Tante Doris


eBook
Pages: 100
Language: German
ISBN: 9781301512928
Publication date: 30/11/-0001
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Richard lernt auf der Pferdefarm seine Tante von einer anderen Seite kennen
Wie immer verbrachte Richard große Teile seiner Sommerferien bei Onkel Rudolf und Tante Miriam, die einen mittelgroßen Reitstall nicht weit weg von Wien betrieben.
Seit jeher war Miriam seine Lieblingstante und das eine oder andere Küsschen und Umarmung, die gehörten immer schon zu ihrer Art der Liebkosung.
Diesmal aber, von allem Anfang an, schien alles anders zu sein und werden. Was er früher nicht gesehen oder beachtet hatte, zwang nun die Schweißperlen auf seine Stirne und Peinlichkeiten in seine Shorts, ihr wunderbares Dekolleté, lange Beine, die kaum enden wollten, knackige Pobacken, die sie manchmal zeigte, wenn er ihr auf der Leiter assistierte. Es gab bald Hunderte diese feinen kleinen Gelegenheiten, sich zu erregen und die Gedanken fliegen zu lassen, bis er eines Nachts dann in der Küche Wasser trinken will und zuerst die beiden hört und dann Onkel Rudolf und Tante Miriam in ihrem Liebesspiel hin beobachtet.
Von diesem Zeitpunkt an beginnt sich ein Liebesreigen in ihm und mit ihm zu drehen, den er in seinen kühnsten erotischen Träumen nicht erhofft oder sich auch nur vorgestellt hätte.
War er selbst es noch, der sich vor dem Schlafzimmer der beiden zum Höhepunkt gebracht hat, so ist es am nächsten Tag bereits Tante Miriam, die sehr wohl weiß, wie es um ihm, im wahrsten Sinn des Wortes, denn ständig steht … und auch dass die beiden dabei fast von Onkel Rudolf erwischt werden, sollte nicht zu seinem Nachteil werden.

* * * * **
Oh mein Gott … ich taumelte fast vor Verlangen, vor Fieber, vor Be­gehren … ich denke, es musste aus meinen Augen nur so heraus funkeln: vor Geilheit, verdrängten Erinnerungen, vor … Liebe ? War es ablesbar, was ich dachte, welches Verlangen aus mir sprach – ich zitterte vor Wollust und Erschaudern, entdeckt zu werden. Ablesbar aus den Augen – das war doch lächerlich, sichtbar ganz wo anders, dass es mir peinlich sein musste, ja, das war mein Zustand sehr wohl.
Ich zitterte, ich hatte vielleicht sogar echtes Fieber – und auch Tante Miriam schien mir ein wenig besorgt zu sein, als sie näher zu mir heran kam … dieses wunderbare T-Shirt so anregend gespannt von innen her durch ihren sonst unverhüllten festen Busen. Und die Nässe, ihr feiner Schweiß, der sich auch auf ihrer Haut gebildet hatte – wie er mir half, noch mehr ihrer Konturen mit meinen Augen abtasten zu können.
Ich konnte nur mehr tief schlucken, als sie ganz nahe bei mir hin­terfragte, sich ein wenig in Position warf, weil sie den Ellbogen bequem an einem Balken abstützte und mich intensiver musterte, auch wenn sie es scheinbar unauffällig tat.
»Nun Ritchie …«, meinte sie mit einem Blick, der mich hätte um­werfen können, den ich aber wohl nur falsch deuten konnte in meinem ero­tisch verkappten Fieberwahn. »Du scheinst mir aber heute … so richtig …« und sie musterte mich nochmals, tausend Tode hätte ich da­zwischen schon fast sterben können, ehe sie so harmlos weiter sprach »… so richtig … erhitzt zu sein«
»Es ist ja auch … ein wenig … stickig und schwül hier herinnen«, meinte ich und wunderte mich, dass ich überhaupt einen Ton über meine Lippen bringen konnte. Anfangs zwar mit etwas heiserer Stimme, dann jedoch nach einem leichten Räuspern konnte ich ihr weitaus sicherer und fester antworten.
»Ja schon …« – sie blickte mir kurz und flüchtig tief in die Augen, dann wanderten ihre Blicke meine nackte und schweißbedeckte Brust hinab … Täuschte ich mich, oder hatte sie sogar so weit hinab gesehen, dass sie wohl eindeutig fachfraulich hatte erkennen müssen, dass ich auch aus anderen Gründen genauso erhitzt war … Aber sie schien es Gott sei Dank nicht wirklich gemerkt zu haben, oder aber zumindest nicht im geringsten irgendwie darauf einzugehen und kommentieren wollte sie es schon gar nicht, dachte ich.
»Du schwitzt ja … auf und nieder …« – und als würde mich ein un­ver­mittelter Strom­schlag treffen, hatte sie ganz vorsichtig und lächelnd mit der Fingerspitze auf einen der Schweißtropfen getippt, der zwischen meiner Brust herab perlte und
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Um von Erotik prickelnde Stimmung entsprechend wieder zu geben, mal bedrohlich hart, dann sanft, mal romantisch und sanftmütig dann wiederum fast derb bis an die Grenze des Ordinären gerade noch in erträgliche Worte gefasst, so schlüpft Marion deSanters in ihren Geschichten immer wieder in weibliche wie auch männliche Hauptrollen.
Dadurch stellt sie in ihren Geschichten die Sicht der Dinge und Erlebnisse quasi aus dem Auge des Betrachters (der Betrachterin) dar, als wäre dieser hautnah in die Episode mit eingebunden und würde real miterleben, wie Lust und Leidenschaft über borden.

Und wie der Dichterfürst dereinst geschrieben hat - hinter jeder einzelnen Geschichte liegt immer zumindest eine Prise von Dichtung und Wahrheit.

Im idyllischen oberösterreichischen Seengebiet geboren und aufgewachsen, plünderte Marion bereits in frühen Jahren förmlich die hiesige Gemeindebibliothek und verschlang Bücher aller Art geradezu tonnenweise. Als sie mit sechzehn Jahren für eine »wahre Geschichte« (die natürlich von vorn bis hinten sowie oben und unten erfunden war) anlässlich einer Veröffentlichung im amerikanischen Penthousemagazin einen Scheck von 100 USD - seinerzeit mag das ja noch durchaus viel Geld gewesen sein - ausgestellt erhielt, war für sie klar, für das Genre der erotischen Literatur ein feines Gespür aufzuweisen, wenn diese Geschichte sogar in ihrer Nicht-Muttersprache großen Zuspruch fanden. [Wie dieser Scheck jedoch ohne Konto und ohne offenbaren zu müssen, für welche Dienstleistung und noch dazu von wem er ausgestellt worden war, eingelöst werden konnte ... ist im wahrsten Sinn des Wortes eine Geschichte für sich]
Ab dem Zeitpunkt war aber klar, dass Literatur, sowohl passives Lesen als auch aktives Schreiben aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken sind.

Studium von Literatur und Deutsch in Wien - dort »hängen geblieben«, glücklich verheiratet und nunmehr erwachsene Kinder, ganz so wie es sich konservativ gehört und anhört, liebt sie gerade deswegen, in schriftliche Rollen und Bilder zu schlüpfen, und diese auf Papier zu bringen - als willkommene geistige Abwechslung zu ihrem klassischen Beruf, der im weitesten Sinne dem einer Professorin (Literatur, Latein, Mathematik) entspricht.

While it is easier of course to write in my mother tongue, I also publish a few English short stories - hope you appreciate these as well.

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