Charakterisierung der Immunantwort bei der Kindertuberkulose


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Pages: 91
Language: German
Publication date: 09.07.2013
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Dissertation Biologie
Bei der Mehrheit der M.-tuberculosisUinfizierten Individuen wird der Erreger durch spezielle zelluläre Abwehrmechanismen des Immunsystems kontrolliert, so dass sich in ca. 90 % der Fälle eine latente M.- tuberculosis-Infektion (LTBI) ohne klinische Symptome etabliert. Inwiefern sich die immunologischen Prozesse bei der Entwicklung einer latenten Infektion oder einer aktiven Erkrankung unterscheiden ist noch nicht geklärt. Speziell Säuglinge und Kleinkinder sind hoch suszeptibel für eine Infektion mit M.-tuberculosis und entwickeln oft schwere Krankheitsformen der TB. Bis heute fehlen Biomarker, um die Entwicklung einer aktiven TB oder den Behandlungserfolg vorhersagen zu können.
Ziel dieser Arbeit war es, durch den Vergleich der T-Zellantworten von Kindern i) immunologische Marker zu identifizieren, die es ermöglichen Individuen mit einer hohen Suszeptibilität für die ntwicklung einer aktiven TB zu erfassen; ii) immunologische Marker zu identifizieren, die einen erfolgreichen Therapieverlauf möglichst früh anzeigen und iii) die Rolle von IL-7 während einer Infektion mit M.-tuberculosis genauer zu charakterisieren. Dafür wurden Kinder zwischen 0-16 Jahren an der Charite in Berlin rekrutiert, die mit Hilfe verschiedener diagnostischer Verfahren in drei Gruppen eingeteilt wurden: Kinder mit Kontakt zu einer an TB erkrankten Person, die i) selbst keine Krankheitssymptome hatten und bei denen alle diagnostischen Tests negativ ausfielen (TSTneg); ii) selbst keine Krankheitssymptome hatten, bei denen aber mindestens ein diagnostischer Test positiv ausfiel (LTBI) und iii) neben Krankheitssymptomen auch positive diagnostische Tests aufwiesen (TB). Den Kindern wurde vor Therapie, während der Therapie und nach vollständiger Genesung Blut abgenommen. Es sollten Multiplex-Zytokin-Messungen und verschiedene auf Durchflusszytometrie basierende Methoden zur Charakterisierung der T-Zellantwort etabliert werden. Zusätzlich sollten zu allen Zeitpunkten verschiedene miRNAs und Oberflächenmarker im Vollblut analysiert werden. Diese differentielle Betrachtung sollte der Identifizierung von möglichen Biomarkern auf verschiedenen zellularen Ebenen dienen. Die Rolle von IL-7 sollte zum einen durch den Vergleich der IL-7-Rezeptor-Expression auf T-Zellen zwischen den einzelnen Gruppen und im Zeitverlauf untersucht werden. Zum anderen sollte der Einfluss von IL-7 auf die M.-tuberculosis-spezifische in-vitro-Stimulation von mononuklearen Zellen des peripheren Blutes (peripheral-blood-mononuclear-cells, PBMC) betrachtet werden.
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