen (Teufelspakt, Teufelsbuhlschaft, Hexenflug, Hexentanz und Schadenszauber) entstand erst seit dem 13. Jahrhundert und wurde erst Mitte des 15. Jahrhunderts nördlich der Alpen bekannt. So war die große Zeit der Hexenverfolgung keineswegs die des Mittelalters, sondern die der Frühen Neuzeit (15.–18. Jahrhundert). Jedoch ist dies gleichzeitig die Zeit in der unsere „moderne“, säkulare und rationalistische Denkweise entstand. So sehen wir oft rückblickend in den Gegnern der Hexenverfolgung „aufgeklärte“ Menschen, die sich von der großen Zahl ihrer abergläubischen Mitmenschen abheben. In naive Heroisierung zu verfallen wäre sicher falsch, doch gilt es, die weit über die damalige Zeit hinaus wirkenden Zeichen der Gegner der Hexenverfolgung in Sachen Vernunft und Menschenrecht, zu würdigen. Auch wenn diese Zeichen damals nur bedingt beachtet worden waren, reichen sie bis in unsere Zeit.
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Student eines Magisterstudiums.
Hauptfach: Germanistik
Nebenfächer: Phonetik, Psychologie

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