Heterogenität in börsennotierten dt. Familienunternehmen


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Pages: 126
Language: German
Publication date: 01/12/2007
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Die ewige Frage: Seniorchef im Aufsichtsrat, Juniorchef als Geschäftsführer?
„Jedes Mitglied des Aufsichtsrats ist dem Unternehmensinteresse verpflichtet. Es darf bei seinen Entscheidungen weder persönliche Interessen verfolgen noch Geschäftschancen, die dem Unternehmen zustehen, für sich nutzen.“
– Artikel 5.5.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex

Angehörige von Unternehmerfamilien, welche die Geschicke ihrer Unternehmungen durch die Wahrnehmung von Aufsichtsratsmandaten leiten, sollten zur Einhaltung dieser Vorgabe wohl am wenigsten angehalten werden müssen – decken sich doch persönliche und unternehmerische Interessen in dieser Konstellation nahezu vollständig. Das eigene Wohlergehen ist eng an das Wohlergehen des Familienunternehmens geknüpft, der eigene Name bürgt für die Unternehmung. Die Zügel des Unternehmens sind in festem Griff: Auf der einen Seite der dynamische, studierte Juniorchef, der voller Elan als Geschäftsführer das Tagesgeschäft meistert und von der
Belegschaft eher als Freund denn als Vorgesetzter wahrgenommen wird, auf der anderen Seite der Seniorchef, der nach Weitergabe des Steuers an seinen ältesten Sohn nunmehr dem Aufsichtsrat vorsteht und die Entwicklung des Unternehmens als wohlmeinender und erfahrener Mentor
beobachtet und in den richtigen Bahnen hält.

Die Fragen stellen sich vor dem Hintergrund der schnelllebigen Welt der Wirtschaft nahezu von selbst: Inwieweit entsprechen diese in vielen Köpfen verankerten Vorstellungen heute noch den Tatsachen, wieviel Familie steckt in den Familienunternehmen des einundzwanzigsten Jahrhunderts? Mit anderen Worten: In welchem Ausmaß weisen moderne Familienunternehmen heterogene Charakterzüge auf, die es ihnen erlauben, auf die Vielfalt der heutigen Einflüsse schnell und adäquat zu reagieren?

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, eine umfassende, breit angelegte Darstellung der Charakteristika und Heterogenitätsverhältnisse innerhalb einer ausgewählten Anzahl von Aufsichtsgremien börsennotierter deutscher Familienunternehmen vorzunehmen. Hierfür werden die zum Jahresende 2005 im German Entrepreneurial Index der deutschen Börse notierten Unternehmen anhand verschiedenartiger Variablen untersucht, die relevant für die Gewinnung eines präzisen Bildes der Gegebenheiten innerhalb der Gremien sind – sowohl auf der Ebene der einzelnen Mandatsträger als auch auf der Ebene der Aufsichtsräte als Institutionen und im Vergleich untereinander.
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Internationale Betriebswirtschaftslehre (Dipl.Kfm.) Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Schwerpunkte Internationales Management, Wirtschaftspolitik, Unternehmensrechnung und Controlling, Betriebliche Finanzwirtschaft, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (alle Sehr Gut). Diplomarbeit "Heterogenität in börsennotierten deutschen Familienunternehmen" (Sehr Gut). Wirtschaftsenglisch (UNICert IV) und Wirtschaftsspanisch (UNICert III).

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