Wissensintensive Strategiewerkzeuge

Stärken stärker machen, Potenziale ausschöpfen


Author: Jörg Becker
eBook
Pages: 33
Language: German
Publication date: 10.06.2011
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Finanzielle und Nichtfinanzielle Strategieziele
Probleme bei der Umsetzung von Strategien können nicht zuletzt auch dadurch entstehen, dass eine Strategie so unklar formuliert ist, dass die für die Umsetzung Verantwortlichen nicht immer genau wissen, was überhaupt umgesetzt werden soll. Damit eine Strategie die durch sie erwünschten und erhofften Veränderungen aber überhaupt auslösen kann, muss sie auch nachvollziehbar an diejenigen kommuniziert werden, die sie umsetzen müssen. Grundsätzlich lassen sich die in diesem Papier angeführten Strategiewerkzeuge auch dadurch kennzeichnen, dass sie diese unterschiedlichen Perspektiven nicht nur berücksichtigen, sondern sich mit diesen auch konkret auseinandersetzen. Durch das Denken in solchen gleichberechtigten Perspektiven sollen mögliche Unausgewogenheiten d.h. keine Überbetonung und einseitige finanzielle Orientierung, vermieden werden. Man will also ein Gleichgewicht zwischen finanziellen und nichtfinanziellen Ziel- und Steuerungsgrößen erreichen. Dahinter steht die sinnvolle Einsicht, dass die Erreichung finanzieller Ziele letztlich immer nur bei ganzheitlicher Sichtweise möglich ist. Die unterschiedlichen Perspektiven stehen nicht voneinander losgelöst mehr oder weniger lose nebeneinander, sondern sollen demgegenüber eine in sich geschlossene Geschäftslogik des Unternehmens abbilden: Ebenso wie die Finanzziele zu den zentralen Erfolgsparametern des Unternehmens zählen, sind es erst die Kunden, die die Produkte des Unternehmens kaufen und damit für entsprechende Erlöse sorgen. Finanz- und Kundenziele ihrerseits hängen eng mit den Arbeitsweisen und Geschäftsabläufen im Unternehmen, d.h. den Prozesszielen zusammen. In der Logik dieses Gesamtsystems spielen schließlich auch die Potenziale des Unternehmens, d.h. seine Innovationskraft, Mitarbeiter u.a. als Potenzialziele, eine entscheidende Rolle. Die gemeinsame Klammer, mit der aller Einzelbausteine verbunden und auf einen gemeinsamen Nenner transportiert werden können, ist das Intellektuelle Kapital. Im Gegensatz zu den sogenannten „klassischen“ Produktionsfaktoren hat das umfassende Management der Wissensfaktoren noch eine Menge an nicht voll ausgeschöpftem Potential.
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Jörg Becker hat leitende Funktionen in global arbeitenden Unternehmen bekleidet. In der Managementberatung hat er Erfahrung sowohl in verschiedenen Branchen als auch in Unternehmen unterschiedlicher Grösse. In diesem Rahmen hat Jörg Becker zahlreiche anspruchsvolle Projekte entwickelt und verantwortlich geleitet. Jörg Becker war Referent in Seminaren für Führungskräfte und ist Mitglied im DJV.

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