Regierungschef auf Zeit

Im Gespräch: Lothar de Maizière


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Pages: 8
Language: German
Publication date: 30/11/-0001
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Interview mit Lothar de Maizière in seinem Büro
Interviewt wird Lothar de Maizière. Er war der letzte Ministerpräsident der DDR.

Er gibt Auskunft darüber, was er zu dieser Zeit empfand, wie es dazu kam, dass er Regierungschef auf Zeit wurde. Er erläutert, was man hätte besser machen können und wo die Grenzen dafür gesetzt waren, dass das letztendlich nicht möglich war. Er spricht über seine Kindheit, seine Ausbildung, seine musikalischen Ziele. Er geht aber auch auf die besondere Rolle der Familie de Maizière ein, auf ihre Stellung in der preußischen Gesellschaft bis hin zur Gegenwart. Auch sein Verbleiben in der Politik nach der vollzogenen Einheit wird erläutert und schließlich geht er noch auf seinen Rückzug ins Privatleben ein.
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Hanns-Eckard Sternberg

- wurde geboren im mecklenburgischen Hagenow

- ging dorten zur Schule und machte sein Abitur

- studierte in Dresden an der TU Elektrotechnik und schloss sein Studium mit entsprechenden Diplom ab

- ist nicht mehr ganz jung, sondern schon ganz schön betagt

- will Selbiges aber nicht wahrhaben und fühlt auch nicht so

- wagte und wagt es, trotz einer nicht vorhandenen einschlägigen Ausbildung, in die Zunft der Schreibenden dieses Landes einzudringen

- liebt alles, was mit Literatur, Kunst, Kultur, Natur und dort besonders der Vogelkunde zusammenhängt

- ist fasziniert von faszinierenden Zeitgenossen

- hasst alles, was durch die modernen Medien zur Verdummung des ehemaligen Volkes der Dichter und Denker beigetragen wird, und freut sich, dass es immer wieder Menschen gibt, die, davon unbeeinflusst, doch noch Großes leisten

- ist dankbar und stolz, dass er niemals in seinem bisherigen Leben eine militärische Waffe in die Hand nehmen musste und allen diesbezüglichen Anfechtungen glücklich aus dem Wege gegangen ist

- hasst jede Form von Intoleranz und jede Form totalitärer Religionen mit das Individuum in jedweder Form einschränkendem Dogma

- ist sich des Menschlichen der Menschen und damit ihrer Unvollkommenheit bewusst

- liebt Mecklenburg-Vorpommern, Berlin-Brandenburg, Bayern, die Alpen und die europäischen Küsten, die Provence und die Toskana, Radebeuler Rotwein, dänischen Käse und tschechisches und slowakischer Bier

- ist immer noch mit der Ersten verheiratet, und es sieht ganz so aus, als bliebe das auch so

- liebt seine eigene Frau und seine Töchter, seine Enkelkinder und seine ganze Familie, besonders seine fast hundertzweijährige Mutter

- verehrt und bewundert trotz seiner fortgeschrittenen Jahre slawische Frauen

- verehrt Kurt Tucholsky, Stefan Zweig und Theodor Fontane, Erwin Strittmatter, Heinz Knobloch…

- neigt zum Sarkasmus, zur Ironie und zur Spottlust, meint es aber nicht immer so.

Erstlingsroman: Bin ich dir noch etwas schuldig? Erschienen 2008 im bod-Verlag. ISBN: 978-3-8370-0673-5

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