Ist der Holocaust Ansichtssache?

Sieben Gründe, warum es nicht(s) mehr wird mit der Gesellschaft


Author: Peter Schmidt
eBook
Pages: 155
Language: German
Publication date: 30/11/-0001
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Sieben Thesen, warum unsere Gesellschaft stagniert
Fragt man nicht Wissenschaftler, sondern Alltagsmenschen, was eigentlich so viel Leid und Unglück in der bisherigen Menschheitsgeschichte verursacht hat – geschätzte bis zu dreieinhalb Milliarden Tote, also etwa die halbe gegenwärtige Weltbevölkerung, allein in allen bisherigen Kriegen – dazu Folter, Hunger, Vergewaltigung, Unterdrückung, Mord durch Inquisition, Mord aus politischer Willkür, profaner Alltags-Mord, selbstherrliche Gerichte, Amokläufer, Psychopathen, Selbstmordattentäter und Sprengstoffanschläge – und dies bis in die jüngste Gegenwart …

... dann werden sie zu Recht auf unsere menschliche Habgier verweisen, auf Egoismus, Verachtung, Niedertracht, Gleichgültigkeit, Enttäuschung, Hass und Rache, Vergeltungsdenken, Aggressivität und Lust am Bösen …

… und übersehen dabei, dass sich darüber hinaus eine der menschlichen Spezies eigene Krankheit des Bewertens diagnostizieren lässt, die solchen Motiven wesentlich zugrunde liegt. Neben weiteren Defiziten wie analytischer Schwäche, fehlender Selbstkontrolle, zwanghafter Lagerbildung, unzureichendem Lebensverständnis, Motivationen aus – wenn man so sagen will –„dunklen Quellen“ und der allseits bekannten Raubtiergesinnung des Homo sapiens.

Anhand von sieben Thesen und zahlreichen exemplarischen Fällen – darunter auch dem Holocaust als wohl grausamstem Verbrechen der Menschheitsgeschichte – wird gezeigt, dass dieser weltweite gesellschaftliche Zustand weitgehend stabil ist, sich bestenfalls graduell und in Wellenbewegungen zum Positiven verändert, aber ohne entscheidenden Phasen- oder Qualitätssprung – und warum die Prognose für wesentlichen und nachhaltigen Fortschritt negativ ist …

THESEN

1. Analytische Defizite
2. Die Raubtiergesinnung des Homo sapiens
3. Die Krankheit des Bewertens
4. Zwanghafte Lagerbildung
5. Unzureichendes Lebensverständnis
6. Fehlende Selbstkontrolle
7. Motivation aus dunklen Quellen

INHALT

· Ist der Holocaust Ansichtssache?
· THESE 1 „Analytische Defizite“
· Das Schafherden-Modell
· THESE 2 „Die Raubtiergesinnung des Homo sapiens“
· Das Wolfsrudel-Prinzip
· Geldstrafen für Kartellsünder
· Millionäre als Herrscher der Welt
· Spionage – schamloses Ausforschen der Opfer
· Der gegenwärtige Zustand der Welt und das verführerische Bild moderaten Fortschritts
· Das Ich-bombe-dich-weg-Prinzip
· Ist die Aufklärung steckengeblieben?
· THESE 3 „Die Krankheit des Bewertens“
· Das Schweißfuß-Käse-Modell
· Das Ich-liebe-meine-Mutter-Modell
· Haben wir Bewertungen oder „haben uns“ die Bewertungen?
· Bloßes Wertmeinen
· „Meinung“ statt Bewertung
· Die fehlende Definition des Positiven und Negativen im Leben als analytisches Defizit
· Beliebigkeitsbewertungen
· Haben Bewertungen Zwangscharakter? Können Bewertungen wahnhaft sein?
· Das Vier-Apfelstücke-Modell
· Wertkämpfe und geistiger Dornröschenschlaf
· THESE 4 „Zwanghafte Lagerbildung“
· Die Blau-Rot-Grün-Hypothese
· Lagerbildung zwischen Staaten
· THESE 5 „Unzureichendes Lebensverständnis“
· Zehn Gebote, Goldene Regel, Kategorischer Imperativ
· Subjektiver Wertpluralismus statt Wertobjektivismus
· Das Kistenmodell der Gesellschaft
· Das (auf der Hand liegende) Nichtbeteiligungs-Modell
· Das Beteiligungsprinzip
· THESE 6 „Fehlende Selbstkontrolle“
· Willensfreiheit
· Hitler auf dem Obersalzberg
· THESE 7 „Motivation aus dunklen Quellen“
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